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Spende schenkt Hoffnung

Bei einem der Montagskonzerte in St. Nikolai in Spandau spendeten die Besucher*innen satte 1.823,88 Euro mit dem Wunsch, das Geld für geflüchtete Ukrainer*innen mit palliativen Bedarfen zu nutzen.

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Manchmal kommt echte Hilfe sehr überraschend

Teilhabe am Leben

Im Amalie Sieveking Haus auf dem Gelände des Evangelischen Johannesstiftes werden seit Sommer 2023 stark pflegebedürftige und ernsthaft erkrankte Geflüchtete aus der Ukraine in einer in Deutschland einzigartige Schwerpunkteinrichtung betreut. Das Team begleitet die Patient*innen durch alle Zeiten - in denen der Hoffnung und in denen der Verzweiflung. Die Bewohner*innen werden betreut, medizinisch versorgt und erleben auf diese Weise eine Art der Häuslichkeit, trotz ihrer schwierigen Lebenssituation. 

Krankenkasse zahlt nicht

Dabei kann es auch vorkommen, dass Patient*innen nur noch unkonventionelle Therapien helfen. Sogenannte „Off-Lable-Use“ Medikamente gehören dazu. Das heißt, das die Nutzung der Medikamente außerhalb des von den Zulassungsbehörden genehmigten Anwendungsgebietes erfolgt. Die Krankenkassen prüfen dann, welche Studien es zur Wirksamkeit gibt. Je nachdem übernehmen sie die Kosten. Oder eben nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Therapieempfehlung aus Fachkreisen wie beispielsweise der Charité kommt. Immer wieder werden Therapien abgelehnt. So auch bei einem der Patienten aus der Einrichtung. Die Spende kommt hier genau richtig, betont Karin Barnard: „Denn gerade eine neuartige Therapie bedeutet eine Chance, die unser Patient ergreifen will. Jetzt können wir ihm diesen Wunsch erfüllen."

Dank an großzügige Musikliebhaber*innen

„Der Anruf aus dem Bezirksamt Spandau kam also wie gerufen“, freut sich Dr. Karin Barnard. Völlig unerwartet „flatterten“ die 1.823,88 Euro für den guten Zweck ins Haus. Bei einem Besuch bei Caroline Brückner, stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur, Sport und Facility Management, durfte die Leiterin der Stabsstelle Palliativ- und Supportivmedizin einen prall gefüllten Umschlag entgegennehmen. 

„Durch das Geld und eine private Spende kann die Therapie fast gänzlich finanziert werden“, so Karin Barnard weiter. „Das freut mich ganz besonders, denn gerade der betroffene Patient und seine Frau sind uns allen ans Herz gewachsen."  

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen