Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde der neue Zentrale Operationssaal am 1. Juli 2026 planmäßig in Betrieb genommen. Das Investitionsvolumen beträgt einschließlich moderner Medizintechnik und neuer Lüftungstechnik rund 4,5 Millionen Euro und wurde aus pauschalen Fördermitteln finanziert.
Die Erweiterung trägt dem steigenden Bedarf an operativen Eingriffen Rechnung. Im Jahr 2025 wurden im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau 10.151 stationäre Operationen durchgeführt – ein Anstieg gegenüber 9.491 Eingriffen im Vorjahr. Hinzu kamen 3.344 ambulante Operationen und stationsersetzende Eingriffe. Mit der Erweiterung wächst der Zentral-OP von vier auf fünf hochmoderne Operationssäle und schafft somit zusätzliche Kapazitäten für die operative Versorgung. Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau unterstützt die Bevölkerung nun mit insgesamt elf Operations- und Eingriffssäle.
Der neue Operationssaal im ZOP bietet mit seinen rund 50 Quadratmetern mehr Platz für moderne Medizintechnik und komplexe Eingriffe. Ein eigener Einleitungsraum, eine neue Personal- und Versorgungsschleuse sowie die Erweiterung des Sterilflurs sorgen für effizientere Abläufe und kurze Wege. Künftig werden im Operationssaal primär Wirbelsäuleneingriffe vorgenommen – er wird aber ebenfalls interdisziplinär von den Kliniken für Orthopädie und Unfallchirurgie, Gynäkologie sowie Chirurgie genutzt werden.
„Mit dem neuen Operationssaal verbessern wir nicht nur unsere räumlichen Kapazitäten, sondern optimieren zugleich die Abläufe im gesamten Zentral-OP. Davon profitieren unsere Patient*innen ebenso wie unsere Mitarbeitenden“, sagt Martin Cyprian, Leiter des Zentral-OPs.
Die Planung orientierte sich an den langjährigen Erfahrungen mit dem bestehenden Zentral-OP. Bewährte Strukturen wurden gezielt weiterentwickelt und an aktuelle medizinische sowie technische Anforderungen angepasst. So konnten Arbeitsprozesse weiter optimiert und die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige operative Versorgung geschaffen werden.
„Mit dem neuen Zentral-OP investieren wir konsequent in die Zukunft unseres Krankenhauses. Die Erweiterung stärkt unsere operative Leistungsfähigkeit, schafft zusätzliche Kapazitäten und ermöglicht es uns, auch künftig eine hochwertige Versorgung auf modernstem medizinischem Niveau sicherzustellen. Mein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die dieses Projekt mit großem Engagement, hoher Fachkompetenz und hervorragender Zusammenarbeit termingerecht realisiert haben“, betont Simone Theissen, Prokuristin des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau.
Der neue Operationssaal erfüllt die Anforderungen moderner chirurgischer Verfahren und bietet gleichzeitig die notwendige Flexibilität für zukünftige Entwicklungen in der Medizin. Mit der Erweiterung setzt das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau ein klares Zeichen für Qualität, Innovation und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Patientenversorgung.
Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1947 gegründete Notfallkrankenhaus umfasst neun Fachabteilungen, vierzehn medizinische Zentren und 518 Betten. Jährlich versorgen wir rund 22.000 Patient*innen stationär und weitere 70.000 Patient*innen ambulant.
Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Altersmedizin, Brustkrebs / Brustrekonstruktion, Chronische Wunden, Gefäßerkrankungen, Gelenke und künstlicher Gelenkersatz, Herz, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie und –urologie, Krebs, Magen / Darm, Rücken, Schwangerschaft und Geburt sowie Sport und Unfälle.
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau betreibt drei Fachschulen: die Reha-Akademie Berlin für Physiotherapeut*innen, die Schule für Ergotherapie sowie gemeinsam mit dem Martin-Luther-Krankenhaus die Gesundheitsfachschule Berlin. Diese fungieren auch als Ausbildungsstätte des Krankenhauses.
Über die Johannesstift Diakonie
Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.740 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:
- Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
- Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
- Wohnen und Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Arbeit, Beschäftigung und Soziales
- Ausbildung in der Gesundheits- und Sozialberufen
- Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen





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