„Im August 2025 wurde ich aus Quedlingburg akut in das Herzzentrum in Coswig eingeliefert und erhielt hier eine 3-fache Bypass-Operation mit Brustbeinöffnung. Dabei wurde außerdem durch eine Herzkatheteruntersuchung auch noch eine Carotis, also eine krankhafte Verengung der Halsschlagader, festgestellt, die ebenfalls behoben wurde“, berichtet Volker Arnstedt. Der 66-Jährige hat sich inzwischen gut von den Eingriffen erholt und steht auch wieder im Arbeitsleben. „Es war ein langer Prozess bis dahin und ich bin dankbar, dass es mir heute wieder so gut geht. Dies habe ich der Kompetenz der Mitarbeitenden im Herzzentrum zu verdanken. Und deshalb wollte ich dem Team auf ganz besondere Weise danken und etwas Bleibendes hinterlassen“, erzählt der Elektroingenieur.
Und so gab er bei Designerin und Künstlerin Dorit Goedecke aus Wernigerode ein Kunstwerk in Auftrag. Wie es der Zufall wollte, kannte auch sie das Herzzentrum in Coswig und hatte ähnliche Erfahrungen wie Volker Adenstedt gemacht: „Meine Mutter war ebenfalls 2025 hier operiert worden und wie Herr Adenstedt auch haben wir eine professionelle Behandlung, eine fürsorgliche Pflege und menschlichen Zuspruch erlebt“, berichtet die Künstlerin, die an ihrer Zeichenschule Kinder und Jugendlichen aus dem gesamten Harzgebiet und darüber hinaus unterrichtet. Und so fiel es ihr nicht schwer, den Dank von Herrn Adenstedt in ein Bild umzusetzen, das einerseits die fachliche Kompetenz, aber auch Menschlichkeit und Wärme zeigt. „Für dieses Werk habe ich mich intensiv mit der Anatomie des Herzens beschäftigt“, berichtet die Künstlerin, die auf ihrem Werk natürlich auch das Herz in den Mittelpunkt stellt. „Alles ist (wieder) im Fluss“ lautet der Titel der Pastellzeichnung, in dessen linken Teil dargestellt ist, wie schnell und unerwartet oder auch schleichend unbemerkt ein Mensch vor der Tatsache steht, dass sein Herz nicht mehr wie sonst schlägt. Der rechte Teil der Zeichnung stellt dagegen die Hoffnung dar. „Für mich bedeutet das Herzzentrum eine zweite Chance, ein zweites Leben – dies spiegelt das Werk ebenfalls wider“, so der Auftraggeber. „Während meines Aufenthaltes hier habe ich eine umfassende, verständliche Aufklärung vor und nach der Untersuchung, Behandlung und Operation erfahren dürfen. Ich traf auf Mediziner, Pfleger, Helfer - hochmotiviert, mit höchster medizinischer Fachkompetenz, Fähigkeiten und Fertigkeiten und innerer Stärke, um im Sinne des Patienten mit Druck, Stress und schweren Situationen umzugehen“, so Volker Adenstedt.
Sein Dank gilt dem gesamten Team im Herzzentrum – und so überreichte er nicht nur die große gerahmte Zeichnung für das Gesamthaus, sondern ließ daraus zusätzlich noch für sechs Mitarbeitende und Bereiche fine art prints anfertigen. Diese bekamen neben Ärztinnen und Ärzten auch die Kardiologie-Station sowie eine Pflegekraft, die ihn selbst während des Klinik- Aufenthaltes mit einer kleinen Zeichnung aufgemuntert hatte.
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