Ihre Vorteile
- Frühes persönliches Gespräch mit unseren erfahrenen Herzchirurg*innen
- Interdisziplinäre Entscheidungen in unserem eingespielten Herz-Team
- Moderne, schonende Operationsverfahren
- Einsatz einer minimierten Herz-Lungen-Maschine als Standard
- Langjährige Erfahrung in der operativen Herzmedizin
Eine Bypass-OP kommt immer dann zum Einsatz, wenn das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird und andere Therapien nicht ausreichen. Ziel ist es, die Durchblutung des Herzmuskels dauerhaft zu verbessern und damit sowohl Ihre Lebensqualität als auch Ihre Lebenserwartung durch die Bypass-OP zu erhöhen.
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Wann ist eine Bypass-OP notwendig?
Eine Bypass OP ist notwendig, wenn eine ausgeprägte koronare Herzerkrankung vorliegt. Dabei sind die Herzkranzgefäße so stark verengt oder verschlossen, dass der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Häufig betrifft dies sogenannte Mehrgefäßerkrankungen oder Engstellen am Hauptstamm der Herzkranzarterien.
Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Brustschmerzen (Angina pectoris), Luftnot oder eine deutliche Leistungsminderung. In akuten Situationen, etwa bei einem Herzinfarkt, kann eine Bypass-OP lebensrettend sein. Ob eine Bypass-OP oder ein Katheterverfahren für Sie infrage kommt, prüfen unsere Expert*innen individuell und immer im interdisziplinären Austausch.
Wie läuft eine Bypass-OP ab?
Bei einer Bypass-OP verwenden unsere Operateur*innen körpereigene Gefäße, um neue Wege für das Blut zum Herzmuskel zu schaffen. Diese Gefäße stammen meist aus der Brustwand, dem Arm oder dem Bein. Die eigentliche Bypass-OP erfolgt in der Regel über eine Öffnung des Brustkorbs.
An der Johannesstift Diakonie setzen wir standardmäßig eine minimierte Herz-Lungen-Maschine ein. Sie ermöglicht einen besonders schonenden Eingriff, während das Herz für die Bypass-OP ruhiggestellt ist. Die Dauer der Bypass-OP liegt meist bei drei bis vier Stunden.
Wird bei einer Bypass-OP der Brustkorb geöffnet?
Ja, bei der klassischen Bypass-OP wird der Brustkorb über eine sogenannte mediane Sternotomie geöffnet. So erhält unser erfahrenes OP-Team einen optimalen und sicheren Zugang zum Herzen während der Bypass-OP. In ausgewählten Fällen sind auch minimalinvasive Verfahren möglich, diese eignen sich jedoch nicht für alle Patient*innen und werden von unseren Teams sorgfältig geprüft.
Die entstehende Bypass-OP-Narbe verläuft längs über dem Brustbein. Sie verheilt in der Regel gut und stellt langfristig keine Einschränkung dar.
Was sind die Risiken bei einer Bypass-OP am Herzen?
Wie bei jeder Herzoperation bestehen auch bei einer Bypass-OP Risiken. Dazu zählen unter anderem Infektionen, Herzrhythmusstörungen, ein Schlaganfall oder – in seltenen Fällen – ein Herzinfarkt. Unsere Teams arbeiten mit klaren Sicherheitsstandards und großer Erfahrung, um diese Risiken so gering wie möglich zu halten.
Wie gefährlich ist die Bypass-OP?
Das individuelle Risiko hängt unter anderem vom Alter, von Begleiterkrankungen und von der Herzfunktion ab. Dank moderner Technik, schonender Verfahren und der großen Erfahrung unserer Herzchirurg*innen konnten die Risiken in den vergangenen Jahren jedoch deutlich reduziert werden. Vor der Operation besprechen unsere Operateur*innen mit jedem*jeder Patient*in individuell die Risiken.
Wie sieht die Nachsorge aus und ist eine Reha notwendig?
Nach einer Bypass-OP bleiben Patient*innen in der Regel sieben bis zehn Tage im Krankenhaus. Häufig wird im Anschluss eine Reha nach Bypass-OP empfohlen. Diese unterstützt Sie dabei, Ihre Belastbarkeit schrittweise zu steigern und Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen.
Auch die medikamentöse Nachsorge ist ein wichtiger Bestandteil unseres Behandlungskonzepts. Regelmäßige Kontrollen beim Kardiologen – etwa in unserer Kardiologie Berlin – helfen dabei, den langfristigen Erfolg der Bypass-OP zu sichern.
Wie lange ist man krankgeschrieben nach einer Bypass-OP?
Die Dauer der Krankschreibung nach einer Bypass-OP ist individuell unterschiedlich. In der Regel sollten Sie mehrere Wochen einplanen. Bei körperlich belastenden Tätigkeiten kann die Wiedereingliederung länger dauern als bei überwiegend sitzenden Tätigkeiten. Unsere Teams beraten Sie hierzu individuell.
Was ist, wenn ich keine Bypass-OP möchte?
Wenn Sie sich gegen eine Bypass-OP entscheiden, prüfen unsere Expert*innen alternative Behandlungsmöglichkeiten. Dazu zählen medikamentöse Therapien oder interventionelle Verfahren mit Stents. Diese können Beschwerden lindern, ersetzen jedoch bei bestimmten Erkrankungen nicht die langfristige Wirkung einer Bypass-OP.
Was uns ausmacht
Breite Expertise: Durch enge Zusammenarbeit innerhalb der Klinik für Kardiologie in Berlin verfügen wir über ein breites Expert*innen-Netzwerk.
24/7-Bereitschaftsdienst: Zur Versorgung in lebensbedrohlichen Situationen ist unsere Rettungsstelle rund um die Uhr geöffnet.
Wohnortnahe Versorgung: Dank standortübergreifender Zusammenarbeit können wir einer Vielzahl von Patient*innen optimale medizinische Unterstützung direkt in ihrer Nähe bieten.
Hybrid-OP: Die Klinik für Kardiologie in Berlin ist ausgestattet mit hochmodernen medizinischen Geräten zur Diagnose und Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Persönliche Betreuung: Wir setzen auf einen persönlichen Austausch und die möglichst kontinuierliche Betreuung durch einen gleichbleibenden Chefarzt.
Ihre Sprache: Behandlungen können in Englisch erfolgen. Für weitere Sprachen stehen Dolmetscher*innen im Haus zur Verfügung.
Warum ist die Bypass-OP an der Johannesstift Diakonie besonders schonend?
Ein besonderer Vorteil der Bypass-OP an der Johannesstift Diakonie ist der frühzeitige persönliche Kontakt zu unseren behandelnden Herzchirurg*innen. Sie lernen Ihr OP-Team bereits vor dem stationären Aufenthalt kennen und können offene Fragen in Ruhe besprechen.
Darüber hinaus stehen alle modernen Verfahren der Herzchirurgie zur Verfügung – von der klassischen Bypass-OP bis hin zu spezialisierten Techniken. Die Wahl des optimalen Vorgehens erfolgt immer individuell und im engen Austausch zwischen Herzchirurgie und Kardiologie. Auch die enge Verzahnung mit weiteren Leistungsbereichen, etwa der Herzklappen-OP, ist ein wichtiger Vorteil für unsere Patient*innen.
Fazit: Bypass-OP – individuell geplant, sicher durchgeführt
Eine Bypass-OP ist ein bewährtes und effektives Verfahren, um die Durchblutung des Herzens nachhaltig zu verbessern. Mit moderner Technik, hoher medizinischer Expertise und persönlicher Betreuung bieten unsere Teams an den Kliniken der Johannesstift Diakonie optimale Voraussetzungen für Ihre Behandlung.
Lassen Sie sich beraten und vereinbaren Sie frühzeitig einen Termin – für mehr Sicherheit, Lebensqualität und Vertrauen bei Ihrer Bypass-OP.
Sprechstunde
Kardiologie-Sprechstunde in Zehlendorf
Evangelisches Krankenhaus Hubertus
Spanische Allee 10-14
14129 Berlin
Tel.: 030 81008-500
kardiologie.hubertus(at)jsd.de
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Kardiologie-Sprechstunde in Spandau
Evangelisches Waldkrankenhaus in Spandau
Stadtrandstraße 555
13589 Berlin
Telefon 030 3702-1770
kardiologie.waldkrankenhaus(at)jsd.de
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Kardiologie-Sprechstunde in Charlottenburg
Martin Luther Krankenhaus
Caspar-Theyß-Straße 27-31
14193 Berlin
Telefon 030 8955-3611
kardiologie.martin-luther(at)jsd.de
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