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Endoprothetik in Berlin: das Zentrum für Endoprothetik der Johannesstift Diakonie

Die Klinik für Orthopädie der Johannesstift Diakonie an unseren Standorten in Spandau, Mitte und Zehlendorf ist auf die moderne Endoprothetik spezialisiert und begleitet Patient*innen mit Gelenkverschleiß auf dem Weg zurück zu mehr Beweglichkeit und Lebensqualität. Unsere erfahrenen Teams verbinden medizinische Exzellenz mit persönlicher Betreuung – von der ersten Diagnose bis zur Nachsorge.

Bunte Kacheln mit Grafiken von Gelenken

Was ist Endoprothetik?

Die Endoprothetik bezeichnet den künstlichen Ersatz eines erkrankten Gelenks. Am häufigsten betrifft dies das Hüft- und das Kniegelenk, da diese im Alltag besonders stark belastet werden. Ziel jeder endoprothetischen Behandlung ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit wiederherzustellen und Patient*innen ein aktives Leben zu ermöglichen.  

In unserer Endoklinik für Orthopädie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau, der Evangelischen Elisabeth Klinik in Mitte und im Evangelischen Krankenhaus Hubertus in Zehlendorf setzen wir dabei auf bewährte Verfahren und modernste Technik. 

Portät Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA

Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung

„Wir versorgen jährlich circa 3.000 Patient*innen mit einem neuen Hüft- oder Kniegelenk und ermöglichen durch unsere minimalinvasive Methode die Wiederherstellung der Beweglichkeit und Schmerzfreiheit."

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA, Klinikdirektor der Orthopädie und Unfallchirurgie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau

Wann eine Endoprothese sinnvoll ist

Eine Endoprothese wird dann notwendig, wenn eine fortgeschrittene Arthrose, etwa im Hüft- oder Kniegelenk, vorliegt und konservative Therapien wie Physiotherapie, Medikamente oder Injektionen ausgeschöpft sind. Entscheidend ist immer der individuelle Leidensdruck der Patient*innen. Unsere Spezialist*innen nehmen sich Zeit für eine sorgfältige Abwägung, wann eine Operation sinnvoll ist und welche Form der Endoprothetik die beste Lösung darstellt.

Welche Gelenke lassen sich ersetzen?

Im Rahmen der Endoprothetik ersetzen unsere Operateur*innen vor allem:

  • Hüftgelenke  
  • Kniegelenke
  • Schultergelenke  
  • Sprunggelenke

Darüber hinaus führen wir auch Wechseloperationen durch, wenn eine bestehende Endoprothese ausgetauscht werden muss. Damit decken wir das gesamte Spektrum der modernen Gelenkchirurgie ab und zählen zu den besten Kliniken für Endoprothetik in der Region. 

Moderne Verfahren und Techniken in der Endoprothetik

Unsere Endo Klinik setzt konsequent auf minimalinvasive, muskelschonende Operationsverfahren. Bei der Endoprothetik an der Hüfte werden beispielsweise keine Muskeln durchtrennt, was die Heilung deutlich beschleunigt. Je nach Alter, Knochenqualität und Lebensstil der Patient*innen kommen zementfreie oder zementierte Implantate zum Einsatz.

Robotikgestützte Knieendoprothetik mit ROSA

Alle Knieprothesen werden bei uns mithilfe des hochmodernen Co-Botik-Systems ROSA (Robotic Surgical Assistant) implantiert. Dabei arbeiten moderne Technologie und ärztliche Erfahrung Hand in Hand: ROSA unterstützt unsere Operateur*innen in Echtzeit bei der präzisen Planung und Ausrichtung der Implantate, während die operative Entscheidung und Verantwortung jederzeit bei unseren erfahrenen ärztlichen Teams liegt.

Sie müssen somit keine Sorge haben, dass die Maschine über Ihre Behandlung entscheidet: Die Technologie ersetzt den Menschen nicht, sondern ergänzt seine Expertise, um maximale Genauigkeit und individuell angepasste Ergebnisse zu erzielen.

Unser Leistungsspektrum im Überblick

Unsere Teams bieten Patient*innen ein umfassendes Leistungsspektrum:

  • Hüft- und Knie-Endoprothetik inklusive Hüft TEP (Hüftgelenk-Total-Endoprothese) und Knie TEP (Kniegelenk-Total-Endoprothese)
  • Endoprothetik der Schulter
  • Wechseloperationen (Austausch künstlicher Gelenke)
  • Fast-Track-Behandlungskonzepte
  • Erweiterte ambulante Physiotherapie im Haus

Damit sind wir im Bereich Endoprothetik in Berlin eine feste Anlaufstelle für Patient*innen, die Wert auf Qualität und Erfahrung legen. 

Spezialisierung und Erfahrung unserer Teams

Unsere Klinik am Standort Spandau zählt zu den implantationsstärksten Häusern für Endoprothetik in Berlin. Jährlich implantieren unsere Operateur*innen rund 1.500 Hüft- und 1.200 Knieprothesen. Mehrere Senior-Hauptoperateur*innen führen jeweils über 100 Endoprothesen pro Jahr durch. Diese hohe Fallzahl steht für Routine, Sicherheit und kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Behandlungskonzepte.

Der Ablauf Ihrer Behandlung

Der Weg zur Endoprothese beginnt in unserer Endoprothetik-Sprechstunde, die wir nahezu täglich anbieten. Hier erfolgt die genaue Diagnostik und die Entscheidung für das passende Implantat. Anschließend werden Patient*innen in unser bewährtes Fast-Track-Programm aufgenommen.

Etwa sieben bis zehn Tage vor der Operation erfolgen umfassende Voruntersuchungen: Laborwerte, EKG, Röntgen der Lunge sowie das Narkosegespräch. Unser Ziel ist es, Patient*innen bestmöglich vorbereitet und in stabiler gesundheitlicher Verfassung zu operieren. Die Wahl zwischen Teil- und Vollnarkose erfolgt individuell und in enger Abstimmung mit unseren Teams. 

Die Operation findet je nach Wunsch und medizinischer Einschätzung in Teil- oder Vollnarkose statt. Bereits drei bis vier Stunden nach dem Eingriff können sich Patient*innen wieder aufrichten und erste Schritte gehen. Drainagen, Blutsperren und unnötig starke Schmerzmittel werden bewusst vermieden.

Der stationäre Aufenthalt beträgt bei uns in der Regel drei bis vier Tage. Viele Patient*innen können anschließend zunächst nach Hause zurückkehren und starten später mit einer stationären oder ambulanten Reha oder einer gezielten Physiotherapie.

Auch nach der Operation begleiten wir Patient*innen engmaschig weiter. Regelmäßige Nachkontrollen sichern den Heilungsverlauf und ermöglichen es, die Beweglichkeit sowie die Funktion des Gelenks nachhaltig zu verbessern. Bei Fragen oder Beschwerden stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Hochwertige Implantate und Materialien für langfristige Sicherheit

Wir arbeiten mit dem Premium-Implantathersteller Zimmer Biomet zusammen. Die in der Endoprothetik verwendeten Implantate bestehen unter anderem aus Titan, hochwertigen Stahllegierungen, Keramik und Polyethylen. Diese Materialien sind seit vielen Jahren klinisch erprobt sowie auf Langlebigkeit und Sicherheit ausgelegt.

Erfolg und maximale Patientensicherheit

Die Zufriedenheitsquote in der Endoprothetik liegt bei Hüftprothesen bei über 90 Prozent, bei Knieprothesen aktuell bei etwa 85 Prozent. Dass die Zufriedenheit nach Kniegelenkersatz etwas niedriger ausfällt, ist vor allem auf die höhere Komplexität des Kniegelenks zurückzuführen. 

Der vollständige Einsatz robotikassistierter Technik bei Knieoperationen ermöglicht eine besonders präzise Implantation und trägt dazu bei, die Ergebnisse und die Patientenzufriedenheit weiter zu steigern. Ergänzend bieten wir im Haus eine erweiterte ambulante Physiotherapie an.

Ihre Sicherheit hat für uns höchste Priorität: Checklisten, Team-Time-Outs (TTO), präoperative Waschungen und strenge Hygienemaßnahmen sorgen dafür, dass unsere Infektionsraten unter einem Prozent liegen. 

Terminvereinbarung und persönliche Beratung

Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Sprechstunde für Endoprothetik und lassen Sie sich individuell beraten, welches Verfahren für Ihre Situation geeignet ist. Unsere Teams begleiten Sie kompetent auf Ihrem Weg zurück in ein bewegliches Leben.

Unsere Endoprothetik- zentren

Als größtes zertifiziertes Implantationszentrum Berlins, dem Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax) versorgen wir jährlich circa 2.000 Patient*innen mit einem künstlichen Gelenk, davon erhalten rund 1.100 ein neues Hüftgelenk und 600 ein künstliches Kniegelenk. Zudem werden jährlich etwa 300 Wechseloperationen an Hüfte und Knie durchgeführt.

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Aus dem vielseitig ausgebildeten und erfahrenen Team aus Spezialist*innen um Klinikdirektor Prof. Dr. med. Ulrich Nöth bietet Oberarzt Dr. med. Lars Rackwitz am Standort der Evangelischen Elisabeth Klinik eine endoprothetische Sprechstunde an und das Team führt Operationen durch.

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Im Endoprothetikzentrum arbeiten Unfallchirurg*innen, Orthopäd*innen, Rehabilitationsmediziner*innen und Narkoseärzt*innen aus dem Martin Luther Krankenhaus eng zusammen. Durch die Bündelung des medizinischen Fachwissens wird eine Behandlung auf höchstem Niveau gewährleistet. Das Leistungsspektrum reicht vom Teil- bis zum Vollersatz aller großen Gelenke des Körpers (Hüfte-, Knie-, Schulter und Sprunggelenk) und richtet sich nach dem Zerstörungsgrad. Moderne Verankerungstechniken (mit und ohne Zement) gewährleisten eine frühe Belastbarkeit der Implantate.

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Im Evangelischen Krankenhaus Hubertus arbeiten Expert*innen verschiedener Fachbereiche eng zusammen, um Ihnen eine speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Versorgung zu garantieren. Wir legen Wert auf eine ausführliche Beratung und begleiten Sie dank unseres besttrack-Konzeptes von der prästationären Phase über die Operation bis hin zur Nachsorge mit vielfältigen Therapieangeboten, die Ihnen den Umgang mit einem künstlichen Gelenk bereits kurz nach der OP erleichtern.

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Mehr über besttrack

In unserem zertifizierten Endoprothetikzentrum bieten wir die endoprothetische Versorgung (künstlicher Gelenkersatz) des Hüft-, Knie- und Schultergelenks inklusive Wechseloperationen an. Erfahren Sie mehr über unsere Leistungen.

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Kontaktperson
Kontaktperson
Kontaktperson
Kontaktperson
Kontaktperson

Ansprechpartner

Porträt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
Klinikdirektion
Klinikdirektion

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA

Leitung Endoprothetikzentrum
Ärztliche Leitung Physiotherapie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Schwerpunkt: spezielle orthopädische Chirurgie

Leitung EndoprothetikzentrumÄrztliche Leitung PhysiotherapieFacharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieSchwerpunkt: spezielle orthopädische Chirurgie
030 3702-1002030 3702-1002orthopaedie.waldkrankenhaus@jsd.de030 3702-2204030 3702-2204
Porträt Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA
Klinikdirektor & Chefarzt
Klinikdirektor & Chefarzt

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth, MHBA

Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
Schwerpunkt: spezielle orthopädische Chirurgie

Facharzt für Orthopädie und UnfallchirurgieSchwerpunkt: spezielle orthopädische Chirurgie
030 2506-150030 2506-150orthopaedie.elisabeth@jsd.de030 2506-152030 2506-152
Porträt Prof. Dr. med. Wolf Petersen
Prof. Dr. med. Wolf Petersen
Chefarzt
Chefarzt

Prof. Dr. med. Wolf Petersen

Ärztliche Leitung physikalische Therapie
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie – Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin
Kniechirurg, Zertifizierung durch die Deutsche Kniegesellschaft (DKG)

Ärztliche Leitung physikalische Therapie Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie – Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin Kniechirurg, Zertifizierung durch die Deutsche Kniegesellschaft (DKG)
030 8955-3025030 8955-3025orthopaedie.martin-luther@jsd.de030 8955-3036030 8955-3036
Porträt Prof. Dr. med. Safi Khalil
Prof. Dr. med. Safi Khalil, MHBA
Chefarzt
Chefarzt

Prof. Dr. med. Safi Khalil, MHBA

Leiter und Hauptoperateur Endoprothetikzentrum
Durchgangsarzt
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie – Spezielle Orthopädische Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Manuelle Medizin/Chirotherapie
Kniechirurg, Zertifizierung durch die Deutsche Kniegesellschaft (DKG)
Hüftchirurg, Zertifizierung durch die Deutsche Hüftgesellschaft (DHG)
AE-Endoprothetiker Hüfte/Knie MASTER, Zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik

Leiter und Hauptoperateur Endoprothetikzentrum Durchgangsarzt Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie – Spezielle Orthopädische Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Manuelle Medizin/Chirotherapie Kniechirurg, Zertifizierung durch die Deutsche Kniegesellschaft (DKG) Hüftchirurg, Zertifizierung durch die Deutsche Hüftgesellschaft (DHG) AE-Endoprothetiker Hüfte/Knie MASTER, Zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik
030 81008-795030 81008-795orthopaedie.hubertus@jsd.de030 81008-133030 81008-133
Porträt Dr. med. Stephan David
Dr. med. Stephan David
Chefarzt
Chefarzt

Dr. med. Stephan David

Leitung Endoprothetikzentrum
Durchgangsarzt
Netzwerkpartner Verwaltungs-BG Bezirksverwaltung Erfurt
Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie und Orthopädie – Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Rettungsmedizin, Physikalische Therapie, Röntgendiagnostik Skelett

Leitung Endoprothetikzentrum Durchgangsarzt Netzwerkpartner Verwaltungs-BG Bezirksverwaltung Erfurt Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie und Orthopädie – Unfallchirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Rettungsmedizin, Physikalische Therapie, Röntgendiagnostik Skelett
03491 50-293103491 50-2931diana.wenzel@jsd.de

Veranstaltungen

Hüft- & Kniearthrose: Moderne Endoprothetik mit künstlichen Gelenken

24.09.202617:30

Wir laden Sie herzlich zu unserem Gesundheitsvortrag in die Evangelische Elisabeth Klinik zum Thema „Künstliche Gelenke bei Hüft- und Kniearthrose“ ein.

Zur Veranstaltung

Hüft- & Kniearthrose: Moderne Endoprothetik mit künstlichen Gelenken

22.10.202617:30

Wir laden Sie herzlich zu unserem Gesundheitsvortrag in die Evangelische Elisabeth Klinik zum Thema „Künstliche Gelenke bei Hüft- und Kniearthrose“ ein.

Zur Veranstaltung

Hüft- & Kniearthrose: Moderne Endoprothetik mit künstlichen Gelenken

26.11.202617:30

Wir laden Sie herzlich zu unserem Gesundheitsvortrag in die Evangelische Elisabeth Klinik zum Thema „Künstliche Gelenke bei Hüft- und Kniearthrose“ ein.

Zur Veranstaltung

Häufige Fragen

Die Dauer der Operation hängt davon ab, welches Gelenk ersetzt werden soll. Das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks dauert meist zwischen einer und zwei Stunden.

Nur wenn es bei der Operation zu einem großen Blutverlust kommt, sind Blutkonserven notwendig. Diese werden heutzutage sehr gut kontrolliert, sodass das Risiko, sich bei der Gabe von Fremdblut mit Krankheiten zu infizieren, äußert gering ist. Sie können aber vor der Operation auch Eigenblut spenden und dieses im Krankenhaus für den Notfall aufbewahren lassen.

Obwohl das Einsetzen eines künstlichen Gelenks mittlerweile zu den Routineeingriffen gehört, bestehen trotzdem – wie bei jeder anderen Operation – Risiken. Zu diesen zählen mögliche Hämatome, Thrombosen, Embolien oder Infektionen. Ihr Arzt wird Sie zu diesem Thema ausführlich informieren.

Die Materialien, die für künstliche Gelenke verwendet werden, rufen nur sehr selten Allergien hervor. Informieren Sie aber auf jeden Fall Ihren Arzt, wenn Sie auf bestimmte Metalle allergisch reagieren, oder legen Sie Ihren Allergiepass vor.

Im Durchschnitt muss man eine bis zwei Wochen nach dem Einsetzen eines künstlichen Gelenks im Krankenhaus bleiben. Die Dauer des Aufenthalts kann individuell aber sehr unterschiedlich sein und hängt sehr von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand ab.

Nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks können Sie meist schon am ersten oder zweiten Tag nach der Operation aufstehen. Ab dem dritten Tag lernen Sie, mit Gehstützen zu gehen. Die meisten Patienten können etwa sechs bis acht Wochen nach der Operation wieder ohne Gehstützen gehen.

Wann Sie nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüft- oder Kniegelenks wieder Auto fahren können, ist sehr unterschiedlich. Im Durchschnitt ist dies nach drei bis fünf Monaten wieder der Fall, schwankt aber individuell sehr stark. Generell sollten Sie sich erst wieder hinter das Steuer eines Autos setzen, wenn Sie sich selbst wieder für fahrtüchtig halten. Sollten Sie sich unsicher sein, so können Sie natürlich auch Ihren Arzt um Rat fragen.

Nach dem Aufenthalt im Krankenhaus schließt sich zunächst in den meisten Fällen eine Rehabilitation von meist drei Wochen an. Danach sind sie allerdings noch etwa einen bis zwei Monate lang noch körperlich eingeschränkt. Wann Sie wieder arbeiten können, hängt vor allem von Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Einen Bürojob können Sie natürlich wieder früher beginnen als schwere körperliche Arbeit.

Generell können Sie nach dem Einsetzen eines künstlichen Gelenks wieder Geschlechtsverkehr haben, sobald Sie sich dafür in der Lage fühlen. Allerdings sollten Sie in der ersten Zeit ein paar Stellungen vermeiden, die zu einer zu großen Belastung Ihres Gelenks führen könnten. Ihr Arzt kann Sie genauer darüber informieren.

Im ersten Jahr nach der Operation finden mehrere Kontrolluntersuchung statt. Später kann die Anzahl auf einmal pro Jahr oder nur noch alle zwei oder drei Jahre reduziert werden. Das für Sie beste Intervall wird Ihr Arzt bestimmen. Mithilfe der Kontrolluntersuchungen kann Ihr Arzt mögliche Komplikationen frühzeitig erkennen.

Da eine Endoprothese aus Metall besteht, werden Metalldetektoren, zum Beispiel bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen, einen Alarm auslösen. Wenn bei Ihnen eine Endoprothese eingesetzt wurde, erhalten Sie aber einen Endoprothesenpass, in dem die betroffene Körperseite und das entsprechende Implantat vermerkt sind. Dieses können Sie dann in der Sicherheitskontrolle vorzeigen.