Schließen

Suchen & Finden

Im Portrait: Die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten moderne Medizin und zugewandte Betreuung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens.

Im Überblick

Die Johannesstift Diakonie ist das größte diakonische Gesundheits- und Sozialunternehmen in Berlin und im Nordosten Deutschlands.

60
Einrichtungen
8850
Mitarbeitende
1100
Auszubildende

Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen: Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren, Altenhilfe und Hospize, Behindertenhilfe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Arbeit, Beschäftigung und Soziales, Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie, Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen.

Im Jahr 2018 erwirtschafteten die 8.850 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johannesstift Diakonie eine Konzernbetriebsleistung von 613 Millionen Euro. Folgende Kennzahlen geben detailliert Aufschluss über die Leistungen unserer Geschäftsfelder – Krankenhäuser und Ambulante Versorgungszentren, Pflege und Wohnen, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Services, Arbeit + Beschäftigung + Soziales sowie Bildung.

Kennzahlen

  • zehn Krankenhäuser in Berlin, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit 4.500 Mitarbeitern, 2.000 Betten und 87.800 Fällen
  • fünf Ambulante Versorgungszentren in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern mit 34.800 Fällen
  • ein Sport- und Rehazentrum in Berlin mit 83.200 Behandlungen
  • in diesem Bereich insgesamt 2019 Mitarbeiter
  • 22 Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen mit 741.000 Pflegetagen
  • vier Hospize in Berlin und Sachsen-Anhalt für 55 Gäste
  •  in diesem Bereich insgesamt 530 Mitarbeiter in Berlin und Brandenburg
  •  stationäres und ambulantes Wohnen sowie Bildungseinrichtungen und Tagesstruktur mit insgesamt 570 Plätzen
  • in diesem Bereich insgesamt 478 Mitarbeiter in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen
  • Ambulante Hilfen mit rund 29.500 Fachleistungsstunden
  •  in diesem Bereich insgesamt 173 Mitarbeiter in Berlin
  • Sozialraumangebote mit 705 Plätzen
  • in dieser Sparte insgesamt 759 Mitarbeiter
  • Johannesstift Diakonie Services GmbH mit den Bereichen Einkauf und Logistik, Catering, Zentralsterilisation, Gebäudereinigung, Bau- und Energiemanagement, Immobilienmanagement
  • Conciliamus GmbH als IT-Dienstleistungsunternehmen der Johannesstift Diakonie
  • PGD International GmbH als Servicedienstleister für internationale Patienten

Für Sie zum Download

Kontakt

Hohes Backsteingebäude, in dem die Zentrale der Johannesstift Diakonie ansässig ist.

Adresse

Johannesstift Diakonie
Siemensdamm 50
13629 Berlin

Telefon

Fax

030 762891-30864

Anfahrt

Eine Hebamme reicht einer im Krankenhausbett liegenden Frau ihr neugeborenes Kind. Neben der Frau steht der Vater, am Fußende des Bettes sind zwei Söhne zu sehen. Im Hintergrund räumt eine Pflegerin Wäsche in einen Schrank. Alle Personen schauen lächelnd das Baby an.
Eine aufgeschlagene Bibel mit einem Psalm und daneben eine brennende Kerze

Unserer Geschichte verpflichtet: das diakonische Profil der Johannesstift Diakonie

„Helft evangelische Krankenhäuser bauen!“ – so rief der ‚Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser’ (VzE), der Vorläufer der Johannesstift Diakonie, Ende der 1920er Jahre zur Unterstützung seiner Bauvorhaben auf.

Die Geschichte der evangelischen Krankenhäuser in Berlin ist eng mit dem VzE verbunden, der 1929 gegründet wurde, um die Überfüllung der städtischen Krankenhäuser in Berlin zu lindern und das Angebot evangelischer Einrichtungen zu erweitern. 1931 eröffnete der VzE seine ersten beiden Krankenhäuser: Das Martin-Luther-Krankenhaus mit einem kühnen Neubau in Wilmersdorf und das Evangelische Krankenhaus Hubertus in einem früheren Sanatorium in Zehlendorf.

2008 feierte der Verein zur Errichtung evangelischer Krankenhäuser den Zusammenschluss des Unternehmens mit der 1883 gegründeten Paul-Gerhardt-Stiftung in der Lutherstadt Wittenberg. Der Kooperationsverbund aus Verein und Stiftung wurde kontinuierlich zu einem einheitlichen Unternehmen mit einer Management-Holding als unternehmerisches Dach entwickelt. Sichtbarstes Zeichen dieses Prozesses ist der neue Name Paul Gerhardt Diakonie e. V., Berlin und Wittenberg, den unser Unternehmen seit 2009 trägt.

Diakonie: Medizin und Pflege im Dienste der Nächstenliebe

Was wir im medizinischen oder pflegerischen Bereich tun, geschieht in einer Grundhaltung, die sich an der christlichen Botschaft der Nächstenliebe orientiert. Dies verbindet Menschen aller Glaubensrichtungen in unserem Unternehmen. Die Bewahrung von Werten wie Menschlichkeit, Würde und Zuwendung hat für uns oberste Priorität.

Diakonie bringt in das moderne Gesundheitswesen zusätzliche Qualitäten ein, die einen Unterschied machen können: die Verantwortlichkeit und Sorge um den ganzen Menschen, die Grundhaltung von Zuwendung und Solidarität, den Respekt für die Würde jedes Menschen, die Sinnerfahrung im Beruf des Helfens und die notwendige Reflexion über Werte und Ethik. Diakonie stellt begleitend eine moderne Unternehmenskultur bereit, die die Kraft zur Mitmenschlichkeit erhalten hilft und nimmt so auch die Begleitung der Helferberufe ernst.

So verstehen wir Diakonie im Sinne Paul Gerhardts als kompetente und achtsame Betreuung des Menschen in seiner Lebenssituation und als engagierte Gemeinschaft der Helfenden für dieses Ziel. Mit seinem Werk haben wir einen spirituellen Ankerpunkt und Gesprächspartner für eine werteorientierte Unternehmenskultur, der sich alle Einrichtungen der Johannesstift Diakonie verbunden fühlen.

Diakonisches Netzwerk

Ansprechpartner

Kontaktperson
Porträt Dr. Werner Weinholt
Theologische Leitung

Dr. Werner Weinholt