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Mit künstlichem Gelenk an zwei Berliner Standorten bestens versorgt

Im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) im Waldkrankenhaus und in der Elisabeth Klinik werden Patient*innen mit einem künstlichen Knie- oder Hüftgelenk mit gleich hoher Expertise behandelt.

Das ist einmalig in Berlin und in Deutschland nur bei sehr wenigen Klinikträgern zu finden: Sowohl in der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau als auch in der Evangelischen Elisabeth Klinik in Berlin-Mitte der Johannesstift Diakonie werden Patient*innen mit einem künstlichen Gelenk nach den hohen Standards der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie behandelt. Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA, ist Direktor beider Kliniken und leitet das EPZmax an beiden Standorten. „Wir haben es geschafft, die Expertise von einer Klinik auf eine zweite zu übertragen“, erklärt er den Prozess bis zur Auszeichnung.

Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt versorgen Prof. Nöth und sein Team im EPZmax im Waldkrankenhaus die Patient*innen mit künstlichem Gelenk auf einem sehr hohen Niveau. Seit Februar 2024 bringt das Team seine Kompetenzen auch in der Elisabeth Klinik in ein. Inzwischen arbeiten beide Krankenhäuser bei der endoprothetischen Versorgung eng zusammen – für Prof. Nöth ein Vorreitermodell. Auch andere Kliniken der Johannesstift Diakonie arbeiten erfolgreich standortübergreifend zusammen.

Der Erfolg lässt sich messen. Bei der endoprothetischen Versorgung des Landes Berlin beträgt der Anteil der Johannesstift Diakonie gut 20 Prozent, das heißt mehr als ein Fünftel der Berliner*innen erhalten ihr künstliches Knie- oder Hüftgelenk im EPZmax mit zwei Standorten. „Wir können Patient*innen in Berlin-Mitte auf dem gleichen Niveau wie in Spandau wohnortnah versorgen“, erklärt Prof. Nöth den Vorteil für Patient*innen, die ein künstliches Gelenk benötigen. Sie können nun zwischen beiden Standorten wählen und sind in jedem Fall bestens versorgt.

Prof. Dr. med. Lutz Fritsche, Vorstand Medizin; Carsten Schaulinski, Geschäftsführer des Waldkrankenhauses; Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA, Klinikdirektor der Orthopädie und Unfallchirurgie im Waldkrankenhaus und in der Elisabeth Klinik
Martin Grenz, Geschäftsführer der Elisabeth Klinik und Andreas Mörsberger, Vorstand Finanzen und Sprecher des Vorstandes (v.l.n.r)

Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1947 gegründete Notfallkrankenhaus umfasst neun Fachabteilungen, vierzehn medizinische Zentren und 518 Betten. Jährlich versorgen wir rund 22.000 Patient*innen stationär und weitere 70.000 Patient*innen ambulant.

Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Altersmedizin, Brustkrebs / Brustrekonstruktion, Chronische Wunden, Gefäßerkrankungen, Gelenke und künstlicher Gelenkersatz, Herz, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie und –urologie, Krebs, Magen / Darm, Rücken, Schwangerschaft und Geburt sowie Sport und Unfälle.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau betreibt drei Fachschulen: die Reha-Akademie Berlin für Physiotherapeut*innen, die Schule für Ergotherapie sowie gemeinsam mit dem Martin-Luther-Krankenhaus die Gesundheitsfachschule Berlin. Diese fungieren auch als Ausbildungsstätte des Krankenhauses.

Über die Evangelische Elisabeth Klinik

Die Evangelische Elisabeth Klinik in Berlin-Mitte, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Jährlich werden hier circa 7.600 Patient*innen stationär und 16.000 Patient*innen ambulant behandelt. Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gelenke/Endoprothetik, Transgender-Chirurgie, Lasermedizin, Magen/Darm, Brustrekonstruktion, Chronische Wunden sowie Sport und Unfälle.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.740 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Wohnen und Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Sozialberufen
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen