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Pflege studieren: Was nach dem Bachelor of Nursing möglich ist

Was kommt nach einem Pflegestudium? Leonie Höfert zeigt, wie aus dem Bachelor of Nursing ein Weg über die Assistenz der Pflegedirektion und der Krankenhausgeschäftsführung, Diversitätsarbeit und schließlich in eine eigene Leitungsposition führen kann. Und sie erklärt, was Frauen helfen kann, sich neue berufliche Schritte zuzutrauen.

Nach dem Bachelor of Nursing entwickelte Leonie Höfert ihren beruflichen Weg Schritt für Schritt weiter. Heute verbindet sie Pflegeerfahrung, Führung und Gestaltung.

Was kommt nach einem Pflegestudium? Leonie Höfert zeigt, wie aus dem Bachelor of Nursing ein Weg über die Assistenz der Pflegedirektion und der Krankenhausgeschäftsführung, Diversitätsarbeit und schließlich in eine eigene Leitungsposition führen kann. Und sie erklärt, was Frauen helfen kann, sich neue berufliche Schritte zuzutrauen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bachelor of Nursing muss nicht ausschließlich in die direkte Pflege führen.
  • Praktische Pflegeerfahrung kann auch in Management, Verwaltung und späteren Führungsaufgaben wertvoll sein.
  • Sie müssen Ihren gesamten Karriereweg nicht schon während des Studiums kennen.
  • Assistenzfunktionen können Einblicke in Management, Entscheidungsprozesse und Unternehmenssteuerung ermöglichen.
  • Neue berufliche Möglichkeiten entstehen manchmal erst, wenn Sie selbst Fragen stellen und Interesse zeigen.
  • Gerade für Frauen spielen Netzwerke, gegenseitige Unterstützung und strukturelle Rahmenbedingungen bei Karriereentscheidungen eine wichtige Rolle.
  • Mut bedeutet nicht, keine Zweifel zu haben. Vorbereitung, Austausch und Ausprobieren können helfen, neue Schritte zu gehen.

Pflege studieren und danach auf Station arbeiten. Das ist ein möglicher Weg. Aber nicht der einzige. Vielleicht interessieren Sie sich schon während des Studiums für Organisation, Führung oder die Frage, wie gute Arbeitsbedingungen für Pflegende entstehen. Vielleicht merken Sie aber auch erst nach einigen Jahren im Beruf, dass Sie etwas anderes ausprobieren möchten. Genau das zeigt der berufliche Weg von Leonie Höfert. Nach ihrem Bachelor of Nursing arbeitete sie nicht einfach einen zuvor festgelegten Karriereplan ab. Ihre Aufgaben entwickelten sich mit ihren Interessen. Sie arbeitete als Assistentin der Pflegedirektion, absolvierte einen Master in Management im Gesundheitswesen, wechselte später in die Assistenz der Krankenhausgeschäftsführung und beschäftigte sich anschließend intensiv mit Unternehmenskultur und Diversität. Heute trägt sie selbst Leitungsverantwortung in einem Hospiz. Was sich durch diese unterschiedlichen Stationen zieht, ist weniger eine bestimmte Position als der Wunsch, zu gestalten.

Was kann man nach einem Bachelor of Nursing machen?

Ein Bachelor of Nursing qualifiziert zunächst für die Arbeit in der Pflege. Auch für Leonie stand der Kontakt zu Patient*innen am Anfang ihres beruflichen Weges im Mittelpunkt. Schon während des Studiums merkte sie jedoch, dass sie sich nicht nur für die unmittelbare Versorgung interessierte. Sie wollte verstehen, wie Strukturen entstehen und wie sich Arbeitsbedingungen gestalten lassen. Wissenschaftliches Arbeiten und der Blick über den eigenen Bereich hinaus gehörten für sie zu den Aspekten des Studiums, die besonders interessant waren. Nach dem Bachelor entschied sie sich deshalb für einen Master in Management im Gesundheitswesen. Gleichzeitig arbeitete sie bereits als Assistentin der Pflegedirektion. Ihr Weg zeigt: Das Pflegestudium kann eine Grundlage für unterschiedliche Entwicklungen sein. Sie müssen dabei nicht schon am ersten Studientag wissen, welche Position Sie später erreichen möchten.

Wenn Sie über ein Pflegestudium nachdenken, kann es deshalb sinnvoll sein, nicht nur zu fragen:
„Welchen Job habe ich nach dem Abschluss?“

Fragen Sie zusätzlich:

  • Welche Themen interessieren mich in der Pflege besonders?
  • Arbeite ich gerne direkt mit Patient*innen?
  • Interessieren mich Organisation und Führung?
  • Möchte ich Abläufe oder Strukturen verbessern?
  • Kann ich mir später eine weitere Qualifikation vorstellen?

Informationen zum Bachelor of Nursing bei der Johannesstift Diakonie finden Sie hier:

Mehr Infos zum Bachelor of Nursing

Leonies Karriereweg im vollständigen Gespräch

Im Podcast „Warum nicht?! Karriere mal anders“ spricht Leonie Höfert mit Host Maxime Miossec über ihren Weg nach dem Bachelor of Nursing, ihre Tätigkeiten als Assistentin der Pflegedirektion und der Krankenhausgeschäftsführung, ihren Master, Diversität, Female Empowerment und die Entscheidung, immer wieder neue berufliche Aufgaben auszuprobieren.

Podcast Folge: „Pflege studieren: Was nach dem Bachelor of Nursing möglich ist“

Nein. Leonie beschreibt den Bachelor of Nursing selbst zunächst als Studium für die Pflege direkt an Patient*innen. Managementanteile spielten zwar eine Rolle, standen aber nicht im Mittelpunkt. Der Weg in Richtung Management und Organisation entwickelte sich aus ihrem eigenen Interesse. Das ist ein wichtiger Unterschied. Ein Pflegestudium zwingt Sie nicht dazu, die direkte Pflege später zu verlassen. Es schließt andere Entwicklungen aber auch nicht aus. Leonie selbst wollte den Bezug zu Patient*innen nie vollständig verlieren. Auch als sie als Assistentin der Pflegedirektion und später der Krankenhausgeschäftsführung arbeitete, blieb für sie die Frage wichtig, wie Strukturen gestaltet sein müssen, damit Pflegende ihre Arbeit gut machen können. Damit wurde die Pflegepraxis nicht zu einer früheren Station, die sie hinter sich ließ. Sie wurde zu einer Erfahrung, auf die sie in neuen Rollen zurückgreifen konnte.
 

Am Schreibtisch lassen sich Prozesse planen. Ob sie im Pflegealltag tatsächlich funktionieren, ist eine andere Frage. Leonie beschreibt ihre praktische Erfahrung deshalb als Vorteil. Sie kennt Situationen, in denen auf dem Papier eine gute Lösung entsteht, die sich im Alltag mit Patient*innen jedoch nicht ohne Weiteres umsetzen lässt. Pflege findet mit Menschen statt. Nicht jede Situation ist planbar. Manchmal braucht es mehr Zeit, manchmal schnelle Entscheidungen. Genau dieses Wissen konnte sie in ihrer Tätigkeit als Assistentin der Pflegedirektion und später als Assistentin der Krankenhausgeschäftsführung einbringen. Das ist ein wichtiger Punkt für alle, die überlegen, sich nach einem Pflegestudium in Richtung Verwaltung, Management oder später vielleicht auch Führung weiterzuentwickeln:

Ihre praktische Erfahrung ist kein Umweg. Sie kann Ihre Perspektive erweitern.

Wer selbst mit Patient*innen gearbeitet hat, kennt die Folgen organisatorischer Entscheidungen nicht nur aus Tabellen und Besprechungen.

Daraus entstehen Fragen wie:

  • Ist dieser Ablauf in einer Schicht wirklich umsetzbar?
  • Welche Auswirkungen hat eine Entscheidung auf Pflegende?
  • Wo entsteht zusätzlicher Aufwand?
  • Was brauchen Teams, um ihre Arbeit gut erledigen zu können?
  • Welche Perspektive fehlt vielleicht noch in einer Entscheidung?

Praxiswissen und Management müssen deshalb keine Gegensätze sein.

Eine Assistenzfunktion kann deutlich mehr sein als reine Organisation. Für Leonie ermöglichten die Tätigkeiten als Assistentin der Pflegedirektion und später als Assistentin der Krankenhausgeschäftsführung Einblicke in unterschiedliche Ebenen eines Krankenhauses. In der Pflegedirektion konnte sie ihre Pflegeerfahrung direkt mit organisatorischen Themen verbinden. Später weitete sich ihr Blick in der Krankenhausgeschäftsführung auf das gesamte Haus und unterschiedliche Berufsgruppen und Bereiche aus.

Solche Positionen können interessant sein, wenn Sie verstehen möchten:

  • wie Entscheidungen vorbereitet werden
  • wie unterschiedliche Interessen zusammenkommen
  • wie ein Krankenhaus organisiert ist
  • welche Auswirkungen strategische Entscheidungen auf den Alltag haben
  • wie verschiedene Berufsgruppen zusammenarbeiten

Das bedeutet nicht automatisch, dass aus einer Assistenzfunktion später eine Führungsposition entstehen muss.
Sie kann aber helfen, neue Themen, Aufgaben und mögliche nächste Schritte kennenzulernen.

Nicht jeder berufliche Schritt beginnt mit einer Stellenanzeige. Das zeigt eine weitere Station in Leonies Karriere besonders gut. Nach vielen Jahren im Krankenhaus interessierte sie sich zunehmend für Diversität und Unternehmenskultur. Bei einem Kulturtag der Johannesstift Diakonie beschäftigte sie sich intensiver mit dem Thema. Danach tat sie etwas sehr Einfaches: Sie fragte nach. Sie sprach den verantwortlichen Kollegen darauf an, ob es im Unternehmen eine Möglichkeit gebe, in diesem Bereich zu arbeiten. Tatsächlich wurde zu diesem Zeitpunkt eine Referentin für Kultur und Identitätsentwicklung gesucht. Leonie bewarb sich und wechselte in die neue Aufgabe.

Die wichtigste Erkenntnis daraus ist nicht, dass jede Nachfrage automatisch zu einer neuen Stelle führt.
Sie lautet vielmehr:

Sie müssen nicht immer warten, bis eine Möglichkeit direkt vor Ihnen liegt.

Wenn Sie ein Thema interessiert, können Sie:

  • mit Menschen sprechen, die bereits in diesem Bereich arbeiten
  • sich über Aufgaben und Anforderungen informieren
  • nach Projekten oder Entwicklungsmöglichkeiten fragen
  • Fortbildungen nutzen
  • intern Netzwerke aufbauen
  • Interesse sichtbar machen

Manchmal führt daraus eine neue berufliche Möglichkeit. Manchmal erfahren Sie nur mehr über einen Bereich. Beides kann für die eigene Karriereentscheidung wertvoll sein.

Female Empowerment wird schnell mit mehr Selbstbewusstsein oder dem Wunsch nach Führungspositionen verbunden. Leonie versteht darunter mehr. Als Diversitätsbeauftragte beschäftigte sie sich intensiv mit Gleichberechtigung und den Bedingungen, unter denen Frauen arbeiten. Später absolvierte sie zusätzlich eine Weiterbildung zur feministischen Coachin. Aus dieser Weiterbildung entwickelte sie gemeinsam mit einer Kollegin einen Female Empowerment Workshop. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Vorstellung, dass jede Frau möglichst schnell Karriere machen oder Führungskraft werden sollte. Es geht darum, die eigene Situation besser zu verstehen und andere Frauen nicht automatisch als Konkurrenz zu betrachten. Leonie beschreibt das als Miteinander.

Dazu gehören:

  • Erfahrungen teilen
  • einander unterstützen
  • berufliche Möglichkeiten sichtbar machen
  • strukturelle Hindernisse ansprechen
  • eigene Bedürfnisse ernst nehmen
  • Fragen stellen
  • sich gegenseitig ermutigen

Gleichberechtigung entsteht nicht allein dadurch, dass Frauen lernen, selbstbewusster aufzutreten. Auch die Bedingungen, unter denen berufliche Entscheidungen getroffen werden, spielen eine Rolle.

Karriereentscheidungen finden nicht unabhängig vom privaten Leben statt. Leonie spricht deshalb ausdrücklich über unbezahlte Care Arbeit. Kinder betreuen, Angehörige unterstützen, Familienarbeit organisieren. Diese Aufgaben beeinflussen, wie viel Zeit und Energie Menschen für ihren Beruf zur Verfügung haben. Nach Leonies Erfahrung übernehmen Frauen weiterhin einen großen Teil dieser Arbeit. Damit wird Care Arbeit auch zu einer Karrierefrage.

Wer zusätzlich zum Beruf einen großen Teil familiärer Verantwortung trägt, hat möglicherweise weniger zeitliche Flexibilität für:

  • Weiterbildungen
  • zusätzliche Projekte
  • berufliche Netzwerke
  • längere Arbeitszeiten
  • Führungspositionen
  • spontane Termine
  • berufliche Veränderungen

Female Empowerment bedeutet deshalb nicht nur, Frauen zu sagen, sie sollten sich mehr zutrauen. Es bedeutet auch, solche Bedingungen sichtbar zu machen und mitzudenken.

Leonie beschreibt sich heute als mutig. Gleichzeitig sagt sie sehr deutlich, dass ihr dieser Umgang mit neuen Situationen nicht einfach in die Wiege gelegt wurde. Als sie ihre Tätigkeit als Assistentin der Pflegedirektion begann, hatte sie Hemmungen, zur Geschäftsführung ins Büro zu gehen. Mit der Zeit änderte sich das. Sie lernte die Menschen kennen, sammelte Erfahrungen und stellte fest, dass Gespräche auf Augenhöhe möglich sind.
Mut entstand also auch durch Übung. Aus ihren Erfahrungen lassen sich mehrere konkrete Ansätze ableiten.

1. Bereiten Sie sich fachlich vor

Selbstvertrauen muss nicht allein aus Persönlichkeit entstehen. Wissen hilft. Wenn Sie sich mit einem Thema beschäftigen, Informationen sammeln und Ihre Argumente kennen, fällt es leichter, sich einzubringen.

2. Sprechen Sie mit Menschen, die den Weg bereits kennen

Leonie suchte bei beruflichen Entscheidungen bewusst den Austausch mit Kolleginnen, die bestimmte Bereiche bereits kannten. Das kann helfen, eine neue Aufgabe realistischer einzuschätzen.

3. Fragen Sie nach Möglichkeiten

Nicht jede Chance wird Ihnen automatisch angeboten. Wenn Sie ein Thema interessiert, fragen Sie nach Projekten, Aufgaben oder Entwicklungsmöglichkeiten.

4. Probieren Sie Dinge aus

Leonies Devise lautet sinngemäß: einfach ausprobieren. Das bedeutet nicht, unüberlegt jedes Risiko einzugehen. Es bedeutet, Erfahrungen nicht nur danach zu bewerten, ob sie sofort zum gewünschten Ergebnis führen. Auch die Erkenntnis „Das passt nicht zu mir“ kann wertvoll sein.

5. Kennen Sie Ihr eigenes Sicherheitsbedürfnis

Nicht jeder Mensch möchte ohne neue Stelle kündigen oder große berufliche Risiken eingehen. Das ist kein Problem. Leonie betont selbst, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse nach Sicherheit und unterschiedliche persönliche Voraussetzungen haben. Eine gute Karriereentscheidung muss deshalb zu Ihrer eigenen Situation passen.

6. Suchen Sie Menschen, die an Sie glauben

Leonie nennt ihr unterstützendes Umfeld ausdrücklich als wichtigen Faktor. Menschen, die ermutigen, Erfahrungen teilen oder eine neue Perspektive geben, können helfen, wenn die eigene Sicherheit noch fehlt.

Leonies Weg spricht eher dagegen. Sie begann mit Pflege und dem Bachelor of Nursing. Danach kam der Master in Management im Gesundheitswesen. Parallel arbeitete sie als Assistentin der Pflegedirektion. Später folgte die Tätigkeit als Assistentin der Krankenhausgeschäftsführung. Anschließend wechselte sie in die Kultur und Identitätsentwicklung und übernahm Aufgaben rund um Diversität. Heute trägt sie selbst Leitungsverantwortung in einem Hospiz. Nicht alle diese Stationen waren bereits am Anfang geplant. Interessen entstanden während der Arbeit. Neue Kontakte eröffneten Möglichkeiten. Manche Aufgaben passten eine Zeit lang sehr gut und später nicht mehr. Genau das kann berufliche Entwicklung bedeuten. Eine Karriereentscheidung muss nicht beantworten, was Sie in 20 Jahren machen.
 

Oft reicht zunächst die Frage:
Was möchte ich als Nächstes kennenlernen oder ausprobieren?

Pflege studieren

Sie interessieren sich für ein Pflegestudium und möchten wissen, wie der Bachelor of Nursing aufgebaut ist?

Informationen zum Studienangebot der Johannesstift Diakonie finden Sie hier:

Mehr Info zum Bachelor of Nursing

Weitere Beiträge zu beruflicher Entwicklung, Pflegekarrieren und Arbeiten im Gesundheitswesen finden Sie im Karriereblog:

Karriereblog entdecken

Podcast: „Warum nicht?! Karriere mal anders“

Jetzt Podcast anhören

Ein Bachelor of Nursing kann zunächst in die direkte Pflege führen. Abhängig von den eigenen Interessen, weiteren Qualifikationen und konkreten Stellen können sich später auch Aufgaben in Verwaltung, Management, Projekten oder Führung entwickeln. Leonie Höfert entschied sich nach dem Bachelor zusätzlich für einen Master in Management im Gesundheitswesen und arbeitete als Assistentin der Pflegedirektion.

Das Pflegestudium qualifiziert für die professionelle Pflege. Der weitere berufliche Weg kann sich danach unterschiedlich entwickeln. Leonies Beispiel zeigt, dass Pflegeerfahrung später auch in Assistenzfunktionen, Verwaltung, Management und anderen Aufgaben im Gesundheitswesen wertvoll sein kann.

Ein solcher Weg ist möglich. Welche zusätzlichen Qualifikationen für eine konkrete Position notwendig sind, hängt von der Aufgabe ab. Leonie ergänzte ihren Bachelor of Nursing durch einen Master in Management im Gesundheitswesen und sammelte als Assistentin der Pflegedirektion und später als Assistentin der Krankenhausgeschäftsführung Erfahrungen in organisatorischen und strategischen Zusammenhängen.

Female Empowerment beschreibt die Stärkung von Frauen und die Verbesserung ihrer Möglichkeiten, selbstbestimmt berufliche Entscheidungen zu treffen. Dazu können Netzwerke, Wissen, gegenseitige Unterstützung und das Ansprechen struktureller Hindernisse gehören.

Hilfreich können gute Vorbereitung, Austausch mit erfahrenen Kolleg*innen, Netzwerke und das schrittweise Ausprobieren neuer Aufgaben sein. Gleichzeitig sollten die eigene Belastbarkeit und das persönliche Sicherheitsbedürfnis berücksichtigt werden.

Unbezahlte Sorgearbeit benötigt Zeit und Energie. Wenn diese Aufgaben ungleich verteilt sind, kann das auch berufliche Entwicklungsmöglichkeiten beeinflussen. Deshalb gehören private Rahmenbedingungen und Care Arbeit zur Betrachtung von Karrierechancen.