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Arne Schöning – Experte für Personalmarketing und Recruiting

Kontaktperson
Porträt Arne Schöning – Experte für Personalmarketing und Recruiting
Arne Schöning
Teamleitung Personalmarketing
Teamleitung Personalmarketing

Arne Schöning

arne.schoening@jsd.de
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Über Arne Schöning

Arne Schöning leitet das Personalmarketing und Recruiting bei der Johannesstift Diakonie. Seine Arbeit verbindet performancegetriebenes Marketing mit Recruiting im Gesundheits- und Sozialwesen. Beruflich kommt er aus Marketing und Öffentlichkeitsarbeit, wo Wirkung, Reichweite und Messbarkeit früh im Mittelpunkt standen.

Nach einem Unfall lebt er selbst mit einer Querschnittlähmung und bringt diese Perspektive in seine Arbeit ein – insbesondere mit Blick auf Pflege, Sozialwesen, Diversität und transparente Fachkräftegewinnung. Sein Fokus liegt auf klaren Prozessen und einem Recruiting, das fachliche und soziale Passung gleichermaßen berücksichtigt.

Profile & Links

Berufliche Profile

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Podcast

  • unBehindert – Podcast zu Diversität, Teilhabe und Barrieren

Themenschwerpunkte

  • Recruiting im Gesundheits- und Sozialwesen
  • Gehaltstransparenz
  • Performance Recruiting
  • Diversität im Recruiting
  • Arbeitgebermarke

Werdegang

Arne Schöning arbeitete früh im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit, unter anderem bei den Berliner Verkehrsbetrieben. Diese Zeit prägte sein Verständnis für Zielgruppen, Reichweite und Wirkung – Aspekte, die später auch im Recruiting eine zentrale Rolle spielten.

Zehn Jahre war er für die Victor´s Groupe tätig, insbesondere für die Marke Pro Seniore. Dort arbeitete er in der Öffentlichkeitsarbeit und im Personalmarketing und sammelte langjährige Erfahrung im Recruiting und in der Kommunikation für Einrichtungen im Gesundheitsbereich.

Seit 2019 ist er für die Johannesstift Diakonie tätig und leitet heute das Team Personalmarketing und Recruiting.

Externe Veröffentlichungen & Beiträge

Fragen & Antworten

Meine Wurzeln liegen im Marketing und in der Öffentlichkeitsarbeit – und das war für mich immer performancegetrieben. Irgendwann drehte sich ein großer Teil der Arbeit fast ausschließlich darum, neue Mitarbeitende im Gesundheits- und Sozialwesen zu gewinnen. Da wurde mir klar: Recruiting sollte nicht nur „mitlaufen“, sondern ein eigener Schwerpunkt sein. Ich habe mich entschieden, mich darauf zu fokussieren. Viele Werkzeuge aus dem Performance-Marketing lassen sich sinnvoll übertragen – hin zu einem Recruiting, das gezielter, messbarer und nachvollziehbarer arbeitet. Diese Entscheidung habe ich bis heute keinen Tag bereut.

Mich treibt die Möglichkeit an, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. In meiner Rolle kann ich berufliche Erfahrung aus dem Marketing mit einer sehr persönlichen Sicht auf den Gesundheits- und Sozialbereich verbinden. Nach einem Unfall lebe ich selbst mit einer Querschnittlähmung und habe mich dadurch intensiv mit Strukturen, Abläufen und Haltungen auseinandergesetzt, wie sie insbesondere in der Pflege und im Sozialwesen prägend sind. Das prägt meine Arbeit bis heute: performanceorientiert, aber immer mit Blick auf Menschen, Abbau von Barrieren und Diversität im Recruiting. Am Ende geht es darum, fachliche und soziale Passung fair und respektvoll zusammenzubringen.

Recruiting wird aus meiner Sicht deutlich performancegetriebener werden, und KI wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Nicht als Ersatz für Recruiting-Teams, sondern als sinnvolle Unterstützung. Wenn Technologie Prozesse effizienter macht, bekommen Personalmarketing und Recruiting etwas zurück, das im Alltag oft fehlt: Zeit. Zeit für Gespräche, für individuelle Kampagnen und einen persönlichen Kontakt zu den Kandidat*innen. Gerade in der Fachkräftegewinnung im Gesundheits- und Sozialbereich wird das entscheidend sein. Ich bin überzeugt: Wir werden neue Mitarbeitende künftig weniger suchen, sondern finden müssen.

Letzte Aktualisierung

Februar 2026