Herzlich willkommen
Die Fundgrube ist ein barrierefreies Second-Hand-Kaufhaus, in dem Sachspenden entgegengenommen, sortiert und günstig zum Kauf angeboten werden. Die zum Inklusionsbetrieb Proclusio Services gehörende Einrichtung ermöglicht Menschen mit Behinderung die Teilhabe am Arbeitsleben.
Ökologisch nachhaltig
Die Fundgrube verkauft ausschließlich gebrauchte Kleidung und Waren aus Wohnungsauflösungen und Spenden - rund 900 Tonnen im Jahr. Das schont natürliche Ressourcen und reduziert die Umweltbelastung durch Abfälle.
Inklusiv und sozial nachhaltig
Als Teil eines anerkannten Inklusionsbetriebs (§ 215 SGB IX) beschäftigt die Fundgrube 30-50 % Menschen mit Behinderung - und ermöglicht damit sozialversicherungspflichtige Arbeit für Menschen, die auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oft chancenlos bleiben. Diese sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze am ersten Arbeitsmarkt entlasten die Sozialkassen und Unterstützungssysteme und stärken die Selbstständigkeit unserer Mitarbeitenden.
Ehrenamt in der Fundgrube
Ihr Einsatz bei uns zählt.
Wir suchen Menschen jedes Alters mit Herz und Zeit. Folgende Aufgaben übernehmen Ehrenamtliche bei uns:
- Sortieren der gespendeten Waren
- Auslage der Artikel im Kaufhaus
- Mitorganisation von Veranstaltungen und Aktionen
- Unterstützung des Teams bestehend aus Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen
Den Zeitaufwand legen Sie fest - so viel Sie uns geben können und möchten.
Sie möchten sich als Ehrenamtliche*r in der Fundgrube engagieren? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Second-Hand-Artikel für Liebhaber
In der Fundgrube verkaufen wir ausschließlich gebrauchte Kleidung und Waren aus Wohnungsauflösungen und Spenden: gebrauchte Kleidung, Alltagsgegenstände, Möbel und Haushaltsgeräte für kleines Geld. Vom Goldsucher bis zum Fischhakenentferner, von Vintage-Mode bis zu Oversize.
Die Artikel in unserem Kaufhaus kommen als Spenden aus der Bevölkerung zu uns – insgesamt 900 Tonnen Textilien und Alltagsgegenstände finden so jährlich den Weg in die Fundgrube und wieder aus der Fundgrube heraus. Besondere Stücke bieten wir in Online-Auktionen an. So ermöglichen wir einem größeren Kreis von Interessent*innen den Zugang. Vielleicht findet sich so ein*e echte*r Liebhaber*in …
Im Überblick
Quadratmeter groß ist die Fundgrube.
Säcke Kleidung werden täglich gespendet.
Wohnung mit Möbeln kommt täglich an.
Spenden aus der Bevölkerung
Die Geschichte der Spendensammlung für bedürftige Menschen begann bereits im Jahr 1858 im Evangelischen Johannesstift: Die Spenden wurden im Jahresbericht erwähnt. Weil über die Jahrzehnte zunehmend mehr gespendet wurde, entstand in den 1960er Jahren der „Spendenkeller“. Die gebrauchten Waren wurden zunächst von Ehrenamtlichen verwaltet. Ab 1994 wurde der Spendenkeller neu strukturiert, um Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen zu schaffen. Bald folgte der Zusammenschluss mit dem Unternehmen Huckepack, das heute Umzüge und Wohnungsauflösungen anbietet. Über die Jahrzehnte entwickelte sich so unsere Fundgrube. 1998 verlegte sie ihren Sitz in die Spandauer Streitstraße, heute befindet sich unser Second-Hand-Kaufhaus in der Straße Am Oberhafen.
Wie alles begann:





Hilfe gleich dreifach
Wer uns Gebrauchtartikel spendet, hilft auf mehreren Ebenen: Die Spenden bieten nicht nur finanziell benachteiligten Menschen die Chance, Notwendiges günstig zu erwerben und schonen die Umwelt: Mit dem Verkaufserlös kann die Fundgrube auch sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung finanzieren.
Die Fundgrube gehört seit 2010 zu Proclusio Services, einem Inklusionsunternehmen im Verbund der Johannesstift Diakonie.
Die Betriebsteile von Proclusio Services:





Weitere Betriebsteile:
Second Hand hat viele Vorteile
Müllvermeidung: Second-Hand-Artikel sind unverpackt und weiter in Gebrauch.
Individualität: Einzelteile mit Geschichte statt Besitz von der Stange.
Weniger Chemie in der Kleidung durch Waschgänge des Vorbesitzers.
Ressourcen schonen: Jeder gebrauchte Gegenstand, der weiter genutzt wird, muss nicht neu produziert werden.
Geld sparen: Gebrauchtartikel sind meist günstiger.
Helfen: Anschaffungen werden auch für Menschen mit weniger Geld möglich.
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