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Newsmeldung (Detailansicht)

JSD veröffentlicht Geschäftsbericht 2025

Mit einer Gesamtleistung von 966 Mio. Euro, einem positiven Jahresergebnis von 23 Mio. Euro und Investitionen von 43,5 Mio. Euro hat die Johannesstift Diakonie das Jahr 2025 wirtschaftlich sehr gut abgeschlossen. Der Vorstand betont: Das starke Ergebnis bedeutet keine Entwarnung mit Blick auf die künftigen Rahmenbedingungen.

Segelboote mit JSD-Logo und dazu der Schriftzug "Gemeinsam auf Kurs"
Datum

Das Ergebnis zeigt die Leistungsfähigkeit der Johannesstift Diakonie in einem anspruchsvollen Umfeld. Es ist vor allem ein Verdienst der 11.743 Mitarbeitenden, die jeden Tag in Krankenhäusern, in der Pflege, in der Jungendhilfe und Eingliederungshilfe, in Bildung und in den Servicebereichen Verantwortung übernehmen. Passend dazu steht der neue Geschäftsbericht unter dem Motto: „Gemeinsam auf Kurs“.

Gemeinsam auf Kurs: Starkes Ergebnis, aber keine Entwarnung

Das Jahr 2025 war für die Gesundheits- und Sozialwirtschaft von tiefgreifenden Veränderungen geprägt. Krankenhausreform, steigende Personal- und Sachkosten, Fachkräftemangel und unsichere Finanzierungsbedingungen stellen viele Träger vor erhebliche Herausforderungen.

Die Johannesstift Diakonie konnte sich in diesem Umfeld erfolgreich behaupten. Zugleich gilt: Ein gutes Ergebnis für 2025 ist kein Schutzschild gegen die wirtschaftlichen Risiken der kommenden Jahre. Besonders das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz würde die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser weiter verschärfen. Nach unserer Bewertung könnte die Johannesstift Diakonie bei Umsetzung des Gesetzes in der derzeit geplanten Form trotz ihrer operativen Stärke in die Verlustzone geraten. Das macht deutlich:

„Wirtschaftliche Stabilität entsteht nicht durch Zufall. Sie ist Ergebnis konsequenter Steuerung, hoher Einsatzbereitschaft und verantwortlichen Handelns. Sie darf aber nicht durch kurzfristige gesetzliche Einschnitte gefährdet werden, die die Finanzierung der Versorgung strukturell schwächen."

Andreas Mörsberger, Vorstandssprecher und Finanzvorstand der JSD

Strategie 2030 als Kompass für die Zukunft

Unter dem Leitgedanken „Erfolg ist kein Zufall“ stand 2025 die Schärfung der Unternehmensstrategie. Sie gibt Orientierung für die kommenden Jahre und stellt die finanzielle Resilienz des Unternehmens in den Mittelpunkt. Denn wirtschaftliche Stabilität ist die Voraussetzung dafür, den diakonischen Auftrag langfristig erfüllen, Arbeitsplätze sichern und notwendige Investitionen tätigen zu können. 

Die Strategie 2030 konzentriert sich auf vier zentrale Handlungsfelder: Identität & Kultur, Mitarbeitende, Prozesse & Digitalisierung sowie die Weiterentwicklung des Leistungsangebots. Ziel ist es, die Johannesstift Diakonie zukunftsfähig aufzustellen und gleichzeitig die hohe Qualität ihrer Angebote für die Menschen zu sichern. 

Mitarbeitende als Motor des Erfolgs

Der Erfolg der Johannesstift Diakonie ist vor allem das Ergebnis des Engagements ihrer Mitarbeitenden. In einem Jahr voller Veränderungen haben rund 12.000 Festangestellte und 1.200 Ehrenamtliche neue Strukturen mitgestaltet, Innovationen vorangetrieben und gleichzeitig eine verlässliche Versorgung sichergestellt. Vorstand und Aufsichtsrat würdigen diesen Einsatz ausdrücklich und sehen darin die Grundlage für die positive Entwicklung des Unternehmens. 

Investitionen in Versorgung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Die Investitionen von 43,5 Mio. Euro flossen unter anderem in moderne Medizintechnik, neue Versorgungsangebote, Digitalisierung sowie nachhaltige Infrastruktur. Beispiele reichen von neuen OP- und Diagnostikbereichen über den Ausbau ambulanter Versorgungsstrukturen bis hin zu Maßnahmen für mehr Klimaschutz und Energieeffizienz. 

Mehr erfahren – Bericht jetzt lesen

Entdecken Sie, was die Johannesstift Diakonie 2025 bewegt hat – und wie wir gemeinsam auf Kurs bleiben. Den digitalen Geschäftsbericht 2025 finden Sie unter:
www.jsd.de/gb2025

Gutes tun. Jeden Tag.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.740 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Wohnen und Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Sozialberufen
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen