Hilfe da, wo sonst das Geld fehlt
Die gute Nachricht zuerst: Auf den letzten Drücker sind noch alle 6.000 Lose für jeweils 2,50 € verkauft worden. Das heißt: 15.000 Euro für den guten Zweck durch Losverkauf und Spenden fließen in die Hospiz- und Palliativarbeit der Johannesstift Diakonie. Diesmal fließt Geld unter anderem in die so erfolgreiche und beliebte Hundetherapie. „Ich bin natürlich jedes Mal aufs Äußerste angespannt. Aber es hat wieder trotz der einen oder anderen Herausforderung geklappt“, sagt Dr. Karin Barnard. Sie ist die „Mutter der Tombola“. Seit 14 Jahren liegen die Organisation und vor allem die Motivation aller Spender*innen in ihren Händen. Die Leiterin der Stabstelle Palliativ- und Supportivmedizin schafft dabei jedes Jahr unglaubliches. In diesem Jahr steckten Theaterbesuche, Partys, Tea-Time, I-Pads, Hoodies, Bücher, Präsentboxen, Hotelübernachtungen, Spiele, Karten für die Staatsoper und viele andere Eintrittskarten in der Lostrommel.
JeKaKa – jede*r kann kaufen
Viele Firmen öffnen Jahr für Jahr ihre Spendierhosen und Herzen, um die Tombola so attraktiv zu gestalten. Gekauft werden dürfen die Lose nicht nur von JSD-Mitarbeitenden. Hier ist das Motto eher JeKaKa – also jede*r kann kaufen. „Und das tun die Menschen auch. Wir verlaufen an große Firmen genauso wie an unsere Freundinnen vom Bridgeclub“, so Karin Barnard. Und das Beste: selbst wer nicht gewinnt, gewinnt. Denn der Erlös fließt zu 100 Prozent an die Hospiz- Und Palliativarbeit.
Vorm Ziehen das Falten
Genauso wie die Tombola inzwischen feste Tradition ist, gehört das Falten der Lose dazu. Mittags gegen 12 treffen sich engagierte Mitglieder des Gaul Gerhardt Fördervereins am großen Konferenztisch im ersten Stock des Paul Gerhardt Hospizes am Martin Luther Krankenhaus, um 6000 Lose alle auf die gleiche Weise zu knicken, damit es auch fair zugeht bei der Verlosung. „Beim letzten Mal hatte ich danach eine Sehnenscheideentzündung“, erzählt eine der Damen, die dennoch wieder bestens gelaunt dabei ist. „Dieser Termin ist fest gesetzt! Wir falten, plaudern, lachen und stimmen uns auf die Verlosung ein.“ Übrigens bestens kulinarisch versorgt von Andrea Chucks, Leiterin des Hospizes.
Dann gibt*s kein Halten mehr
An 15.00 Uhr kommt dann der große Moment von Volker Weihe, Vorsitzender des Fördervereins. Er ist Entertainer und Glücksfee in einer Person und sieht mit stoischer Geduld ein ums andere Los. Am Ende sind es 230 Lose.
Knapp zwei Stunden dauert die Verlosung. Dann ist die Tombola 2025 Geschichte, die Preise verteilt und die Stimmung gelöst.
Und alle freuen sich schon aufs nächste Jahr
„Ich möchte mich ganz herzlich bei Frau Dr. Barnard bedanken“, schloss Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstandes, genauso traditionell die Veranstaltung. „Jedes Jahr sagt sie, dass sie nie mehr eine Tombola organisieren möchte. Und jedes Jahr freuen wir uns alle umso mehr, dass sie es doch wieder schafft, dieses großartige Ereignis auf die Beine zu stellen. Danke auch ans Team! Und an ihren Mann Nick, der das alles mitträgt!“
Erschöpft aber glücklich freute sich auch die Organisatorin, dass am Ende alles geklappt hat und bedankte sich natürlich auch herzlich bei ihrem Team, allen anderen Mitstreiter*innen, Spender*innen und besonders bei den tausenden Loskäufer*innen.
Und wie kommen die Gewinner*innen jetzt an ihre Schätzchen? „Die Einrichtungen werden von uns beliefert. Dort können die Gewinne dann bei den Geschäftsführungen abgeholt werden. Und alle nicht JSD-Gewinner*innen werden von uns benachrichtigt.“
Achtung: Die Preise können in den Einrichtungen ab Dienstag abgeholt werden. Wer fragen hat, kann sich an karin.Barnard@jsd.de wenden. mailto:karin.Barnard(at)jsd.de
Über die Johannesstift Diakonie
Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:
- Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
- Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
- Behindertenhilfe
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Arbeit, Beschäftigung und Soziales
- Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
- Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen



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