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Spezialisierte Versorgung

Wir setzen auf ein interdisziplinäres Team und kombinieren:

  • eine unfallchirurgische Versorgung durch unsere Kooperationspartner
  • mit geriatrischer Akut- und Weiterbehandlung bei uns im Wichernkrankenhaus
  • Frührehabilitation, Physiotherapie, Ergotherapie sowie
  • einem strukturierten Entlassmanagement.

Damit schaffen wir bestmögliche Rahmenbedingungen für Ihre Genesung und Rückkehr in den Alltag.

Blick auf einen schön geschmückten Tisch
Unsere Patientenzimmer, mit Blick ins Grüne, sind hell und freundlich gestaltet.
Blick ins Badezimmer eines Patientenzimmers.
Das Bad mit WC ist barrierefrei und bietet genügend Platz.
Blick in ein Patientenzimmer.
Die Zimmer wurden 2025 modernisiert und sind neu und modern ausgestattet.

Behandlung im interdisziplinären Team

Damit Sie sicher und gut begleitet durch Ihre Behandlung kommen, arbeiten wir Hand in Hand in unserem interdisziplinären Versorgungsteam – aus Geriater*innen, Unfallchirurg*innen, Pflegenden und Therapeut*innen.

Von der OP bis zur Nachsorge

Die erste Versorgung und die Operation erfolgen in der Unfallchirurgie unserer Partnerklinik, wie zum Beispiel dem Martin Luther Krankenhaus.

Direkt im Anschluss erfolgt bei uns die geriatrische Behandlung: Schmerzmanagement, Behandlung von Begleiterkrankungen, Delirprävention, Sturzursachen-Abklärung sowie die Mobilisierung.

Wöchentlich führen Unfallchirurg*in und Geriater*in gemeinsam Visiten durch. Dadurch werden eine zeitnahe Abstimmung, transparente Kommunikation und sichere Entscheidungen möglich.

Optimal aufeinander abgestimmte Physiotherapie, Ergotherapie und mobilisierende Pflege unterstützen Sie auf dem Weg zurück zu Stabilität und Mobilität in Ihrem Alltag.

Gemeinsam mit Ihnen und Ihren Angehörigen planen wir die Weiterversorgung mit unserem Sozialdienst und Entlassmanagement. Gern beraten wir Sie auch in unserer geriatrischen Tagesklinik.

Ihre Fragen, unsere Antworten

Damit Sie sich gut orientieren können, haben wir die wichtigsten Fragen rund um die Themen Sturz, Hüftbruch und die Behandlung im Alterstraumatologiezentrum (ATZ) für Sie zusammengestellt. Die Antworten sollen Ihnen und Ihren Angehörigen Sicherheit geben und zeigen, wie wir Sie zurück in die Beweglichkeit begleiten.

FAQ

Ein Hüftbruch, auch Hüftfraktur oder Oberschenkelhalsbruch genannt, entsteht meist nach einem Sturz. Betroffene haben starke Schmerzen und können oft nicht mehr stehen oder gehen. Der Bruch muss in der Regel operiert werden, um Stabilität und Schmerzfreiheit zu ermöglichen. Direkt danach beginnt die geriatrische Weiterbehandlung, um Komplikationen wie Thrombosen, Delir oder Lungenentzündungen zu verhindern.

Nach der Hüft-OP erhalten ältere Menschen im Alterstraumatologiezentrum des Wichenkrankenhauses eine umfassende Nachsorge. Dazu zählen:

  • Schmerztherapie
  • Behandlung von Vorerkrankungen
  • Delir- und Sturzprävention
  • tägliche Mobilisation (Physio- und Ergotherapie)
  • aktivierende Pflege
  • gemeinsame Visiten von Chirurgie und Geriatrie

Die Behandlung zielt darauf ab, schnell wieder in Bewegung zu kommen sowie Sicherheit und Selbstständigkeit zurück im Alltag zu erreichen.

Bei uns im Haus beginnen wir damit unmittelbar nach Ihrer Ankunft und Sie bleiben im Schnitt zwei bis drei Wochen. Bereits am ersten Tag nach der Operation beginnt die Mobilisation. Mit Physiotherapie, Ergotherapie und aktivierender Pflege werden Kraft, Gleichgewicht und Gehfähigkeit gezielt aufgebaut.

Ein Oberschenkelhalsbruch ist für ältere Menschen ernst, da Immobilität schnell zu Komplikationen führen und zu langfristiger Einschränkung der Selbstständigkeit im Alltag führen kann. Eine schnelle Operation und eine gut abgestimmte geriatrische Behandlung senken das Risiko deutlich. Im Alterstraumatologiezentrum des Wichernkrankenhauses sorgen wir im interdisziplinären Team dafür, dass Sie schneller wieder im Alltag zurechtkommen.

Die Knochenheilung dauert meist 8 bis 12 Wochen. Die eigentliche Herausforderung ist jedoch das Wiedererlangen von Mobilität und Alltagsfähigkeit. Eine Therapie nach unserem stationären Aufenthalt ist daher unerlässlich. Hier kann ein Aufenthalt in unserer Tagesklinik Sie beim Erlangen der Selbstständigkeit unterstützen.

Die Behandlung in unserem Alterstraumatologiezentrum richtet sich an ältere Menschen mit:

  • Hüftbruch/ Oberschenkelhalsbruch
  • Beckenfraktur
  • Wirbelkörperfraktur
  • Sturzverletzungen
  • Oberarmbruch
  • Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität)
  • eingeschränkter Mobilität

Auch bei „leichten“ Stürzen kann eine geriatrische Abklärung sinnvoll sein.

Zertifizierung

Ein zertifiziertes Alterstraumatologiezentrum erfüllt die geprüften Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und bietet älteren Menschen nach einem Sturz oder Knochenbruch eine besonders sichere und abgestimmte Behandlung.

Für Patient*innen bedeutet das vor allem eine frühzeitige Mobilisierung und eine bessere Chance, nach der Behandlung wieder stabil und selbstständig zu werden.

Das Wichernkrankenhaus arbeitet in der Alterstraumatologie eng mit dem AltersTraumaZentrum am Martin Luther Krankenhaus zusammen, das als AltersTraumaZentrum DGU® zertifiziert ist. Im Mittelpunkt steht dabei ein multiprofessioneller Ansatz: Unfallchirurg*innen und Altersmediziner*innen betreuen die Patient*innen gemeinsam und stimmen die Behandlung eng miteinander ab.

Zertifizierung AlterstraumaZentrum DGU für das Martin Luther Krankenhaus

Kontaktperson
Kontaktperson

Ansprechpartnerinnen

Porträt Alexandra Moersch
Alexandra Moersch
Belegungsmanagement
Belegungsmanagement

Alexandra Moersch

Wichernkrankenhaus Wichernkrankenhaus

Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr

Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr
030 688309-688030 688309-688alexandra.moersch@jsd.de
Tamara Rathke-Scherer
Belegungsmanagement
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Tamara Rathke-Scherer

Wichernkrankenhaus Wichernkrankenhaus

Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr

Erreichbar Montag bis Freitag von 08:00 bis 15:00 Uhr
030 688309-688030 688309-688tamara.rathke-scherer@jsd.de

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