Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und die Evangelische Lungenklinik gründen zum 1. September 2026 das „Deutsche Lungenzentrum Charité-ELK“ (DLZC-ELK). Das neue Zentrum ist ein standortübergreifender Verbund, der neue Maßstäbe in der Lungenmedizin setzen wird. Ziel ist es, insbesondere Menschen mit schweren, seltenen und komplexen Lungenerkrankungen frühzeitiger, präziser und nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu diagnostizieren und zu behandeln.
Die enge Verknüpfung von universitärer Spitzenmedizin mit hochspezialisierter pneumologischer und thoraxchirurgischer Versorgung ermöglicht eine Kombination aus Forschung, klinischer Exzellenz und interdisziplinärer Expertise. Das neue Zentrum vereint international führende Kompetenzen in allen Bereichen der Lungenerkrankungen – von thorakaler Onkologie und Palliativmedizin über Thoraxchirurgie bis hin zur pneumologischen Intensiv- und Beatmungsmedizin einschließlich der Beatmungsentwöhnung, Frührehabilitation und Schlafmedizin. Das Zentrum bietet für die Patient*innen standardisierte Behandlungspfade, gemeinsame multidisziplinäre Fallkonferenzen sowie eng abgestimmte Prozesse, die für eine nahtlose Versorgung über alle Standorte hinweg sorgen.
Als eine der größten Universitätskliniken Europas bringt die Charité ihre herausragende Forschungsinfrastruktur, klinische Expertise und Lehrkompetenz in die Kooperation ein. Die Evangelische Lungenklinik ergänzt den Verbund als spezialisiertes, als erstes in Berlin anerkanntes GBA-Lungenzentrum mit umfassender Erfahrung in Pneumologie, Thoraxchirurgie, Beatmungs- und Schlafmedizin sowie interdisziplinärer Intensivmedizin.
Auch in Forschung und Lehre setzt das DLZC-ELK neue Impulse: Gemeinsame Studien, innovative Therapieansätze sowie standortübergreifende Aus- und Weiterbildungskonzepte stärken die internationale Sichtbarkeit und sichern die medizinische Versorgung von morgen. Gesteuert wird der Verbund durch ein gemeinsames Management bei organisatorischer Eigenständigkeit beider Partner. Damit leistet das DLZC-ELK zugleich einen zentralen Beitrag zur Weiterentwicklung der Krankenhausversorgung in Berlin und Brandenburg.
„Mit dem Deutschen Lungenzentrum Charité-ELK bündeln wir universitäre Spitzenmedizin und spezialisierte Versorgung auf höchstem Niveau. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das eine individuellere, schnellere und wissenschaftlich fundierte Behandlung – insbesondere bei seltenen und komplexen Erkrankungen“, erklärt Prof. Heyo K. Kroemer, Vorstandsvorsitzender der Charité.
Cathleen Biesen, Geschäftsführerin der Evangelischen Lungenklinik , ergänzt: „Gemeinsam schaffen wir einen der führenden Verbünde für Lungenmedizin in Europa. Für die Menschen in Deutschland entstehen dadurch deutlich besser koordinierte und hochspezialisierte Versorgungsstrukturen.“

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