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Rapid Recovery: rasche Genesung

Als erstes Berliner Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung betreuen wir Sie mit dem Rapid-Recovery-Programm zu einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk. Die Behandlung ist so angelegt, dass Sie bereits wenige Stunden nach einer Operation wieder laufen können. Die Rapid-Recovery-Behandlung ist auch als Fast-Track (schneller Behandlungspfad) bekannt. 

Mit dem Rapid-Recovery-Programm zum künstlichen Gelenk

Mit dem Rapid-Recovery-Programm kommen Sie nach dem operativen Einsetzen eines neuen Knie- oder Hüftgelenks schnell wieder auf die Beine. So bleibt der Kreislauf in Schwung, der Abbau und die Verkürzung der Muskulatur werden verhindert. Durch die schnelle Genesung können zudem Krankheiten wie Thrombose vermindert werden. 

Bei den Abläufen des Rapid-Recovery-Programms stehen Sie als Patient*in im Mittelpunkt. Drei Faktoren garantieren die rasche Genesung:

  • Ihre aktive Mitarbeit vor und nach der Operation – Sie tragen selbst viel zu Ihrem Genesungsprozess bei.
  • Eine moderne und schmerzarme Operationstechnik – zum Beispiel minimalinvasiv beim Einsetzen eines Hüftgelenks.
  • Die nahtlose Zusammenarbeit der beteiligten Berufsgruppen in unserer Klinik.

Klare Kommunikation

Dank einheitlicher Abläufe und klarer Kommunikation wissen Sie immer, welcher Schritt der nächste ist. Wir haben dabei stets Ihre persönlichen Anforderungen im Blick. So stellen wir gemeinsam sicher, dass Sie bereits wenige Stunden nach der Kunstgelenk-OP wieder laufen können.

Ablauf

Bei Gelenkproblemen ist nicht immer ist eine Operation notwendig. In unseren Sprechstunden werden Sie von Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth und sein Team unverbindlich über die Möglichkeiten einer konservativen Therapie (Medikamente oder Physiotherapie) und die Vorteile und Risiken einer Operation beraten. 

Sieben Tage vor der Operation laden wir Sie mit der Begleitperson Ihres Vertrauens zu unserem Patient*innenseminar (circa zwei Stunden) ein. Dabei lernen Sie die Menschen kennen, von denen Sie später operiert und betreut werden. Während des Seminars können Sie alle Fragen stellen, die Sie beschäftigen.

Im Seminar stellen sich die Kolleg*innen der Bereiche Operation, Anästhesie, Pflege, Physiotherapie und Sozialdienst vor. Sie erfahren alles über den gesamten Fast-Track-Behandlungspfad von der Aufnahme bis zur Nachbehandlung

Bereits im Seminar lernen Sie alle praktischen Tipps für die Zeit nach der Operation kennen. Zum Beispiel üben Sie das Laufen mit Gehstöcken, damit Sie nach der Kunstgelenk-OP damit vertraut sind und sich ganz auf Ihre Genesung konzentrieren können.

Zudem gibt es die Möglichkeit sich das Seminar digital als Video vorab anzuschauen.

Coaching von Begleitpersonen

Im Seminar schulen und informieren wir auch die Begleitperson Ihres Vertrauens. Ihre Partner*innen, Verwandten oder Freund*innen unterstützen und motivieren Sie vor, während und nach der Behandlung. Unserer Erfahrung nach ist dies ein wichtiger Faktor für die rasche Genesung.

Austausch mit anderen Betroffenen

Im Patient*innenseminar lernen Sie andere Patient*innen kennen. Wir bieten die Möglichkeit, dass Sie sich nach der Operation im Aufenthaltsraum wieder treffen. Viele Patient*innen nutzen diese Kontakte, um sich auszutauschen. So helfen und motivieren Sie sich gegenseitig, um rasch wieder mobil zu werden.

Die App für Ihr Smartphone

Mit unserer App “ZB mymobility” rufen Sie Infos und Tipps, aber auch alle wichtigen Termine rund um Ihren Gelenkersatz bequem über das Smartphone ab. Nachdem Sie einen Operationstermin vereinbart haben, erhalten Sie ein Passwort mit dem Sie die App aktivieren können. Sie erhalten diese Unterlagen natürlich auch in Papierform. Laden Sie sich die App auf Ihr Smartphone:

Ihr Termin für ein künstliches Knie- oder Hüftgelenk ist gekommen. Dieser Tag sieht je nach Operationszeitpunkt beispielsweise so aus:

  • 09:15 Uhr: Wenn Sie sich nicht krank fühlen, können Sie selber zum OP-Saal laufen – begleitet von einer Pflegekraft. Das stabilisiert den Kreislauf und schafft mentale Stärke. Erst vor dem OP-Saal legen Sie sich zur Vorbereitung auf die Operation in ein entsprechendes Bett.
  • 10:00 Uhr: Die Operation führen wir muskel- und weichteilschonend (minimalinvasiv) durch. Dabei stimmen wir die Narkose behutsam auf Ihre persönlichen Besonderheiten ab, um eine möglichst kurze Aufwachzeit zu gewährleisten. Das Ziel: so viel Narkose wie nötig, so wenig wie möglich.
  • 11:00 Uhr: Im Aufwachraum sorgen wir für gute Kreislaufverhältnisse, damit Sie keine Schmerzen haben. Sie erhalten kleine Speisen und Getränke, die Ihren Kreislauf wieder in Schwung bringen. Bei unseren Patient*innen sind Cola, Kaffee und Eiscreme sehr beliebt.
  • 13:00 bis 15:00 Uhr: Schon während der Operation setzen wir eine lokale Betäubung (Lokalanästhesie) ein, die Ihnen nach der OP schmerzfreie Bewegungen ermöglicht. Begleitet von unseren Physiotherapeut*innen gehen Sie die ersten Schritte – wenn Sie wollen sogar ohne Gehstöcke.

Ziel dieses Tages ist, dass Sie erste Schritte in Begleitung gehen, sich ankleiden sowie auf die Toilette gehen können. Am Tag nach der Operation können Sie in der Regel eigenständig Ihre Körperpflege und Ihren Tagesablauf durchführen.

Ab dem vierten Tag nach der Operation können wir Sie in der Regel in die Reha entlassen.

Die Entlassung planen alle beteiligten Fachgruppen mit Ihnen gemeinsam bereits vor der Aufnahme ins Krankenhaus. Durch die rechtzeitige Planung vermeiden wir Verzögerungen im Behandlungsablauf.

Nach der Entlassung gehen Sie in die Anschlussheilbehandlung: stationär in eine Rehabilitationseinrichtung oder nach Hause mit regelmäßiger ambulanter Physiotherapie.

Erfahrungen unserer Patient*innen

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Kontaktperson
Kontaktperson
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Ansprechpartner*innen

Porträt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
Klinikdirektion
Klinikdirektion

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA

Leitung Endoprothetikzentrum
Ärztliche Leitung Physiotherapie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie

Leitung Endoprothetikzentrum Ärztliche Leitung Physiotherapie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
030 3702-1002030 3702-1002orthopaedie.waldkrankenhaus@jsd.de030 3702-2204030 3702-2204
Porträt Doreen Schütte
Doreen Schütte
Sekretariat
Sekretariat

Doreen Schütte

Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr

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030 3702-1002030 3702-1002orthopaedie.waldkrankenhaus@jsd.de030 3702-2204030 3702-2204
Martina Meltzian
Sekretariat
Sekretariat

Martina Meltzian

Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr

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030 3702-1002030 3702-1002orthopaedie.waldkrankenhaus@jsd.de030 3702-2204030 3702-2204

Sprechstunden, prästationär

Orthopädie-Sprechstunden

Termine für die Sprechstunden erfolgen nur nach telefonischer Voranmeldung.

Knie-Sprechstunde (Dr. med. Lars Rackwitz, Oberarzt)
- Kniegelenk, Kniechirurgie, Endoprothetik
- Montag 08:30–14:00 Uhr

Sport-Sprechstunde (Dr. med. Viktor Wesselsky, Oberarzt)
- Arthroskopische Operationen, Knie-, Schulter- & Ellenbogenchirurgie, Sportmedizin
- Montag 08:30–14:00 Uhr

Fuß-Sprechstunde (Dr. med. Carola Georgi, Oberärztin)
- Fuß- und Sprunggelenk, Endoprothetik, septische Chirurgie
- Montag 08:00–14:00 Uhr

Hüft-Sprechstunde (Arne Ebeling, Leitender Oberarzt)
- Hüfte, Hüftchirurgie, Endoprothetik, Tumororthopädie
- Montag 08:30–14:00 Uhr

Unfallchirurgische-Sprechstunde (Dr. med. Paul Simon, Leitender Oberarzt, Durchgangsarzt, BG)
- Dienstag 08:30–11:00 Uhr

BG-Sprechstunde (Dr. med. Paul Simon, Leitender Oberarzt, Durchgangsarzt, BG)
- Montag 09:00–12:00 Uhr
- Donnerstag 08:00–15:00 Uhr

Terminvereinbarung

Erreichbarkeit

Montag08:00–15:00 Uhr
Dienstag08:00–15:00 Uhr
Mittwoch08:00–15:00 Uhr
Donnerstag08:00–15:00 Uhr
Freitag08:00–15:00 Uhr

Privat-Sprechstunde

Sprechstunden erfolgen nur nach telefonischer Voranmeldung.
Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr

- Klinikdirektor Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA

Terminvereinbarung

Sprechstunde

Dienstag10:00–15:00 Uhr
Donnerstag10:00–15:00 Uhr

Kontakt

Außenansicht des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau

Adresse

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau | Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Stadtrandstraße 555
13589 Berlin

Fax

030 3702-2204

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