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Besuch von Bischof Stäblein

Ein warmherziges Wiedersehen, persönliche Einblicke und gemeinsame Lieder: Der Besuch von Bischof Dr. Christian Stäblein im Evangelischen Krankenhaus Hubertus war geprägt von Wertschätzung, Interesse und echtem Austausch.

Gruppenfoto mit Bischof Stäblein und Verwaltungsleitenden des Evangelischen Krankenhauses Hubertus.
Datum

Über Seelsorge, Krankenhausalltag und das Miteinander im Wandel

Dass Bischof Stäblein das Evangelische Krankenhaus Hubertus besuchte, ist kein Zufall – sondern Ausdruck einer langen, persönlichen Verbundenheit. Bereits in früheren Jahren hatte es immer wieder Berührungspunkte gegeben – unter anderem zu Krankenhausseelsorgerin Christina Ostrick. Auch an seine Zeit als Propst erinnert er sich gern: Sein erster Pfarrkonvent fand – wie er beim Besuch erzählte – genau hier im Haus statt. „Ich freue mich sehr, heute wieder hier zu sein“, so Stäblein.

Im Gespräch mit Dr. Werner Weinholt, dem Leitenden Theologen der Johannesstift Diakonie, Seelsorgerin Christina Ostrick, Nermin Cabrera Fugardo, Verwaltungsleiterin der Klinik für MIC, und Helgrid Marschke, Pflegedirektorin des Evangelischen Krankenhauses Hubertus, zeigte sich der Bischof interessiert und gut informiert – nicht nur über die Situation der Krankenhausseelsorge, sondern auch über die strukturellen Entwicklungen und Herausforderungen im Gesundheitswesen insgesamt.

"Seelsorge ist Haltung des ganzen Hauses"

Dr. Weinholt betonte im Gespräch die Haltung der Johannesstift Diakonie: „Seelsorge ist nicht nur Aufgabe der Seelsorgerin oder des Seelsorgers – sie ist Haltung des ganzen Hauses.“ Ein Gedanke, der bei Bischof Stäblein sichtlich nachklang. „Sehr zu loben ist diese grundsätzlich evangelische Haltung“, sagte er. „Ein Haus ist mehr als sein*e Seelsorger*in. Und zugleich ist sie das Gesicht für die Kultur, die darin gelebt wird.“

Auch die Klinik für MIC, die sich kürzlich mit dem Evangelischen Krankenhaus Hubertus zusammengeschlossen hat, wurde zum Thema. Nermin Cabrera Fugardo schilderte, wie ein bewusster, schrittweiser Wandel und ein achtsamer Umgang mit unterschiedlichen Unternehmenskulturen zu einem gelingenden Miteinander führen können – nicht zuletzt durch die Bereitschaft, offen aufeinander zuzugehen.

Gruppenseelsorge im besten Sinn

Ein besonders berührender Moment war das gemeinsame Singen – offen, persönlich und verbindend. „Das war Gruppenseelsorge im besten Sinn“, sagte Bischof Stäblein später. „Jede und jeder durfte so da sein, wie er oder sie gerade war – und es war gut so.“ Auch Unsicherheiten („Ich kann doch nicht singen…“) durften ausgesprochen werden – und doch war spürbar: Jede Stimme ist willkommen.

Dass der Bischof unter den Singenden einfach einer unter vielen war, schien ganz im Sinne des Moments. „Dass ich Bischof bin, wurde mit einem kurzen ‚Ah‘ quittiert – und dem Wunsch, ein weiteres Lied zu singen“, sagte er schmunzelnd. „Das war sehr erfrischend – und sehr passend.“

Dank, Begegnung – und ein Wunsch für die Zukunft

Am Ende des Besuchs bedankte sich Bischof Stäblein herzlich für die Offenheit, die Gespräche und die Zeit. Besonders hob er die Kultur des Hauses hervor – geprägt von Achtsamkeit, Respekt und der Bereitschaft zum Miteinander.

Sein Wunsch: Bald wiederzukommen – um in der Kapelle des Evangelischen Krankenhauses Hubertus einen Gottesdienst zu feiern.

Über das Evangelische Krankenhaus Hubertus

Das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin-Zehlendorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Mitgliedshaus der Wannsee-Schule für Gesundheitsberufe. In dem 1931 gegründeten Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 200 Betten werden jährlich etwa 6.500 Patienten stationär und 13.000 Patienten ambulant versorgt. Zum Evangelischen Krankenhaus Hubertus gehört das dreifach zertifizierte Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg. Weitere Behandlungsschwerpunkte sind die Altersmedizin, die Innere Medizin inklusive Kardiologie sowie Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen