Am 15. April 2026 fand im historischen Ambiente der Zitadelle Spandau der vierte perinatologische Austausch des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau statt. Fachkolleg*innen und Spezialist*innen aus der Geburtshilfe und Neonatologie trafen sich zu einem spannenden und fachlich hochinteressanten Austausch rund um das Thema FGR. Die Veranstaltung bot erneut eine Plattform für fundierte Vorträge, angeregte Diskussionen und einen intensiven interdisziplinären Dialog.
Das Programm reichte von genetischen Aspekten und pränataldiagnostischen Perspektiven über geburtshilfliches Management im Kreißsaal bis hin zur postnatalen Versorgung. Besonders wertvoll war dabei die Verzahnung von Praxis und Klinik – ein zentrales Element in der Betreuung von Schwangerschaften mit fetaler Wachstumsrestriktion.
Die Fallvorstellungen zeigten eindrücklich, wie differenziert die Ursachen und Verläufe von FGR sein können. Die anschließenden Diskussionen unterstrichen die Bedeutung strukturierter Entscheidungsprozesse und enger interdisziplinärer Abstimmung.
Ein besonderer Dank gilt allen Referent*innen für ihre fundierten Beiträge, insbesondere Dr. Christiane Wessel sowie Prof. Dr. med. Rabih Chaoui für die Einordnung aktueller Entwicklungen in der Pränataldiagnostik.
Der kollegiale Austausch setzte sich im Anschluss in den Gewölben der Zitadelle fort – und machte einmal mehr deutlich, wie essenziell der direkte Dialog zwischen ambulanter und stationärer Versorgung für eine qualitativ hochwertige Perinatalmedizin ist.
Programmübersicht:
- Begrüßung: Nina Axnick, Leitende Oberärztin Geburtshilfe, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
- FGR und Genetik– Wohin geht die Reise?: Professor Dr. med. Rabih Chaoui, Pränataldiagnostik Friedrichstr. 147
- FGR und Geburt – effektives Kreißsaalmanagement: Nina Axnick, Leitende Oberärztin Geburtshilfe, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
- FGR und Praxis – effektive gemeinsame Betreuung: Dr. Christiane Wessel, Frauenärztliches Gesundheits- + Vitalzentrum in Kreuzberg
- FGR postnatal – neonatologische und pädiatrische Aspekte: Dr. med. Hanna Petersen, Leitende Oberärztin Kinder- und Jugendmedizin, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
- Fallvorstellungen aus Praxis und Klinik mit Diskussion
- 1. Fall | FGR bei early-onset Präeklampsie mit Plazentainsuffizienz
- 2. Fall | FGR bei genetischem Syndrom
- u.a. Claudia Schiele, Ärztin Geburtshilfe, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau; Ruth Gürtler, Ärztin Geburtshilfe, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau; Saphira Göppert, Ärztin Neonatologie und Pädiatrie, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
- Schlusswort: Dr. med. Katharina Carrizo, Chefärztin Gynäkologie und Geburtshilfe, Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau
Das Team des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau bedankt sich bei allen Referent*innen und Teilnehmer*innen für ihren wertvollen Beitrag und freut sich auf den nächsten Austausch.
Über das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Das 1947 gegründete Notfallkrankenhaus umfasst neun Fachabteilungen, vierzehn medizinische Zentren und 518 Betten. Jährlich versorgen wir rund 22.000 Patient*innen stationär und weitere 70.000 Patient*innen ambulant.
Die Behandlungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Altersmedizin, Brustkrebs / Brustrekonstruktion, Chronische Wunden, Gefäßerkrankungen, Gelenke und künstlicher Gelenkersatz, Herz, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie und –urologie, Krebs, Magen / Darm, Rücken, Schwangerschaft und Geburt sowie Sport und Unfälle.
Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau betreibt drei Fachschulen: die Reha-Akademie Berlin für Physiotherapeut*innen, die Schule für Ergotherapie sowie gemeinsam mit dem Martin-Luther-Krankenhaus die Gesundheitsfachschule Berlin. Diese fungieren auch als Ausbildungsstätte des Krankenhauses.
Über die Johannesstift Diakonie
Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:
- Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
- Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
- Behindertenhilfe
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Arbeit, Beschäftigung und Soziales
- Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
- Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen









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