Schließen
Suchen & Finden
Newsmeldung (Detailansicht)

Johannesstift Diakonie startet „Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“

Ein Schicksal, zwei Blickwinkel: Die neue Podcast- und Videoreihe der Johannesstift Diakonie erzählt bewegende Lebensgeschichten und zeigt, was hinter einer Diagnose stecken kann.

Cover des Podcasts „Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“ der Johannesstift Diakonie
Datum

Berlin, 22.07.2026 – Die Johannesstift Diakonie veröffentlicht mit „Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“ eine neue Podcast- und Videoreihe über Menschen, deren Leben sich durch Krankheit, einen medizinischen Eingriff, einen Unfall oder einen persönlichen Schicksalsschlag verändert hat. Das Besondere: Jedes Thema wird aus zwei miteinander verbundenen Perspektiven erzählt. Zunächst berichtet ein betroffener Mensch von seinen persönlichen Erfahrungen. In einer weiteren Folge ordnet eine Fachperson aus Medizin, Pflege oder Therapie das Thema fachlich und menschlich ein.

Der Podcast richtet sich an Menschen, die selbst von Krankheit betroffen sind, Angehörige begleiten oder verstehen möchten, wie andere mit Diagnosen und tiefgreifenden Veränderungen umgehen. Die persönlichen Geschichten und fachlichen Einordnungen geben Orientierung, machen Mut und zeigen, dass niemand mit seinen Fragen allein ist.

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Alle Folgen, Hintergründe und weiterführenden Informationen

Zum Podcast

Warum stellen sich Menschen die Frage „Warum ich?“

„Warum ich?“ Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn das Leben plötzlich aus der Bahn gerät. Wenn aus Plänen Diagnosen werden. Wenn Hoffnung und Verzweiflung dicht beieinanderliegen. Es sind Momente, auf die niemand vorbereitet ist und die das Leben oft von einer Sekunde zur nächsten verändern.

Mit „Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“ gibt die Johannesstift Diakonie genau diesen Geschichten eine Stimme.

Dabei ist „Warum ich?“ kein klassischer Gesundheitspodcast und kein medizinischer Ratgeber. Es ist ein Podcast über Menschen. Über ihre Verletzlichkeit, ihre Stärke und den Mut, die eigene Geschichte zu erzählen. Und über die Menschen im Gesundheitswesen, die oft im Hintergrund wirken und deren Fachwissen ebenso wichtig ist wie ihre Menschlichkeit.

Was macht den Podcast besonders?

Jedes Thema wird in zwei aufeinander bezogenen Folgen erzählt. In der ersten Folge berichtet ein Mensch, der selbst betroffen ist. Offen und ehrlich spricht die Person über Ängste, Hoffnungen, Therapien, den Umgang mit Angehörigen und den eigenen Weg in ein verändertes Leben.

In einer zweiten Folge greifen Ärztinnen und Ärzte, therapeutische Fachpersonen oder Pflegefachkräfte dasselbe Thema auf. Sie erklären medizinische Zusammenhänge verständlich und sprechen zugleich über ihre Motivation, ihre Haltung, ihre Zweifel und das, was sie antreibt, für andere da zu sein.

So entstehen zwei Geschichten, die zusammengehören. Die persönliche Erfahrung eines Menschen trifft auf die Perspektive derjenigen, die begleiten, behandeln, trösten und manchmal auch gemeinsam schweigen. Dadurch entsteht ein umfassender Blick auf Krankheit, Heilung und das Leben.

Welchen Nutzen bietet „Warum ich?“ den Hörenden?

Die Gespräche zeigen, was eine Diagnose oder ein Schicksalsschlag im Alltag eines Menschen bedeuten kann. Die Hörenden erfahren, wie andere Betroffene mit Unsicherheit und Veränderungen umgehen, welche Fragen Angehörige beschäftigen und wie Fachpersonen medizinische, pflegerische oder therapeutische Situationen erleben.

Die persönlichen Geschichten machen Mut und schaffen Nähe. Die fachlichen Perspektiven helfen dabei, Zusammenhänge besser zu verstehen und unterschiedliche Wege im Umgang mit Krankheit kennenzulernen.

Die Inhalte dienen der Information und persönlichen Orientierung. Sie ersetzen keine individuelle medizinische Untersuchung, Diagnose oder Beratung.

Welche Geschichten erzählt der Podcast?

Die Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst: Eine junge Frau, die endlich ihr wahres Ich leben möchte, als Mann. Eine Seniorin, deren Selbstständigkeit an einer einzigen Stufe zu scheitern droht. Ein Mann, der jede Zigarette genossen hat und heute um jeden Atemzug kämpft. Eltern, deren Baby viel zu früh auf die Welt kommt und nicht mehr wiegt als zwei Pakete Butter. Was macht der Kampf um dieses winzige Menschenkind mit den Ärztinnen und Ärzten?

Die Gespräche handeln von Verletzlichkeit und Stärke, von Rückschlägen und neuen Wegen. Sie zeigen, dass eine Diagnose nie nur aus medizinischen Befunden besteht, sondern Beziehungen, Zukunftspläne und den Blick auf das eigene Leben verändern kann.

Wer moderiert „Warum ich?“

Durch den Podcast führt die Berliner Journalistin, Autorin und Moderatorin Martina Conradt.

„Eine Diagnose besteht nie nur aus medizinischen Fakten. Sie verändert den Alltag, Beziehungen, Pläne und häufig auch den Blick auf das eigene Leben. In unserem Podcast möchten wir deshalb beiden Seiten Raum geben: den Menschen, die selbst betroffen sind, und denjenigen, die sie fachlich und menschlich begleiten“, sagt Martina Conradt.

Martina Conradt verfügt über langjährige Erfahrung im Radio, im Fernsehen und in der redaktionellen Arbeit. Acht Jahre lang moderierte sie bei Radio Hundert,6, anschließend mehr als 300 Sendungen bei TV.Berlin. Außerdem führte sie gemeinsam mit Tony Marshall durch die ARD-Spielshow „Alle Neune mit Musik“. Als Autorin veröffentlichte sie gemeinsam mit Kim Fisher das Buch „Schöne Bescherung. Das kleine Buch der Weihnachtskatastrophen“ im Goldmann Verlag.

Seit mehr als 15 Jahren arbeitet Martina Conradt als Redakteurin bei der Johannesstift Diakonie. In dieser Funktion beschäftigt sie sich mit Themen aus Gesundheit, Medizin, Pflege und Sozialem. Für „Warum ich?“ verbindet sie ihre redaktionelle Erfahrung mit ihrer langjährigen Moderationspraxis.

Mit Einfühlungsvermögen schafft sie einen geschützten Raum für Gespräche, die berühren, bewegen und lange nachwirken. Denn hinter fast jeder Tür eines Krankenhauses verbirgt sich eine Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. „Warum ich?“ erzählt sie ehrlich, respektvoll und immer mit dem Blick auf den Menschen.

Wo kann man den Podcast hören und sehen?

Alle Folgen erscheinen sowohl als Audio-Podcast als auch als Videopodcast. Die Zuschauerinnen und Zuschauer können die Gespräche dadurch nicht nur hören, sondern auch erleben. Mimik, Emotionen und persönliche Begegnungen schaffen eine Nähe, die über das gesprochene Wort hinausgeht.

„Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“ ist ab 22.07.2026 auf den gängigen Podcast-Plattformen und als Videopodcast auf YouTube verfügbar.

Streamen auf

Apple Podcasts

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt hören

Spotify

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt hören

Amazon Music

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt hören

YouTube

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt ansehen

Streamen auf

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt hören

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt hören

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt hören

Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast

Jetzt ansehen

Trailer zu „Warum ich? Podcast

Über „Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“

„Warum ich? Der andere Gesundheitspodcast“ ist eine Podcast- und Videoreihe der Johannesstift Diakonie. Jedes Thema wird aus zwei Perspektiven erzählt: Betroffene berichten von ihren persönlichen Erfahrungen. Anschließend ordnen Fachpersonen aus Medizin, Therapie oder Pflege das Thema fachlich und menschlich ein.

Herausgeberin: Johannesstift Diakonie
Moderation: Martina Conradt
Format: Audio-Podcast und Videopodcast
Start: 22.07.2026
Erscheinungsweise: monatlich
Podcast-Webseite:www.jsd.de/podcast-warum-ich

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.740 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Wohnen und Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Sozialberufen
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen