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Pflege in Berlin Brandenburg - So viel verdienen Sie wirklich

Pflege lohnt sich finanziell nicht? Wer das behauptet, kennt unsere Gehaltsabrechnungen nicht! Denn bei der Johannesstift Diakonie wird gute Arbeit auch gut entlohnt. Und zwar mit Tarif und System.

Lächelnde Pflegefachkraft mit Eurogeld

Hätten Sie das gedacht?

Stellen Sie sich vor, Sie erzählen auf einer Familienfeier, dass Sie in der Pflege arbeiten. Und Ihr Onkel sagt: „Für die Kohle lohnt sich der Stress doch gar nicht.“ Spätestens nach diesem Artikel können Sie kontern – mit konkreten Zahlen. Denn was viele nicht wissen: Pflegefachkraft kann ein richtig gut bezahlter Beruf sein!

Was Ihr Gehalt in der Pflege beeinflusst

Pflege ist nicht gleich Pflege. Wer was verdient, hängt von vielen Faktoren ab – und diese Unterschiede haben es in sich:

Im Detail

Ein Krankenhaus in der Großstadt zahlt anders als ein ambulanter Dienst auf dem Land. Bei uns gilt: Unsere Pflegekräfte werden nach unserem Tarif Arbeitsvertragsrichtlinien der Diakonie (AVR DWBO) vergütet – das heißt: fair, regelmäßige Anpassungen und transparent nachvollziehbar.

Intensivpflege, OP, Geriatrie, Altenpflege oder ambulante Pflege – je nach Bereich variieren die Anforderungen und damit auch das Gehalt. Wer eine Spezialisierung oder Weiterbildung hat, kann höher eingestuft werden.

Wundmanagement, Praxisanleitung, Palliative Care oder Stationsleitung: Wer sich weiterbildet, kann mit einem ordentlichen Plus rechnen. Und das ist nicht nur fachlich ein Gewinn.

Nachtschichten, Wochenenddienste oder wechselnde Dienste bringen zusätzliche Zuschläge. Bei uns gibt es zum Beispiel Schichtzulagen, Pflegezulagen und jährliche Sonderzahlungen bis zu einem 13. Gehalt.

Pflege kann heute auch akademisch sein: Wer einen Bachelor oder Master in Pflegewissenschaften hat, kann langfristig schneller in eine höhere Entgeltgruppe eingestuft werden. Das hängt mit den potenziell besseren Karrieresprüngen zusammen. So können eventuell schneller Führungspositionen eingenommen werden.

Je länger Sie dabei sind, desto mehr bekommen Sie. In den Tarifen sind automatische Gehaltssteigerungen durch Erfahrungsstufen vorgesehen. Treue zahlt sich aus.

Wer zusätzliche Aufgaben übernimmt – etwa als stellvertretende Leitung oder Mentor*in – hat Anspruch auf Funktionszulagen.

Nicht zuletzt spielt das Bundesland eine Rolle. In Berlin und Brandenburg gilt bei uns der Tarif AVR DWBO, in Sachsen-Anhalt der AVR Mitteldeutschland – beide mit regelmäßigen Anpassungen ohne Streik.

Was sagen die Zahlen bundesweit?

Laut Gehaltsatlas der Bundesagentur für Arbeit lag das Bruttomonatsgehalt für Pflegefachkräfte 2024 in Berlin bei im Durchschnitt bei 4.365 Euro und in Brandenburg bei 4.096 Euro.

Und was bekommen Sie bei der Johannesstift Diakonie?

Jetzt wird’s konkret. Unsere Pflegekräfte verdienen – je nach Eingruppierung, Erfahrung und Zulagen – im Schnitt:

  • EG 7: ca. 62.722 € brutto/Jahr (≈ 4.825 €/Monat)
  • EG 8: ca. 69.976 € brutto/Jahr (≈ 5.383 €/Monat)

Diese Zahlen beinhalten sämtliche Zulagen, Zuschläge und Sonderzahlungen. Natürlich gibt es individuelle Unterschiede, zum Beispiel durch Teilzeit oder Schichtverteilung. 

Aber klar ist: Wer bei uns arbeitet, wird fair bezahlt – und das ganz ohne Gehaltsverhandlungen.

Unser Gehaltsrechner

Unser Gehaltsrechner unterstützt Sie dabei, Ihre tatsächliche Vergütung zu finden oder zu simulieren. Probieren Sie es gleich aus:

In welchem Bereich möchten Sie sich bewerben?

Pflege ist mehr als Geld – aber das darf stimmen

Stimmt schon, Geld ist nicht alles. Aber es hilft, mit einem guten Gefühl zur Arbeit zu gehen. Bei der Johannesstift Diakonie erwarten Sie nicht nur eine faire Bezahlung, sondern ein echtes Miteinander, sichere Perspektiven und Sinn in dem, was Sie tun.

Das gibt’s auf jeden Fall obendrauf:

  • Unbefristete Verträge & Jobsicherheit
  • Betriebliche Altersvorsorge
  • Jobticket & Jobrad
  • Individuelle Entwicklungsmöglichkeiten

FAQ

Als Pflegefachkraft verdienen Sie im Jahr 2025 in Berlin und Brandenburg laut unserem Tarif AVR DWBO der Diakonie zwischen 3.521,58 € - 4.652,76 € Brutto pro Monat (42.258,96 € - 55.832,64 € Brutto pro Jahr) je nach Erfahrung und Station. Es handelt sich hierbei um ein Grundgehalt. Hinzu kommen individuelle Zuschläge (zum Beispiel für Zusatzqualifikationen und bestimmte Schichten), Sonderzahlungen (bis zu einem 13. Gehalt).

Die tatsächliche Höhe Ihrer Vergütung ist hierbei zunächst abhängig von den folgenden Faktoren:

  • Berufserfahrung: Mit steigender Berufserfahrung in der Pflege / Krankenpflege steigt Ihr Gehalt.
  • Station: 
    • Entgeltgruppe 7: Altenhilfe, Krankenhaus, ambulante Pflege und Hospize 
    • Entgeltgruppe 8: Funktionsdienste wie Intensivstation ITS, Rettungsstelle, Zentrale Notaufnahme ZNA und Operationsdienst
  • Zuschläge: Vergütung steigt je mehr bestimmte Dienste übernommen werden
    • Nachtdienste
    • Schichten am Sonntag
    • Schichten am Feiertag
  • Zusatzqualifikation: Als Pflegefachkraft bekommen Sie mehr Gehalt, wenn Sie Zusatzqualifikationen, wie beispielsweise Praxisanleitung, Wundmanagement oder Palliative Care erfolgreich abgeschlossen haben.

Zum 01.07.2026 wird es einen Festbetrag in Höhe von 100 Euro (für die Basisstufe, mit höheren Beträgen für die Erfahrungsstufen) geben, die Anzahl der Urlaubstage steigt auf 31 Tage nach Tarif AVR DWBO für Pflegefachkräfte und es wird ein Feiertagszuschlag für Arbeiten an Silvester eingeführt.

Pflegefachkräfte sind im Tarifvertrag der Diakonie AVR DWBO in die Entgeltgruppe 7 oder 8 eingruppiert. Die Eingruppierung hängt von der jeweiligen Station ab.

Hier ein Überblick:

  • Entgeltgruppe 7: Altenhilfe, Geriatrie, ambulante Pflege und im Krankenhaus
  • Entgeltgruppe 8: Funktionsdienste wie Intensivstation ITS, Rettungsstelle, Zentrale Notaufnahme ZNA und Operationsdienst

Ihr Gehalt steigt mit der gesammelten Berufserfahrung als Pflegefachkraft. Diese Gehaltssprünge können Sie der aktuellen Entgelttabelle des AVR DWBO entnehmen.

Hier die Grundgehälter für Pflegefachkräfte 2025 - EG 7 (Altenhilfe, Geriatrie, Krankenhaus und ambulante Pflege):

  • Berufseinstieg: 3521,58 Euro
  • nach 2 Jahren: 3706,93 Euro
  • nach 6 Jahre: 3892,28 Euro
  • nach 10 Jahren: 4077,62 Euro
  • nach 14 Jahren: 4216,63 Euro

Hier die Grundgehälter für Pflegefachkräfte 2025 - EG 8 (Intensivpflege, Rettungsstelle, Zentrale Notaufnahme und Operationsdienst)

  • Berufseinstieg: 3885,82 Euro
  • nach 2 Jahren: 4090,34 Euro
  • nach 6 Jahre: 4294,86 Euro
  • nach 10 Jahren: 4499,37 Euro
  • nach 14 Jahren: 4652,76 Euro

Als Pflegefachkraft können Sie Ihr Gehalt erhöhen, wenn Sie Zusatzqualifikationen (zum Beispiel Praxisanleitung) erlangen, auf bestimmte Stationen (zum Beispiel ITS) wechseln, Ihre Berufserfahrung steigt, Sie bestimmte Schichten (zum Beispiel Nachtzuschlag) übernehmen, Führungspositionen beziehen oder ein Studium statt einer Ausbildung in der Pflege abgeschlossen haben.

Hier die Optionen für Ihre höhere Vergütung im Detail

Mögliche Zusatzqualifikationen:

  • Praxisanleitung
  • Palliative Care
  • Wundmanagement
  • Stationsleitung

Möglicher Bereiche

  • Intensivpflege
  • Rettungsstelle
  • OP
  • Funktionsdienst

Ihre Berufserfahrung

  • nach 2 Jahren
  • nach 6 Jahren 
  • nach 10 Jahren
  • nach 14 Jahren

Schichtzulagen für:

  • Nachtdienste
  • Wochenenddienste
  • Feiertagszuschlag
  • wechselnde Dienste

Mögliche Führungspositionen:

  • stellvertretende Leitung
  • Pflegedienstleitung

Unser Tarifvertrag AVR DWBO der Diakonie bietet Zulagen (für bestimmte Schichten zum Beispiel Nachtdienste), Zuschläge (zum Beispiel Kindergeldzuschlag) und Jahressonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), welche das Gehalt erhöhen.

Der Tarifvertrag der Johannesstift Diakonie bieten die folgenden Zusatzleistungen:

  • Altersvorsorge, bei der wir zusätzlich 4 Prozent des Bruttogehaltes für Ihre Rente einzahlen
  • Funktionszulage Demenz: 150 Euro pro Monat
  • Fachweiterbildung Nephrologie: zwischen 191 bis 218 Euro pro Monat
  • Fachweiterbildung Onkologie: zwischen 191 bis 218 Euro pro Monat
  • Fachweiterbildung Palliativ: zwischen 1691 bis 218 Euro pro Monat
  • Feiertagszuschlag: zwischen 45 und 60 Prozent
  • Für jedes Kind (wenn Kindergeldberechtigt) einen Kinderzuschlag von 88 Euro pro Monat
  • Funktionszulage Geriatrie: 103,50 Euro pro Monat
  • Funktionszulage Neonatologie: 200 Euro pro Monat
  • Funktionszulage ITS 150 Euro pro Monat
  • Jahressonderzahlungen bis zu einem 13. Monatsgehalt
  • Nachtzuschlag (von 20:00 bis 06:00 Uhr): 30 Prozent
  • Palliativ-Zulage: zwischen 100 und 250 Euro pro Monat
  • PpSG-Zulage: zwischen 191 bis 218 Euro pro Monat
  • Praxisanleitungszulage (für Fachkräfte in der EG 7): zwischen 191 bis 218 Euro pro Monat
  • Schichtzulage von 35 Euro pro Monat bei ständiger Schichtarbeit
  • Sonntagszuschlag: zwischen 35 und 40 Prozent

Darüber hinaus können auch spezifische Zusatzleistungen in unseren Einrichtungen hinzukommen. Diese werden Ihnen im Bewerbungsprozess oder bei der Einarbeitung mitgeteilt.

Laut dem Entgeltatlas der Arbeitsagentur und Medi-Karriere liegt das Durchschnittsgehalt im Jahr 2024 bei 4.329 Euro im Monat. Bei der Johannesstift Diakonie verdienen Sie durch den AVR DWBO durchschnittlich 5.383 Euro im Monat in der Entgeltgruppe 8 und durchschnittlich 4.825 Euro pro Monat in der EG 7. Somit verdienen Sie in der Johannesstift Diakonie deutlich mehr als das Durchschnittsgehalt in der Berufsgruppe Pflegefachkraft.

In den Einrichtungen der Johannesstift Diakonie verdienen Pflegefachkräfte mit dem Tarifvertrag AVR DWBO insgesamt am meisten. Knapp dahinter sind die Gehälter nach TVöD. Auf Platz 3 sind private Träger. Dieses Ergebnis ergibt sich, wenn das Grundgehalt, inklusive alle Zulagen und Zuschläge zusammengerechnet.