Am Montag, dem 23. März 2026, haben die Umbauarbeiten der Notaufnahme und damit die Erweiterung zur pandemieresilienten Rettungsstelle begonnen. In einem Jahr soll die erweiterte Notaufnahme eröffnet werden. Hier ist dann die Trennung von infektiösen und nicht-infektiösen Patient*innen möglich. Zudem wird ein größerer Warte- und Anmeldebereich zur Verfügung stehen.
In dieser Woche werden dafür notwendige Absperrungen im Außenbereich vorgenommen, die zu einschränkenden Parkmöglichkeiten führen.
„Um die Sicherheit der Patient*innen, Besucher*innen und Mitarbeitenden zu gewährleisten, bleibt ein großer Teil des Außenbereiches in unmittelbarer Nähe zur heutigen Rettungsstelle abgesperrt, weil während der Bauphase auch weiterhin Baufahrzeuge und Baugeräte hier im Einsatz sein werden“, erklärt Dr. Bettina Lange, Technische Leiterin am Paul Gerhardt Stift.
Veränderte Parkflächen
Aufgrund der Absperrung stehen einige Parkplätze nicht mehr zur Verfügung. „Die jetzigen Parkflächen direkt vor der Rettungsstelle sind sehr stark eingeschränkt und die Fläche des ´Väterparkplatzes´ in diesem Bereich entfällt“, so Dr. Lange. Es stünden jedoch Alternativen zur Verfügung: Der Besucherparkplatz mit Zufahrt aus der Katharinenstraße befindet sich in fußläufiger Nähe zur Rettungsstelle und werdende Eltern finden einen zweiten „Väterparkplatz“ am Haupteingang des Krankenhauses. Für Menschen mit Behinderung werden in unmittelbarer Nähe zum Rettungsstellen-Eingang zwei Parkplätze eingerichtet. Diese sind vor dem Haus 4 (Katharina von Bora Hospiz) zu finden. Hier parken bei höherem Aufkommen auf separaten Flächen auch die Rettungswagen.
„Eingeschränkt gehfähige Patient*innen, die mit dem Privat-Pkw zur Rettungsstelle gebracht werden, können über die Einfahrt Friedrichstraße bis zur Rettungsstelle fahren. Der Pkw kann hier jedoch nur halten, nicht parken. Bitte nutzen Sie zum Parken den Besucherparkplatz in der Katharinenstraße“, so Frau Dr. Lange. „Wir bitten Patient*innen und Angehörige um Verständnis für diese Einschränkung während der Bauphase“, so Dr. Lange.
Der Umbau
Bei laufendem Betrieb wird an die heutige Rettungsstelle ein eingeschossiger Anbau angeschlossen. Darin entstehen Behandlungsräume, Meldetresen, Personalräumlichkeiten und mehrere Wartebereiche.
Mit der Erweiterung der Notfallversorgung zur pandemieresilienten Rettungsstelle ist künftig eine erste Behandlung der Patient*innen in zwei getrennten Bereichen - für Infektions- und für Nicht-Infektionsfälle - möglich. Der bisherige Eingang zur Notaufnahme wird nach dem Umbau ausschließlich für Liegendanfahrten genutzt. Den Umbau als Lehre aus der Corona-Pandemie fördert das Land Sachsen-Anhalt mit 3,2 Millionen Euro Fördermitteln aus dem Corona-Sondervermögen.
Mit der Fertigstellung, die für Herbst 2027 geplant ist, bietet die Rettungsstelle am Paul Gerhardt Stift dann eine bessere Raumstruktur, mehr Komfort und damit optimierte Abläufe sowohl für die Notfallpatient*innen als auch für die Mitarbeitenden.

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