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Arthrose: Wenn die Gelenke Probleme machen

Stechende Schmerzen in den Gelenken, Schwellungen, Entzündungen – typische Anzeichen für eine Arthrose.

Prof. Dr. med. habil. Ulrich Nöth MHBA, Klinikdirektor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, zeigt einer Patientin ein künstliches Kniegelenk.

Die Arthrose – umgangssprachlich Gelenkverschleiß – ist die häufigste Erkrankung der Gelenke. Dabei wird der Gelenkknorpel durch Abnutzung geschädigt. Eine Arthrose, etwa an Knie, Hüfte oder Schulter,  kann zu einer großen Belastung im Alltag werden und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen.

Geschädigte Gelenke können nicht wieder geheilt werden. Eine konservative Behandlung ohne Operation kann allerdings dabei helfen, die Schmerzen zu lindern und das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen. Ist die Schädigung bereits so weit ausgeprägt, dass das Gelenk in seiner Bewegung sehr stark eingeschränkt ist, kann das geschädigte Gelenk durch ein künstliches Gelenk (eine so genannte Endoprothese) ersetzt werden.

Die Behandlung von Arthrose ist ein wichtiger Schwerpunkt der Krankenhäuser der Paul Gerhardt Diakonie. Die Entscheidung, ob ein künstliches Gelenk eingesetzt werden soll, treffen wir dabei niemals leichtfertig. Eine sorgfältige Abwägung sowie ausführliche Information und Beratung unter Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse unserer Patienten sind selbstverständlich.