Die heute veröffentlichten IQM-Ergebnisse für 2025 zeigen:
- Die Krankenhäuser der Johannesstift Diakonie erzielen in zahlreichen Qualitätsindikatoren Ergebnisse auf hohem Niveau.
- Bei wichtigen Mortalitätskennzahlen übertreffen mehrere Häuser der Johannesstift Diakonie den Bundesdurchschnitt sowie die jeweils erwarteten Ergebnisse, etwa bei Herzinfarkt, Schlaganfall, Pneumonie, COPD und ausgewählten chirurgischen Eingriffen.
- Die Johannesstift Diakonie steht für medizinische und soziale Qualität, leistungsfähige Strukturen und starke Teams. So entsteht eine vernetzte Versorgung, die menschlich, professionell und wirtschaftlich nachhaltig ist.
Im Gegensatz zu gesetzlichen Mindestanforderungen geht die Johannesstift Diakonie durch die freiwillige IQM-Mitgliedschaft einen Schritt weiter. Der Träger macht seine Ergebnisse nicht nur öffentlich zugänglich, sondern nutzt das Peer-Review-Verfahren: Weichen Daten vom Zielwert ab, analysieren externe Chefärzt*innen gemeinsam mit den Teams vor Ort die Prozesse, um die Patientensicherheit kontinuierlich zu steigern.
„Unsere überdurchschnittlichen IQM-Ergebnisse sind kein Zufall, sondern das Resultat einer konsequenten Qualitätsstrategie. Wir messen uns an den Besten, um unseren Patient*innen die größtmögliche Sicherheit zu bieten.“
Prof. Dr. Lutz Fritsche, Vorstand Medizin der Johannesstift Diakonie„Die Johannesstift Diakonie versorgt ein breites Spektrum an Patient*innen, darunter geriatrische, multimorbide und sozialmedizinisch anspruchsvolle Gruppen – dies drückt sich durch den oft höher angesetzten „Erwartungswert“ bei IQM aus.“ berichtet Fritsche weiter, der sich persönlich und übergeordnet für das Qualitätsmanagement einsetzt.
Doch allein mit guten Qualitätsindikatoren ist es nicht getan: Nur die Kombination aus Qualität und Effizienz, stabilen Teams und gutem Management führt zuletzt auch zu wirtschaftlicher Stabilität, die im kommenden Geschäftsbericht 2025 wieder sichtbar wird. Am Ende wird, angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen in der Gesundheitswirtschaft, nur durch starke Träger wie die Johannesstift Diakonie die medizinische Versorgung der Bevölkerung gesichert sein.
Klare Beispiele der Exzellenz
Die Analyse der IQM-Indikatoren, die auf Basis von Routinedaten die tatsächlichen Behandlungsergebnisse messen, zeigt für die Johannesstift Diakonie klare Beispiele der Exzellenz:
Das Evangelische Krankenhaus Hubertus zeigt in mehreren Bereichen gute Ergebnisse, vor allem bei Herz- und Lungenerkrankungen. Verständlich gesagt: Patient*innen mit bestimmten schweren internistischen Erkrankungen hatten hier im Vergleich zum bundesweiten IQM-Wert günstigere Ergebnisse.
Die Evangelische Lungenklinik zeigt besonders starke Ergebnisse in ihrem Spezialgebiet, also bei Erkrankungen der Lunge. Einfach gesagt: Gerade dort, wo das Haus seinen fachlichen Schwerpunkt hat, liegen die Ergebnisse klar besser als der bundesweite Durchschnitt.
Das Martin Luther Krankenhaus zeigt vor allem in der Herzmedizin starke Ergebnisse. Für Laien gesagt: Bei wichtigen Herznotfällen und bestimmten kathetergestützten Behandlungen schnitt das Haus günstiger ab als der Bundesvergleich.
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau zeigt gute Ergebnisse vor allem in der Herzmedizin und bei Schlaganfällen. Bei wichtigen Notfallindikatoren liegt das Haus zum Teil besser als der bundesweite Durchschnitt.
Die Klinik für MIC zeigt besonders starke Ergebnisse in der operativen Medizin. Die Spezialistin für minimalinvasive Operationen liegt bei den häufigen chirurgischen Eingriffen deutlich besser als der bundesweite Vergleich.
Über die IQM-Kriterien
Die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) ist ein trägerübergreifender Zusammenschluss von rund 500 Krankenhäusern in Deutschland und der Schweiz. Die Qualitätsmessung erfolgt nicht durch subjektive Befragungen, sondern durch harte medizinische Fakten (Mortalität, Komplikationsraten, Mengenströme), was die Ergebnisse objektiv und vergleichbar macht.
Detaillierte Qualitätsberichte und die spezifischen Kennzahlen der einzelnen Krankenhäuser finden Sie auf der Website der Johannesstift Diakonie unter dem Bereich „Qualitätsmanagement“
Über die Johannesstift Diakonie
Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:
- Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
- Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
- Behindertenhilfe
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Arbeit, Beschäftigung und Soziales
- Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
- Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen


Facebook
Instagram
YouTube
LinkedIn
Xing