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„Generationenbrücke“ ist Pflegewort des Jahres 2026

Die Johannesstift Diakonie kürt zum zweiten Mal das Pflegewort des Jahres. Mehr als 2.000 Menschen haben abgestimmt – etwa ein Drittel davon für das Gewinnerwort.

Generationenbrücke ist das Pflegewort des Jahres 2026
Datum

Zum Internationalen Tag der Pflege steht fest: Das Pflegewort des Jahres 2026 heißt Generationenbrücke. Der Begriff setzt sich im öffentlichen Voting gegen neun weitere Finalisten durch. Auf Platz 2 landet Nurselicious, Platz 3 belegt Bewege die Pflege.

271 Vorschläge für das Pflegewort des Jahres

Insgesamt wurden in diesem Jahr 271 Vorschläge für das Pflegewort des Jahres eingereicht – und damit noch mehr als im Vorjahr mit rund 250 Einsendungen.

Mit der Aktion „Pflegewort des Jahres“ möchte die Johannesstift Diakonie gemeinsam mit Partner*innen die Pflege sichtbarer machen und gesellschaftliche Debatten rund um den Pflegeberuf stärken. Dieses Jahr wurde das Pflegewort bereits zum zweiten Mal gewählt. Den Auftakt machte 2025 der Begriff „Mut zur Pflege“.

Ein Miteinander der Generationen

„Generationenbrücke“ steht für einen Beruf, der Menschen verbindet: Jung und Alt, Erfahrung und neue Ideen, Tradition und Wandel. Pflege lebt vom Austausch zwischen Generationen und davon, Wissen weiterzugeben, voneinander zu lernen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen.

Lilian Rimkus, Pressesprecherin der Johannesstift Diakonie, sagt dazu:

„In den Teams der Johannesstift Diakonie erleben wir jeden Tag, wie wertvoll unterschiedliche Generationen in der Pflege sind. Erfahrung, neue Perspektiven und verschiedene Lebensrealitäten zusammenzubringen, macht Zusammenarbeit stärker – und ist ein wichtiger Teil der Vielfalt, die sowohl Pflege als auch uns als Unternehmen auszeichnet.“

Dass sich „Generationenbrücke“ gegen bewusst moderne und humorvolle Begriffe wie „Nurselicious“ (steht für Leidenschaft in der Pflege) durchgesetzt hat, zeigt zudem, welche Werte viele Menschen mit Pflege verbinden: Nähe, Zusammenhalt, Menschlichkeit und gegenseitiges Lernen.

Stimmen aus der Fachjury

Welche zehn Begriffe es aus 271 Vorschlägen ins Finale schafften, entschied eine zwölfköpfige Fachjury, der unter anderem bekannte Vertreter*innen aus dem Gesundheitswesen, Influencer*innen sowie Pflegenden und Leitenden der Johannesstift Diakonie angehörten.

Christine Vogler, Präsidentin des Deutschen Pflegerats und Mitglied der Fachjury, erklärt:

„Generationenbrücke ist ein starkes Pflegewort, weil es sofort Bilder erzeugt. Pflege verbindet nicht nur Menschen mit Hilfebedarf und Fachpersonen, sondern auch Lebensalter, Erfahrungen, Wissen und Verantwortung.“

Doran Mucha, Pflegefachkraft in der Evangelischen Elisabeth Klinik und Landessieger Berlin von „Deutschlands beliebtester Pflegeprofi“ 2025:

„Das Wort Generationenbrücke zeigt genau das, was wir im Alltag erleben: Neue Pflegefachkräfte sind auf dem neuesten Wissensstand, während Menschen mit mehr Erfahrung der jüngeren Generation wichtiges Praxiswissen weitergeben. Genau diese Verbindung sorgt dafür, dass in der Praxis alles zusammenkommt und miteinander verschmilzt – Pflege verbindet.“

Bianka Grau, Pflegedirektorin, Evangelische Lungenklinik:

„Generationenbrücke beschreibt nicht nur den aktuellen Stand von uns Pflegenden und unserem Pflegeberuf, sondern auch die Vergangenheit und die Zukunft. Denn gemeinsam mit unseren wertvollen, vielfältigen Kompetenzen und unserer ureigenen Professionalität stehen wir für gegenseitigen Respekt, für verbindliche Wertschätzung untereinander, für verbindende Geschlossenheit und für den klaren Blick auf unsere Vision: Wahrnehmung nicht nur in der Not. Wir entwickeln uns unaufhörlich weiter, weil Pflegende für Fortschritt stehen.“

Vor dem Pflegewort ist nach dem Pflegewort

Die große Beteiligung mit mehr als 2.000 Stimmen zeigt das hohe Interesse an der Aktion und daran, Pflege öffentlich sichtbarer zu machen. Vorschläge für das Pflegewort des Jahres 2027 können ab sofort unter www.pflegewort.de eingereicht werden.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen