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Klinikzusammenschluss: Evangelisches Krankenhaus Hubertus und Klinik für MIC

Aus zwei wird eins: Die Evangelische Krankenhaus Hubertus Krankenhausbetriebs gGmbH und die S & A Klinik für minimal-invasive Chirurgie GmbH – beides Unternehmen der Johannesstift Diakonie – haben sich zusammengeschlossen.

Haupteingang des Evangelischen Krankenhauses Hubertus mit roten Blumen im Vordergrund.

Ziel ist es, den Standort Berlin-Zehlendorf strukturell zu stärken, medizinische Kompetenzen zu bündeln und die Versorgung im Südwesten Berlins nachhaltig zu sichern.

Hintergrund des Zusammenschlusses

Die gesetzlichen Anforderungen im Zuge der Krankenhausreform machen eine stärkere Spezialisierung und Konzentration von Leistungen erforderlich. Besonders kleine und mittelgroße Kliniken stehen zunehmend unter Druck, Versorgungsqualität und Wirtschaftlichkeit gleichzeitig zu erfüllen. Mit dem Zusammenschluss reagiert die Johannesstift Diakonie nicht nur auf diese Veränderungen, sondern gestaltet diese aktiv mit.

Starke Strukturen für eine starke Versorgung

Beide Kliniken arbeiten seit Jahrzehnten Tür an Tür in der Spanischen Allee und der Kurstraße. Durch die gesellschaftsrechtliche Zusammenführung entstehen nun bessere Voraussetzungen, um die Spezialisierung von Leistungen weiter voranzutreiben sowie OP-Kapazitäten, Intensivbereiche und diagnostische Ressourcen gemeinsam weiterzuentwickeln. Das stärkt nicht nur die Leistungsfähigkeit des Klinikums, sondern auch die Versorgungssicherheit im gesamten Südwesten Berlins, insbesondere für ältere, multimorbide und chirurgisch zu versorgende Patientinnen und Patienten.

Bewährtes bleibt – Neues entsteht

Trotz organisatorischer Veränderungen bleiben das medizinische Profil, das Leistungsspektrum und das Selbstverständnis beider Kliniken – auch als Marken – erhalten. Auch für die Mitarbeitenden gelten weiterhin die bestehenden arbeitsvertraglichen Regelungen. Für Patientinnen und Patienten bleibt die Versorgung nahtlos erhalten. Sie profitieren künftig von einem integrierten Angebot unter einem organisatorisch gestärkten Dach.

Die neue Dachgesellschaft trägt den Namen Evangelisches Klinikum Berlin Südwest gGmbH.

Wir gestalten den Wandel

Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstandes der Johannesstift Diakonie: „Mit diesem Zusammenschluss gehen wir einen konsequenten Schritt in Richtung zukunftsfähiger Versorgung. Wir vereinen medizinische Kompetenz, pflegerische Qualität und jahrzehntelange Erfahrung. Damit erfüllen wir zugleich die Voraussetzungen, um den Anforderungen der Krankenhausreform gerecht zu werden. Dieser Zusammenschluss stärkt nicht nur unseren Standort in Berlin-Zehlendorf, sondern sendet auch ein klares Signal: Wir gestalten Wandel, statt ihm hinterherzulaufen."

Kurzportrait der Kliniken

Evangelisches Krankenhaus Hubertus: Die Klinik, gegründet im Jahr 1931, ist mit ihren zertifizierten Zentren spezialisiert auf Gefäßmedizin, Altersmedizin, Orthopädie und Kardiologie – neben Allgemeiner Chirurgie und Unfallchirurgie sowie Innerer Medizin. Das Haus mit 210 Betten betreibt auch eine Zentrale Notaufnahme und ist Lehrkrankenhaus der Charité. Es hat bereits mehrere Auszeichnungen im Umwelt- und Klimaschutz erhalten.

Klinik für MIC: Seit 1997 ist die Klinik mit ihren zertifizierten Zentren spezialisiert auf minimal-invasive Chirurgie in der Allgemeinchirurgie und Gynäkologie, mit modernster Technik und standardisierten Abläufen. Das Haus hat 64 Betten. Rund 7000 Operationen finden hier jährlich statt. Seit 2019 stärkt die Trägerschaft der Johannesstift Diakonie die Kompetenz.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen