Schließen
Suchen & Finden
Newsmeldung (Detailansicht)

DiaLOG-IN feiert 10-jähriges Jubiläum

Seit 2016 unterstützt DiaLOG-IN Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und kognitiver Beeinträchtigung bei der Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Lesen Sie hier den Text zur Jubiläumsfeier im Oktober 2026.

Gruppenfoto bei der Jubiläumsfeier im Oktober 2026
Datum

Einen Job haben, sich gesehen fühlen, Teil der Gesellschaft sein: Für viele Erwachsene gehört das zum Wohlbefinden dazu. Für Menschen mit Migrationsgeschichte oder Beeinträchtigung ist es dabei oft schwerer, diese Ziele zu erreichen. DiaLOG-IN unterstützt sie seit 10 Jahren dabei und berät auch an Integration interessierte Unternehmen. Viele Gründe zum Feiern.

Blick zurück und nach vorne

Gemeinsam mit vielen Wegbegleiter*innen feierte das Team von DiaLOG-IN am 6. Oktober das 10-jährige Jubiläum des Projekts. Etwa 70 Gäste, darunter ehemalige und aktuelle Teilnehmende, Kolleg*innen, Kooperationspartner*innen, Gründerinnen und die Geschäftsführung der Proclusio, kamen zusammen, um zurück- und gleichzeitig nach vorne zu schauen.

Seit 2016 unterstützt DiaLOG-IN Menschen mit Migrationsgeschichte, Fluchterfahrung und kognitiver Beeinträchtigung bei der Integration in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt. Durch individuelle Begleitung und Zugang zu professionellen Netzwerken werden Sprachkurse, Beratung, Integrations- und Jobcoaching miteinander verbunden, um Barrieren abzubauen und die Inklusion zu fördern.
                      
Der Erfolg dieses Ansatzes zeigt sich in der Praxis: Ehemalige und aktuelle Teilnehmende von DiaLOG-IN arbeiten unter anderem im Café-IN, im Gastrobereich des Simeon Hospizes, im Pflegebereich in Einrichtungen von Wohnen & Teilhabe oder im Treffpunkt DiaLOG-IN in der Spandauer Adamstraße.
                  
DiaLOG-IN richtet sich aber nicht nur an Einzelpersonen mit Sprach- oder Teilhabebarrieren: DiaLOG-IN unterstützt auch Vereine, Behörden und Unternehmen, die daran interessiert sind, Inklusion und Integration in ihrer Mitarbeiterschaft stärker zu fördern.

Ehemalige Teilnehmende erzählten ihre Geschichten

Was die Unterstützung für einzelne Schicksale bedeuten kann, wurde beim Jubiläumsfest deutlich: Ehemalige Teilnehmende erzählten ihre Geschichten. Sie sind heute unter anderem im Pflegebereich und im sozialen Bereich beruflich aktiv. Einige begleiten und stärken inzwischen andere Menschen. 

Und vor allem: Danke an unsere Teilnehmenden. Eure Geschichten, eure Entwicklung und eure Erfolge sind ein wichtiger Teil dessen, was DiaLOG-IN heute ausmacht.

Najeeb Abo-Shkara, Projektleiter von DiaLOG-IN

Insbesondere richtete Abo-Shkara seinen Dank an aktuelle und ehemalige Mitarbeitende, Kooperationspartner*innen sowie die Menschen, die vor zehn Jahren das Projekt ins Leben gerufen und damit den ersten Samen von DiaLOG-IN gepflanzt haben: Proclusio- und Proclusio Services-Geschäftsführerin Sylke Hölscher, Geschäftsbereichsleiterin Nelli Elkind sowie Proclusio-Personalbeauftrage Annette Steinke. 

Und vor allem: Danke an unsere Teilnehmenden. Eure Geschichten, eure Entwicklung und eure Erfolge sind ein wichtiger Teil dessen, was DiaLOG-IN heute ausmacht.

Najeeb Abo-Shkara

Und während das Erreichte gefeiert wird, hat DiaLOG-IN schon die nächsten 10 Jahre im Blick: Das Ziel sei es, weiterhin Menschen auf ihrem Weg in Arbeit und Teilhabe zu begleiten. Durch individuelle Unterstützung aber auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen - zum Beispiel mit berufsspezifischen Sprachkursen für Mitarbeitende aus dem Ausland, in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales.

Das gehört noch zu DiaLOG-IN

Im Unterprojekt "Meine. Deine. Unsere Stimme! Für ein starkes Wir in Berlin" geht es um die Stärkung der Selbstvertretung von Menschen mit Fluchterfahrung und Behinderung. Bei DialogIN+ steht personenzentrierter, inklusiver Spracherwerb im Zentrum, da das Niveau regulärer Sprachkurse nicht für alle Menschen geeignet ist. Beide Unterprojekte werden durch den Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der Europäischen Union finanziert; DialogIN+ zusätzlich durch die Berliner Senatsverwaltung für Arbeit, Soziales, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung.

Über Johannesstift Diakonie Proclusio

Johannesstift Diakonie Proclusio bietet Assistenz-Leistungen zu Teilhabe und Inklusion in Berlin und Brandenburg. Wir unterstützen Menschen, die aufgrund ihrer besonderen Lebenserfahrung nicht selbstständig Zugang finden zu den Angeboten unserer Gesellschaft. Wir bauen Barrieren ab: beim Zugang zu Wohnmöglichkeiten, zum Arbeitsmarkt, zu Bildung und Beschäftigung.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.740 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Wohnen und Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Sozialberufen
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen