Gleichzeitig wird die Zentrale Notaufnahme Teil der standortübergreifenden Klinik für interdisziplinäre Notaufnahmen und Notfallmedizin (KINN) unter der Leitung von Klinikdirektor Dr. med. Paavo Beth, MHBA. Damit sind alle Notaufnahmen der von der Johannesstift Diakonie betriebenen Akutkrankenhäuser gemeinsam unter einer Leitung.
Folgerichtig setzt die Johannesstift Diakonie konsequent ihren 2021 begonnenen Weg fort, durch eine standortübergreifende Klinik Notfallmedizin effizient und qualitativ auf höchstem Niveau patientenorientiert für die Bürger*innen anzubieten.
Blick fürs Ganze: Notfallmedizin neu denken
Seine medizinische Laufbahn begann Dr. Dominik Krüger als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie in Potsdam und Berlin. Früh entwickelte sich daraus eine Leidenschaft für die Notfall- und Akutmedizin: Stationen in den Zentralen Notaufnahmen des Vivantes Klinikums Neukölln und der Charité Campus Mitte sowie Einsätze als Notarzt der Berliner Feuerwehr prägten seinen Weg.
Zuletzt leitete er die Zentrale Notaufnahme der Park-Kliniken Berlin – und bringt damit nicht nur medizinische, sondern auch umfangreiche Führungserfahrung mit.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner bisherigen Arbeit liegt im Katastrophenschutz und in der Vorbereitung auf außergewöhnliche Einsatzlagen. Diesen geschärften Blick für komplexe Szenarien, Strukturen und Abläufe möchte er auch in seiner neuen Funktion einbringen.
Was ihn an der neuen Aufgabe besonders reizt, ist der interdisziplinäre Ansatz der ZNA und die Chance, Prozesse und Strukturen aktiv weiterzuentwickeln.
Klare Ziele für die Zukunft
Für die kommenden Jahre setzt Dr. Krüger einen klaren Fokus: die stärkere Vernetzung der Notfallversorgung innerhalb des Verbundes und mit Partnerkliniken. Ziel ist es, Abläufe weiter zu optimieren und die Versorgung noch enger zu verzahnen:
„Mir ist wichtig, dass jede*r Patient*in zu jeder Zeit die gleiche qualitativ hochwertige Notfall- und Akutversorgung erhält, unabhängig davon, in welchem Krankenhaus die Erstversorgung erfolgt.“
Gleichzeitig möchte Dr. Krüger moderne, zukunftsorientierte Strukturen etablieren und die ZNA aktiv in die sich wandelnde Krankenhauslandschaft Berlins einbinden.
Michael Schmidt, Geschäftsführer des Evangelischen Krankenhauses Hubertus und der Klinik für MIC, freut sich auf die Zusammenarbeit:
„Mit Dr. Dominik Krüger gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit, die medizinische Expertise, strategisches Denken und ein tiefes Verständnis für die Herausforderungen der Notfallversorgung vereint. Gemeinsam werden wir unsere Zentrale Notaufnahme strategisch und fachlich weiter voranbringen. Besonders die geplante stärkere Vernetzung innerhalb unseres Verbundes ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Patientenversorgung.“
Gemeinsam die Notfallversorgung stärken
Die Zentrale Notaufnahme ist ein zentraler Baustein des Evangelischen Krankenhauses Hubertus: rund um die Uhr, interdisziplinär und oft unter hohem Zeitdruck. Mit Dr. Krüger als neuer Leitung wird dieser Bereich gezielt weiterentwickelt, um auch künftig eine verlässliche und hochwertige Versorgung für alle Patient*innen sicherzustellen.
„Dr. Krüger hat andernorts schon bewiesen, dass er ein hervorragender Leiter einer Notaufnahme sein kann und er wird seine Kompetenz im Evangelischen Krankenhaus Hubertus zum Vorteil aller zeigen. Das Evangelische Krankenhaus Hubertus stellt sich notfallmedizinisch neu auf und ich freue mich sehr, dabei sein zu können und Teil dieses Prozesses zu werden. Die Notaufnahme der Evangelischen Krankenhauses Hubertus in meine Klinik zu integrieren wird eine sehr positive Herausforderung und ich sehe jetzt schon viele gute Effekte für alle Standorte durch diesen Schritt.“
Dr. med. Paavo Beth, MHBA – Klinikdirektor KINNÜber das Evangelische Krankenhaus Hubertus
Das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin-Zehlendorf, ein Unternehmen der Johannesstift Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Mitgliedshaus der Wannsee-Schule für Gesundheitsberufe. In dem 1931 gegründeten Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung mit 200 Betten werden jährlich etwa 6.500 Patienten stationär und 13.000 Patienten ambulant versorgt. Zum Evangelischen Krankenhaus Hubertus gehört das dreifach zertifizierte Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg. Weitere Behandlungsschwerpunkte sind die Altersmedizin, die Innere Medizin inklusive Kardiologie sowie Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats.
Über die Johannesstift Diakonie
Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:
- Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
- Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
- Behindertenhilfe
- Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
- Arbeit, Beschäftigung und Soziales
- Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
- Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen



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