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Mit eingesparten Einwegbechern Ozeane schützen

Neben vielem anderem Müll verschmutzen auch Einweg-Kaffeebecher weltweit Meere und Ozeane. Die PAULS Delis und Cafés der Johannesstift Diakonie Services locken deshalb schon seit 2024 mit niedrigeren Kaffeepreisen für all jene, die ihren Kaffee „to go“ in selbst mitgebrachte Mehrwegbecher füllen. Gleichzeitig gibt es einen Aufpreis für Einwegbecher, der für die Meeresrettungsorganisation One Earth - One Ocean e.V. gesammelt wird.

Kaffeebecher auf grünem Hintergrund
Datum

Eingesparte Pappbecher tun doppelt Gutes

Wer auf einen Einweg-Becher verzichten will, kann sich Kaffee und alle anderen Kaffeespezialitäten "to go" in den PAULS Delis und Cafés an den verschiedenen Standorten in Berlin und Sachsen-Anhalt auch in selbst mitgebrachte Mehrwegbecher füllen. Davon haben nicht nur die Umwelt, sondern auch die Kund*innen etwas. Denn alle Kaffeespezialitäten zum Mitnehmen kosten mit mitgebrachtem Mehrwegbecher 20 Cent weniger - bis Ende 2025 waren es noch 10 Cent. Wer die heißen Wachmacher weiterhin in einen Einwegbecher füllt, zahlt 10 Cent mehr. Und aus genau diesen 10 Cent sind seit Start der Aktion bis Ende 2025 insgesamt 6.556 Euro geworden, die das Catering-Team jetzt an One Earth - One Ocean e.V. gespendet hat.

Geld fließt in die Säuberung der Ozeane

Janina Briese, Leiterin des Bereichs Catering der Johannesstift Diakonie Services, und Cafeterien-Betriebsleiterin Sabrina Wallis haben die Summe kürzlich überwiesen. One Earth - One Ocean e.V sammelt mit einem speziell entwickelten technischem System Plastikmüll in den Ozeanen ein und führt ihn anschließend dem Recycling und der Energiegewinnung zu.

Die Organisation möchte so die negativen Auswirkungen der weltweiten Meeresverschmutzung wie das Tier- und Pflanzen-Sterben eindämmen. Verhindert wird so auch, dass Mikroplastik zurück an Land und in unsere Nahrungskette gelangt. Und warum haben sich Janina Briese und ihr Team für One Earth - One Ocean e.V entschieden? Ganz einfach, so Janina Briese: „Durch Kaffeebecher und -deckel werden weltweit die Meere verschmutzt. Als Café-Betreiber tragen wir ein kleines Stück Verantwortung dafür und wollen etwas dagegen tun.“

Wie das Catering Nachhaltigkeit außerdem fördert

Die Kaffeebecheraktion ist nur eine von vielen Nachhaltigkeitsmaßnahmen von Janina Briese und ihrem großen Team. Neben einer 2023 in Betrieb gegangenen Photovoltaikanlage auf dem Dach der Großküche bekommt auch der Speiseplan immer mehr leckere vegetarische Alternativen sowie sukzessive mehr Lebensmittel aus regionaler und biologisch erzeugter Produktion. Ein wichtiger Schritt war auch die Einführung von Menüs nach dem Ernährungsplan der Planetary Health Diet Mitte Januar 2024.

In den Delis und Cafés können die To-go-Kund*innen auf Mehrweggeschirr zurückgreifen. Nicht verkaufte Snacks wie Brötchen und anderes werden kurz vor Feierabend in der Too Good To Go-App vergünstigt angeboten. Die Großküche beliefert mit dem Zuviel an Speisen auch Hilfsorganisationen für bedürftige und heimatlose Menschen in Berlin.

Alle Infos zu den PAULS Delis und Cafés.

Über die Johannesstift Diakonie Services

Die Johannesstift Diakonie Services bietet als Tochterunternehmen und moderner Dienstleister professionelle Services für Krankenhäuser und soziale Einrichtungen an. Zum Portfolio zählen Einkauf und Logistik, Cateringleistungen und Eventmanagement, Energie- und Bau sowie Immobilienmanagement, Reinigung und Sterilisation von Medizinprodukten sowie die Betreuung internationaler Patient*innen.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen