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Johannesstift Diakonie besetzt Geschäftsführungen mehrerer Krankenhäuser neu

Neue Besetzungen im Martin Luther Krankenhaus, in der Evangelischen Elisabeth Klinik, im MVZ an der Evangelischen Elisabeth Klinik, in der Klinik Amsee und im EGZB

Porträt von Ines Hübsch, Martin Grenz und Cathleen Biesen
Datum
EinrichtungEGZB, Evangelische Elisabeth Klinik, ... ... ...

Die Johannesstift Diakonie stellt zum Sommer 2026 die Geschäftsführungen mehrerer Krankenhäuser und Gesellschaften neu auf.

Zum 01.07.2026 übernimmt Martin Grenz die Geschäftsführung des Martin Luther Krankenhauses, der Evangelischen Elisabeth Klinik sowie des Medizinischen Versorgungszentrums an der Evangelischen Elisabeth Klinik. Herr Grenz ist seit vielen Jahren in geschäftsführender Funktion innerhalb der Johannesstift Diakonie tätig.

Cathleen Biesen übernimmt künftig zusätzlich zu ihrer bisherigen Funktion als Geschäftsführerin der Evangelischen Lungenklinik die Geschäftsführung der Klinik Amsee und des zugehörigen Medizinischen Versorgungszentrums. Mit der gemeinsamen Leitung beider Lungenkliniken will die Johannesstift Diakonie die Zusammenarbeit weiter intensivieren, medizinische und organisatorische Kompetenzen stärker bündeln und bestehende Synergien gezielt nutzen.

Für die Geschäftsführung des EGZB konnte die Johannesstift Diakonie Ines Hübsch gewinnen. Sie verfügt über umfassende Führungserfahrung aus ihren bisherigen Tätigkeiten bei anderen großen Klinikträgern.

Die Neubesetzung der Geschäftsführungen des Martin Luther Krankenhauses, der Evangelischen Elisabeth Klinik und des zugehörigen Medizinischen Versorgungszentrums wird erforderlich, weil Frederike Fürst eine neue berufliche Aufgabe außerhalb der Johannesstift Diakonie übernehmen wird. Der Vorstand dankt ihr für ihre engagierte Arbeit und ihren Einsatz für die Weiterentwicklung der Einrichtungen und wünscht ihr für ihren weiteren beruflichen Weg alles Gute.

„Mit Martin Grenz, Cathleen Biesen und Ines Hübsch setzen wir auf erfahrene Führungspersönlichkeiten, die bereits Verantwortung in unserem Unternehmen tragen oder diese künftig übernehmen. Sie verbinden Kontinuität und Verlässlichkeit mit dem Anspruch, unsere Einrichtungen konsequent weiterzuentwickeln. Frederike Fürst danken wir herzlich für ihre geleistete Arbeit und die vertrauensvolle Zusammenarbeit“, erklärt Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstands der Johannesstift Diakonie.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.740 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Wohnen und Teilhabeangebote für Menschen mit Behinderungen
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Sozialberufen
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Über das Martin Luther Krankenhaus

Das Martin Luther Krankenhaus in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1931 gegründete Haus verfügt über 260 Betten. Jährlich werden in den neun Kliniken und seinen zertifizierten Zentren circa 15.000 Patient*innen stationär und 21.000 Patient*innen ambulant versorgt.

Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Brustkrebs / Brustrekonstruktion, Gynäkologische Krebserkrankungen, Chronische Wunden, Diabetes, Gefäßerkrankungen, Herz, Magen / Darm, Gelenke, Rücken, Sport und Unfälle, Schwangerschaft und Geburt.

Das Martin Luther Krankenhaus betreibt gemeinsam mit dem Evangelischen Waldkrankenhaus die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege. Diese fungiert auch als Ausbildungsstätte des Krankenhauses.

Über die Evangelische Elisabeth Klinik

Die Evangelische Elisabeth Klinik in Berlin-Mitte, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist ein Akut- und Unfallkrankenhaus sowie Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Jährlich werden hier circa 7.600 Patient*innen stationär und 16.000 Patient*innen ambulant behandelt. Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Gelenke/Endoprothetik, Transgender-Chirurgie, Lasermedizin, Magen/Darm, Brustrekonstruktion, Chronische Wunden sowie Sport und Unfälle.

Über die Klinik Amsee

Die Klinik Amsee, ein Unternehmen der Johannesstift-Diakonie, ist akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät der Universität Rostock. Die 1922 als Lungenheilstätte in Waren (Müritz) gegründete hochspezialisierte Lungenfachklinik mit 57 Betten behandelt jährlich rund 3.700 Patient*innen stationär. Hand in Hand geht ambulante und stationäre Versorgung durch Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) in Waren (Müritz).

Die medizinischen Schwerpunkte umfassen die Allgemeine Pneumologie und die Intensivmedizin, deren Fokus in der Beatmungsentwöhnung (Weaning) liegt. Die Intensivstation und Weaning-Einheit der Klinik Amsee verfügt über 14 Betten. Seit 2024 ist die Klinik Amsee zertifiziertes Weaningzentrum. Weiterhin zählen die Onkologie, die palliativmedizinische Komplexbehandlung sowie die Schlafmedizin zum Leistungsspektrum des Hauses. Die Klinik Amsee betreibt in enger Kooperation mit der Evangelischen Lungenklinik Berlin, MEDICLIN Müritz-Klinikum und dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum das Netzwerk Lungenzentrum Mecklenburgische Seenplatte. Für das Einzugsgebiet Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und nördliches Brandenburg erfüllt die Klinik Amsee einen überregionalen Versorgungsauftrag.