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Helfen aus Überzeugung: Der Paul Gerhardt Förderverein

Erfahren Sie mehr über die Ziele und Projekte des Fördervereins und informieren Sie sich über die Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen. Wir würden uns freuen, Sie als Unterstützerin oder Unterstützer zu gewinnen!

Zwei sich haltende Hände, eine mit einer Löwenzahnblüte

Im Jahr 2010 wurde der Paul Gerhardt Förderverein (ehemals: Paul Gerhardt Diakonie Förderverein) als gemeinnütziger Verein ins Leben gerufen. Er folgt der alten Tradition des Förderns im Verein zu Errichtung evangelischer Krankenhäuser e.V. und in der Paul Gerhardt Stiftung, die sich im Jahr 2009 zur Paul Gerhardt Diakonie e.V., Berlin und Wittenberg zusammengeschlossen haben.

Zweck des Fördervereins ist es, dort zu helfen, wo die Finanzierung von Projekten zum Wohle der Patient*innen, Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen durch den Träger an seine Grenzen stößt. So sollen besonders das Paul Gerhardt Hospiz, notleidende Patient*innen  sowie ausgewählte Projekte in den Einrichtungen unterstützt werden.

Wir würden uns freuen, Sie als Unterstützer*in zu gewinnen!

So können Sie unterstützen

Mit einer Mitgliedschaft unterstützen Sie die Ziele unseres Fördervereins langfristig mit einem Jahresbeitrag in von Ihnen gewählter Höhe.

Auf Wunsch werden Sie in die öffentliche Liste der Förderer der Johannesstift Diakonie eingetragen. Ihren Mitgliedsbeitrag für den Förderverein können Sie steuerlich geltend machen. Gerne stellen wir für Spenden ab 200 Euro eine Spendenbescheinigung aus; bei Spenden darunter genügt dem Finanzamt ein Einzahlungsbeleg bzw. Kontoauszug.

Spenden jeder Höhe helfen dem Förderverein bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben.

Auf Wunsch werden Spender in die öffentliche Liste der Förderer der Johannesstift Diakonie eingetragen. Ihre Spende an den Förderverein können Sie steuerlich geltend machen. Gerne stellen wir für Spenden ab 200 Euro eine Spendenbescheinigung aus; bei Spenden darunter genügt dem Finanzamt ein Einzahlungsbeleg bzw. Kontoauszug.

Spenden sammeln

Sie können direkt Spenden am Tag Ihrer Feierlichkeit sammeln und diese an uns weiterleiten. Hierfür stellen wir Ihnen geren eine Sammelbox oder eine Sparbandage zur Verfügung. Für Sammelspenden ohne einzelne Identifikation der Spender*innen können wir leider aus steuerrechtlichen Gründen keine Spendenbescheinigung ausstellen. Eine Spende muss immer einer Person bzw. Firma zuordenbar sein.

Sollten Sie für unseren Förderverein sammeln und haben dazu eine Liste der Spender*innen und deren Adressen, den Spendenbetrag sowie Zweck der Spende (zum Beispiel eine Einrichtung der Johannesstift Diakonie) angelegt, so können wir den Spender*innen gerne eine Spendenbescheinigung und natürlich ein Dankesschreiben zusenden. Hierfür können wir Ihnen gerne einen Vordruck zu Verfügung stellen.

Spenden auf das Konto des Paul Gerhardt Fördervereins überweisen

Sie können Ihren Gästen über Ihren Wunsch Auskunft geben, die Johannesstift Diakonie oder eine Ihrer Einrichtung unterstützen zu wollen. Ihre Gäste können dann Ihre Geschenk-Spende direkt auf das Konto des Fördervereins unter Angabe des von Ihnen ausgesuchten speziellen Stichwortes (zum Beispiel Ottos Geburtstag) überweisen. Wir stellen Ihnen hierfür auch gerne vorgefertigte Überweisungsträger zur Verfügung. Um Ihren Gästen ein Dankesschreiben und eine Zuwendungsbestätigung zusenden zu können, müssen diese bitte ihren Namen und ihre Adresse auf dem Überweisungsträger vermerken.

Ihnen als Gastgeber*in teilen wir dann die Gesamtsumme der Spenden und die Namen der Spender*innen mit. Aus Datenschutzgründen dürfen wir leider keine Angaben zur Höhe einzelner Spenden geben.

Bitte informieren Sie uns im Vorfeld über Ihre geplante Aktion, damit wir Ihre Spendengelder richtig zuordnen können. Herzlichen Dank!

Mit Ihrem Engagement für den Paul Gerhardt Förderverein können Sie viele wichtige Projekte in der Johannesstift Diakonie und ihren Häusern unterstützen. Für Unternehmen gibt es vielfältige Möglichkeiten des Engagements. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie in der einen oder anderen Form unsere Arbeit unterstützen!

Ihre Firma kann sich entweder für ein spezielles Projekt, wie zum Beispiel den Aufbau des Paul Gerhardt Hospizes, für eine Einrichtung der Johannesstift Diakonie oder für die gesamte Johannesstift Diakonie einsetzen.

Beispiele des Firmenengagements

Spenden: Sammeln Sie bei speziellen Anlässen oder einfach im Alltag in Ihrer Firma für den Paul Gerhardt Förderverein und unterstützen so eine Einrichtung oder ein spezielles Projekt innerhalb der Johannesstift Diakonie. Spendenboxen hierfür stellen wir gerne zur Verfügung.

Spende statt Geschenke: Anstelle von Weihnachtsgeschenken entscheidet sich Ihre Firma, ein bestimmtes Projekt oder die gesamte Johannesstift Diakonie zu unterstützen. In Ihrer Weihnachtskarte machen Sie Ihre Kunden auf Ihre Entscheidung aufmerksam und können eine Dankeskarte von uns mit einfügen. Dann fühlt sich auch Ihr Kunde mit einbezogen.

Aktionstag in einer Einrichtung: Helfen Sie mit Ihren Mitarbeitenden an einem Tag in einer unserer Einrichtungen. Zum Beispiel beim Blumenbeete angelegen oder Wände streichen etc.

Für genauere Informationen über das zu Ihrer Firma passende Engagement und Ihre Unterstützungsmöglichkeiten setzen Sie sich bitte mit Dr. Karin Barnard in Verbindung.

Auch die Unterstützung durch Ehrenamtliche hilft uns bei der Erfüllung unsere Aufgaben.

Wenn Sie Interesse an ehrenamtlichem Engagement haben, setzen Sie sich gerne mit dem Förderverein in Verbindung, auch unabhängig von Spenden oder einer Mitgliedschaft.

Icon: Ausgestreckte Hand mit Herz

Unterstützen Sie uns

Um unsere Versorgungsaufgaben in allen Facetten zu erfüllen und Menschen in Notlagen zu unterstützen.

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Ziele und Projekte

Das Fördern und Spenden hat in der Johannesstift Diakonie eine lange Tradition. So konnte zum Beispiel das Martin Luther Krankenhaus im Jahr 1930 mit der großen Hilfe von Spendern und Förderern erbaut werden. An diese Tradition knüpfen wir mit unserem Förderverein an, um so noch mehr zum Wohl unserer Patient*innen sowie Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen tun zu können.

Der Paul Gerhardt Förderverein soll eine Hilfestellung dort geben, wo in Zeiten sinkender staatlicher Zuschüsse und allgemein knapper Kassen Probleme finanzieller und ideeller Art entstehen.

Ziele des Fördervereins sind insbesondere:

  • Unterstützung des Betriebs des Paul Gerhardt Hospizes
  • Unterstützung der Palliativmedizin in unseren Einrichtungen
  • Unterstützung des Ehrenamtes und der Seelsorge in unseren Einrichtungen
  • Notfonds für bedürftige Patient*innen sowie Bewohner*innen

Einige der Projekte, die der Förderverein in den Einrichtungen der Johannesstift Diakonie unterstützt, haben wir im Folgenden zusammengestellt.

Wichtig: Auf unserem Spendenformular können Sie angeben, ob Sie mit Ihrer Spende die Arbeit des Paul Gerhardt Diakonie Fördervereins insgesamt oder gezielt die Projekte in einer unserer Einrichtungen unterstützen möchten.

Projekte

Damit die Evangelische Elisabeth Klinik sowohl medizinisch als auch baulich auf dem neuesten Stand ist, bedarf es regelmäßiger Investitionen. Diese werden vom Staat, aber auch zu einem großen Teil durch Eigenmittel des Krankenhauses finanziert. Um unsere Versorgungsaufgaben in allen Facetten zu erfüllen und Menschen in Notlagen besonders zu unterstützen, brauchen wir Ihre Unterstützung. 

Zum Beispiel bei 

  • Renovierung + Hitzeschutz Station 2B
  • Umbau Intensivstation
  • Erweiterung der Notaufnahme
  • Ausbau Palliativmedizin

Die Evangelische Elisabeth Klinik blickt auf eine lange Tradition der Förderung durch Spenden und ehrenamtliche Hilfe zurück, die sich prominent in der Namensgebung nach der Königin Elisabeth, die mit den Aufbau der Klinik ermöglichte, reflektiert.

Seitdem konnte durch Spenden, die transparent und umsichtig eingesetzt werden, vieles umgesetzt werden. Damit dieses weiter gelingen kann, bitten wir Sie um Ihre Mithilfe.

Die Evangelische Lungenklinik Berlin (ELK) finanziert heute viele wichtige bauliche und medizinische Projekte aus ihren Erträgen der Krankenbehandlung und aus staatlichen Zuschüssen. Dennoch bleiben in Zeiten sinkender Zuschüsse und allgemein knapper Kassen viele kleine und große Wünsche offen.

Zum Beispiel für

  • komplementäre Therapien
  • den Ausbau der Palliativversorgung
  • Spezialschulungen von Mitarbeitenden
  • Oasen der Geborgenheit

Um mit solchen und weiteren Maßnahmen den Alltag der Patient*innen verbessern und verschönern zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung!
Ihre Spende wertschätzen wir sehr und gehen mit den uns anvertrauten Mitteln umsichtig und transparent um.

Das Evangelische Krankenhaus Hubertus finanziert heute viele wichtige bauliche und medizinische Projekte aus ihren Erträgen der Krankenbehandlung und aus staatlichen Zuschüssen. Dennoch bleiben in Zeiten sinkender Zuschüsse und allgemein knapper Kassen viele kleine und große Wünsche offen.

Krankenhauskapelle: Das Evangelische Krankenhaus Hubertus plant, die Krankenhauskapelle, die bisher in dem hinteren Teil des Altbaues untergebracht ist, in den neuen Teil des Krankenhauses zu verlegen. Dies ist erforderlich, da durch die Neu- und Umbauten des Krankenhauses in den letzten Jahrzehnten der alte ursprüngliche Teil des Hauses nicht mehr für die Versorgung von Patient*innen genutzt wird. Die Kapelle liegt nun jedoch in diesem Teil und ist aus dem Patiententrakt nur schwer über zahlreiche Stufen zu erreichen. Zudem müssen Bewohner*innen der Pflegeeinrichtungen, die zu der Einrichtung gehören, ebenfalls zahlreiche Stufen überwinden, um die Kapelle zu erreichen. Abhilfe soll ein Neubau der Kapelle im Eingangsbereich des Evangelischen Krankenhauses Hubertus schaffen, der Zugleich auf die christliche Gesinnung des Hauses prominent hinweisen würde. Die Lage ist zentral und für alle mühelos und schwellenfrei zu erreichen. Um dieses Projekt realisieren zu können, bedarf es Unterstützung.

Außerdem soll unter anderen die Palliativversorgung und Versorgung von Menschen mit Demenz im Hubertus Krankenhaus ausgebaut werden. 

Damit dieses und andere kleine und große Wünsche in der Versorgung und Betreuung von Patient*innen gut gelingen, wird Unterstützung durch Spenden oder eine Mitgliedschaft im Paul Gerhardt Förderverein benötigt.

Damit das Martin Luther Krankenhaus sowohl medizinisch als auch baulich auf dem neuesten Stand ist, bedarf es regelmäßiger Investitionen. Diese werden vom Staat, aber auch zu einem großen Teil durch Eigenmittel des Krankenhauses finanziert.

Um unsere Versorgungsaufgaben in allen Facetten zu erfüllen und Menschen in Notlagen besonders zu unterstützen, brauchen wir Ihre Unterstützung.

Zum Beispiel bei

  • dem Ausbau palliativer Angebote
  • der Renovierung der Kapelle
  • dem Ausbau der Intensivstation
  • der Unterstützung junger Familien

Seit rund 95 Jahren ermöglichen die Bürger*innen Berlins das Helfen im Martin Luther Krankenhaus. Der Bau des Krankenhauses selbst, der in die Weltwirtschaftskrise fiel, wurde maßgebend auch durch Spenden aus Gemeinden und der Bevölkerung ermöglicht.

Aus dieser Tradition wertschätzen wir ganz besonders Spenden und setzen diese umsichtig und transparent für Sie ein.

Damit das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau sowohl medizinisch als auch baulich auf dem neuesten Stand ist, bedarf es regelmäßiger Investitionen. Diese werden vom Staat, aber auch zu einem großen Teil durch Eigenmittel des Krankenhauses finanziert. Um unsere Versorgungsaufgaben in allen Facetten zu erfüllen und Menschen in Notlagen besonders zu unterstützen, brauchen wir Ihre Hilfe. Zum Beispiel bei

  • dem Bau eines Kinderspielplatzes
  • der Erweiterung der Palliativversorgung
  • der Unterstützung junger Familien

1945 konnte das Krankenhaus, aufgrund des großen Engagements der damaligen britischen Besatzungskräfte, die kranken Kindern in Not helfen wollten, entstehen. Bis heute unterstützen die Spandauer Bürger*innen, viele Firmen und der ehemalige britische Botschafter Sir Peter Torry das Krankenhaus. Aus dieser Tradition wertschätzen wir ganz besonders alle Spenden und setzen diese umsichtig und transparent für Sie ein.

Bereits der Bau der Hospize wurde mit großzügigen Spenden unterstützt  – und auch in der Zukunft freuen wir uns über jede Spende. Die Krankenkassen tragen 95 Prozent der Kosten für einen Hospizaufenthalt, die verbleibenden 5 Prozent muss jedes Hospiz über Spenden decken. Deshalb freuen wir uns über jede Unterstützung! Mit den Spenden können zudem auch kleinere und größere Wünsche für die Hospizgäste und ihre Angehörigen erfüllt werden und so viel Freude in der letzten Lebensphase bereiten. So wird das frische Kochen und im Paul Gerhardt Hospiz besonders die Kunst- und Musiktherapie sowie im Katharina von Bora Hospiz die Hundetherapie durch Spenden ermöglicht.

In den Pflegeeinrichtungen der Johannesstift Diakonie  stehen die Bewohner*innen im Vordergrund und haben hier ihr Zuhause gefunden. Hier werden sie liebevoll und nach individuellem Bedarf betreut. Nun soll den Heimbewohner*innen, neben den schon vorhandenen Aktivitäten, noch mehr angeboten werden können, um die Lebensqualität für sie in ihrem Zuhause zu steigern. Gleichzeitig soll das Pflegepersonal in ihrer Arbeit für die Bewohner*innen unterstützt werden. Hierbei möchte der Paul Gerhardt Förderverein e.V. ideell und finanziell helfen.

  • Verschönerung der Außenanlagen (Parkbänke, Grillplatz etc.)
  • Sport: Fit im Alter
  • Unterhaltungsprogramm (z.B. Heimkino, Veranstaltungen)
  • Kunst-/ Musiktherapie
  • Notfonds für Bedürftige
  • Unterstützung des Besucherdienstes und ehrenamtlicher Hilfe
  • Spezial-Gartenbeete zur Unterstützung der Ergo- und Physiotherapie
  • Zusätzliche Fortbildung von Mitarbeiter*innen 
     
Kontaktperson

Ansprechpartnerin

Porträt Dr. med. Karin Barnard
Dr. med. Karin Barnard
Leitung
Leitung

Dr. med. Karin Barnard

030 762891-112030 762891-112karin.barnard@jsd.de030 762891-264030 762891-264

Kontakt

Hohes Backsteingebäude, in dem die Zentrale der Johannesstift Diakonie ansässig ist.

Adresse

Paul Gerhardt Förderverein e.V.
Siemensdamm 50
13629 Berlin

Fax

030 762891-264

Spendenkonto

IBAN DE51 1004 0000 0642 9989 00
BIC COBADEFFXXX

Förderer und Spender*innen

  • AKKU fit Wittenberg
  • CYBA GLAS Glaserei - Meisterbetrieb
  • Hermann Albrecht
  • Dr. med. Matthias Albrecht
  • Asmuth GmbH Medizintechnik
  • Reinhilde und Wolfgang Devantier
  • Dussmann Service Deutschland GmbH
  • Dr. Jörg Eberhardt
  • Maria Gäde
  • Andreas Gebhardt
  • Bianka Grau
  • Grifols Deutschland GmbH
  • André Jasper
  • Herbert Jasper
  • Kreishandwerkerschaft (KHS) Landkreis Wittenberg
  • Karin und Eckhard Lerm
  • Dr. Karl-Heinrich Lütcke
  • Frank und Martina Miszalski
  • Frank Müller
  • Erika Neumeyer
  • Maren Nietzschmann
  • Orthopädie-Technik Ortmaier GmbH
  • Promedica Plus Berlin Südwest
  • PD Dr. med. Eike Scheller
  • Frank Schönball
  • sichZEITnehmen Glaß GbR
  • Alexander Siewert
  • Sparkasse Berlin
  • Sport- und Rehabilitationszentrum Berlin Spandau
  • Petra Tauscher
  • Dr. Werner Weinholt
  • Ben Witte
  • Kerstin Wünsch
  • Dr. Henning Zimmermann
  • Wellner Kommunikation/ Automatisierung GmbH
  • und viele anonym bleibende Unterstützerinnen und Unterstützer

Wir danken allen für die Unterstützung des Paul Gerhardt Diakonie Fördervereins!

Geschichte des Fördervereins

Im Sommer 2009 entstand aus dem 1929 gegründeten Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser in Berlin und der seit 1883 bestehenden Paul Gerhardt Stiftung in Wittenberg die Paul Gerhardt Diakonie als Zusammenschluss evangelischer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Beide Einrichtungen blicken auf eine lange Geschichte der Förderer ihrer Einrichtungen zurück.

In allen historischen und heutigen Einrichtungen der Johannesstift Diakonie gilt das von Pfarrer Siegert, Geschäftsführer des Vereins zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser von 1929-1949, oft zitierte Wort:

„Seid Täter des Wortes und nicht Hörer allein“ (Jakobus 1,22)

Die Anfänge: Der 'Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser'

Im Gründungsjahr des Vereins zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser 1929 wurde der Entschluss gefasst, sogleich mit dem Bau des ersten Krankenhauses zu beginnen. Zunächst wurde diskutiert, das bereits gegründete Paul Gerhardt Stift auszubauen, dieser Gedanke wurde jedoch verworfen und ein Grundstück im Gebiet der Kirchengemeinde Schöneberg gefunden. Der Preis betrug hierfür 550.000 RM. Dieser Kaufpreis und Gelder zum Bau eines Krankenhauses - des Martin-Luther-Krankenhauses - mussten bereitgestellt werden.

Im April 1929 belief sich das Vereinsvermögen, das alleinig Spenden entsprang, auf 24.028 Reichsmark. Bis zum Juni wuchs dieses Vermögen durch aktive Spenden- und Mitgliederwerbung auf 72.000 Reichsmark an.

Die Finanzierung des Baus des Martin-Luther-Krankenhauses erfolgte durch Kredite der Berufsgenossenschaft, die den Bedarf für 100 Betten in dem neuen Krankenhaus anmeldeten sowie der Reichsversicherungsanstalt. Besonders die Gemeinde Schöneberg und die Synode Kölln Land I sicherten diese Kredite durch Bürgschaften ab. Diese Mittel reichten jedoch bei weitem nicht aus, so dass die aktive Werbung für den Bau des Krankenhauses erfolgen musste.

So hielt der damalige Geschäftsführer des Vereins, Pfarrer Siegert, über 240 Vorträge. Bausteine mit einem Entwurf des Krankenhauses und einer Widmung wurden zum Preis von einer RM verkauft und Mitgliedschaften im Verein für 3 Reichsmark pro Jahr angeboten. Die Bevölkerung konnte außerdem den Bau durch den Erwerb von Anteilscheinen unterstützen, die im Falle eines Krankenhausaufenthaltes mit diesen verrechnet werden konnten. All diese Maßnahmen, die Werbung in Kirchengemeinden und durch Flugblätter sowie die Unterstützung der Presse ermöglichten den Bau des Martin-Luther-Krankenhauses und den späteren Ankauf des Krankenhauses Hubertus. Die Baustelle des Martin-Luther-Krankenhauses war für Mitglieder des Vereines offen, um sich ständig über den Fortgang der Baumaßnahmen informieren zu können.

Unterstützt wurde die Arbeit des Vereins durch wichtige Persönlichkeiten und einen Ehrenbeirat. Unter anderem rief der ehemalige Reichsbankpräsident Dr. Luther zu Spenden auf und half bei der Beschaffung billiger Kredite.

Nach dem Bau des Martin-Luther-Krankenhauses ging die Arbeit mit dem Kauf des Krankenhauses Hubertus und dem Kauf bzw. der Unterstützung des Baues bzw. des Umbaues von Kliniken besonders in Ostpreußen und ganz Deutschlands voran. Dafür wurde weitere Unterstützung der Bevölkerung gebraucht.

Im Jahr 1934 hatte der Verein 12.000 Mitglieder. In diesem Jahr wurde die Kirchenkollekte in Deutschland verboten. Somit blieb zur Unterstützung der Vereinsaktivitäten hauptsächlich die Mitgliederwerbung. Mit der Mitgliedschaft in dem Verein wurden bestimmte Vergünstigungen im Fall eines Krankenhausaufenthaltes verbunden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Während des zweiten Weltkrieges beschränkten sich die Aktivitäten des Vereines den Ist-Zustand zu halten. Nach dem zweiten Weltkrieg und dem Verlust der Krankenhäuser in den Ostgebieten und Ostpreußen ging es erneut an den Aufbau evangelischer Krankenhäuser.

Gleich nach Kriegsende 1945 wurde das Waldkrankenhaus Spandau geschaffen. Hierzu kam es durch die Notwendigkeit, 200 Kinder, die verletzt aus Schlesien am Bahnhof Johannisthal ankamen, unterbringen zu müssen. Pfarrer Siegert hörte hiervon und suchte einen neuen Standort für eine Klinik zur Unterbringung der verletzten Kinder. Die ehemalige Arbeiterstadt Große Halle in Spandau bot sich hierfür an. Nach anfänglicher russischer Besetzung hatten die Engländer das Gelände übernommen. Durch geschickte Verhandlung und großes Entgegenkommen der englischen Behörden gelang es Pfarrer Siegert 1945, zwei der damaligen Arbeiterbaracken für die Kinder pachten zu können. Im Verlauf der Zeit kam dann das ganze Gelände des heutigen Waldkrankenhauses Spandau, anfänglich zur Pacht und später durch Ankauf vom Bund, dazu. Persönlich setzte sich die Frau des damaligen englischen Generales Lady Robertson aktiv für das Gedeihen des Krankenhauses ein. Neben ihrer Schirmherrschaft wurde das Krankenhaus durch Spenden von mehren Militärlazarettausstattungen aus Besitz der englischen Armee stark unterstützt.

In der jüngeren Geschichte sind die Evangelische Lungenklinik Buch und die Evangelische Elisabeth Klinik in die Trägerschaft des Vereins zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser gekommen. Auch diese konnten aufgrund von großzügigen Spenden und staatlichen Mitteln Ende des neunzehnten bzw. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erbaut werden.

In der von Gossner 1873 errichteten Evangelischen Elisabeth Klinik erhielten besonders ärmere Menschen eine medizinische Behandlung, was Anfang des 19. Jahrhunderts noch die Ausnahme war. Christliche ehrenamtliche Helferinnen und Ärzte behandelten die Patient*innen kostenlos. 1840 erhielt das Krankenhaus seinen Namen nach der Gönnerin, der damaligen Königin Elisabeth, die einen erheblichen Teil zum Kaufpreis des Geländes beigetragen hatte.

Die Evangelische Lungenklinik Berlin blickt auf eine lange bewegte Geschichte zurück. Die ursprüngliche Klinik wurde im Jahr 1906 durch Mittel der Stadt Berlin erbaut und ist seit 1952 Fachkrankenhaus für Lungenheilkunde und Thoraxchirurgie. Besonders Anfang der 1990er Jahre bemühte sich Professor Dr. Udo Schmidt, durch Spendenmittel und Förderung des Bundes und des Landes sowie durch andere Drittmittel den Erhalt der Lungenklinik und der dazu gehörenden Forschungseinrichtung zu sichern. Dies gelang für die eigentliche Klinik, die vom diakonischen Werk als Träger übernommen wurde. Für den Erhalt der Forschungseinrichtung konnte jedoch keine Finanzierung gefunden werden.

Paul Gerhardt Stiftung

Auch die Paul Gerhardt Stiftung in Lutherstadt Wittenberg blickt auf eine lange Tradition des Spenden und Ehrenamtes zurück. Im Jahr 1876 sehen Stifter, die aus dem christlichen Bürgertum stammten, aus christlicher Motivation die Notwendigkeit, die pflegerische und medizinische Versorgung der Bevölkerung zu sichern. Stifter sind die 15 Kirchenkreise in den Landkreisen Bitterfeld, Delitzsch, Wittenberg, Torgau, Schweinitz und Liebenwerda. Sie wissen sich verbunden mit einer Fülle diakonischer Initiativen in Deutschland, die mit der historischen Rede J.H. Wichern am 22. September 1848 in der Schlosskirche zu Wittenberg große Ausstrahlung und gemeinsame organisatorische Kraft gefunden hatten. Über 6 Jahre hindurch wird mittels Vorträgen und Spenden für einen gemeinsamen Baufonds gesammelt. Am 17. August 1882 erfolgt die Grundsteinlegung zum ersten Bau des Krankenhauses.

Gegenwärtige Entwicklung

Mit der Einführung des staatlichen Gesundheitswesens sank die Abhängigkeit der Unterstützung von Krankenhäusern von Spenden, und der Staat und die Krankenkassen traten mehr in den Vordergrund der Krankenhausfinanzierung.

So nahm die Zahl der Mitglieder im Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser stetig ab. Vereinzelte Spenden von dankbaren Patient*innen und Förderer*innen unterstützten jedoch weiter die Arbeit der Einrichtungen, worüber die Johannesstift Diakonie und deren Einrichtungen sehr dankbar sind.

Vorstand des Fördervereins

  • Volker Weihe (Vorstandsvorsitzender des Fördervereins)
  • Andreas Mörsberger (stellv. Vorstandsvorsitzender des Fördervereins)
  • Stefan Krutzger
  • Dr. Karin Barnard
  • Kerstin Patt
  • Carsten Schaulinski
  • Dr. Werner Weinholt

Der Förderverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragen unter der Nummer VR 29 851 B.