Jetzt reicht's.
Noch!
Berlin braucht eine verlässliche Krankenhausversorgung. Alle Krankenhäuser tragen Verantwortung für die Menschen in dieser Stadt. Trotzdem erhalten landeseigene Krankenhäuser zusätzliche Unterstützung vom Land Berlin, freigemeinnützige Krankenhäuser wie die Johannesstift Diakonie dagegen nicht.
Unser „Noch!“ ist keine Drohung. Es ist ein Hinweis darauf, dass gute Gesundheitsversorgung nicht selbstverständlich ist. Damit sie auch morgen verlässlich bleibt, müssen jetzt faire politische Entscheidungen getroffen werden.
Worum es geht
Das Gesundheitssystem steht unter Druck:
Die Menschen werden älter und brauchen mehr Behandlung und Pflege. Gleichzeitig fehlen Fachkräfte. Auch die Kosten für Personal, Energie und medizinische Versorgung steigen. Krankenhäuser müssen deshalb mehr leisten – unter schwierigeren Bedingungen.
Die Krankenhausreform soll die Versorgung verbessern:
Künftig sollen bestimmte Behandlungen stärker dort stattfinden, wo besonders viel Erfahrung, die passende Ausstattung und gute Qualität vorhanden sind. Das Ziel ist richtig: Patientinnen und Patienten sollen sicher und gut versorgt werden.
Das Problem ist nicht die Reform, sondern die Ungleichbehandlung der Krankenhäuser:
Die Reform verlangt Veränderungen und Investitionen von allen Krankenhäusern. Aber nicht für alle gelten die gleichen finanziellen Bedingungen. Landeseigene Krankenhäuser erhalten zusätzliche öffentliche Unterstützung – seit 2019 in Höhe von über 1 Milliarde Euro aus Steuergeldern für Verlustausgleiche und Eigenkapitalzuführungen. Freigemeinnützige Krankenhäuser wie die Johannesstift Diakonie erhalten diese Hilfe nicht.
Auch das Geld für notwendige Investitionen reicht seit Jahren nicht aus:
Die Bundesländer sind gesetzlich dafür verantwortlich , Geld für Gebäude, Medizintechnik und Modernisierung bereitzustellen. In der Praxis reicht dieses Geld aber seit Langem nicht aus. Deshalb muss die Johannesstift Diakonie seit Jahren rund die Hälfte ihrer notwendigen Investitionen selbst finanzieren. Das entspricht durchschnittlich rund 12 Millionen Euro jedes Jahr.
Warum das alle betrifft:
Wenn leistungsfähige Krankenhäuser dauerhaft unter wirtschaftlichem Druck stehen, hat das Folgen für Patientinnen und Patienten. Angebote können weniger verfügbar, Wege weiter und Wartezeiten länger werden. Gute Versorgung vor Ort ist nicht selbstverständlich.
Was auf dem Spiel steht
Die Johannesstift Diakonie ist ein wichtiger Teil der Berliner Gesundheitsversorgung. Wenn diese Krankenhäuser geschwächt werden, die heute verlässlich arbeiten, betrifft das nicht nur die Einrichtungen selbst. Es betrifft Menschen, die schnelle Hilfe, erreichbare Standorte und stabile Versorgungsangebote brauchen.
Wir sind da, wo Sie uns brauchen.
An acht Krankenhäusern,
11 Ambulanten Versorgungsstandorten,
in Berlin.
Für Sie.
Für alle.
Noch.

Was wir fordern
Berlin braucht faire Regeln für alle Krankenhäuser. Entscheidend sollte nicht sein, wem ein Krankenhaus gehört. Entscheidend sollte sein, wie wichtig es für die Versorgung der Menschen ist und was es täglich leistet.
Gleiche Regeln für alle
Wenn Berlin Krankenhäuser unterstützt, müssen für alle einheitliche Kriterien gelten. Hilfen nur für landeseigene Häuser sind nicht fair.
Versorgungsbedarf zählt
Bei der Krankenhausplanung müssen Qualität, Versorgungsbedarf und Leistungsfähigkeit entscheiden – nicht die Besitzverhältnisse.
Investitionen sichern
Krankenhäuser brauchen Mittel für moderne Gebäude, Medizintechnik und die Reform. Nur so lässt sich gute Versorgung dauerhaft sichern.
Eine Reform, die stärkt
Die kluge Krankenhausreform kann sinnvoll sein. Sie darf aber nicht jene Häuser schwächen, die viel Verantwortung für die Versorgung tragen.
Wenn Berlin Krankenhäuser unterstützt, müssen für alle einheitliche Kriterien gelten. Hilfen nur für landeseigene Häuser sind nicht fair.
Bei der Krankenhausplanung müssen Qualität, Versorgungsbedarf und Leistungsfähigkeit entscheiden – nicht die Besitzverhältnisse.
Krankenhäuser brauchen Mittel für moderne Gebäude, Medizintechnik und die Reform. Nur so lässt sich gute Versorgung dauerhaft sichern.
Die kluge Krankenhausreform kann sinnvoll sein. Sie darf aber nicht jene Häuser schwächen, die viel Verantwortung für die Versorgung tragen.
Worum es jetzt geht
Die Entscheidungen, die jetzt getroffen werden, prägen die Krankenhausversorgung in Berlin für viele Jahre. Es geht darum, ob die Menschen auch in Zukunft schnell, verlässlich und gut versorgt werden können. Wer gute Versorgung sichern will, muss faire Bedingungen für alle schaffen.
Warum wir handeln? Unsere Vorstände im Interview
Unterstützen Sie unsere Petition!
Alle Berliner Krankenhäuser tragen Verantwortung für die Menschen in dieser Stadt – doch sie werden vom Land nicht gleich behandelt. Landeseigene Kliniken haben seit 2019 über eine Milliarde Euro zusätzlich aus Steuergeldern erhalten, während freigemeinnützige Häuser wie die der Johannesstift Diakonie leer ausgehen. Wir müssen die Mittel für notwendige Investitionen selbst erwirtschaften – das sind rund 12 Millionen Euro - jedes Jahr. Mit unserer Petition an das Abgeordnetenhaus von Berlin fordern wir gleiche Regeln für alle Krankenhäuser, Entscheidungen nach Versorgungsbedarf und Qualität sowie eine verlässliche Investitionsfinanzierung. Denn entscheidend darf nicht sein, wem ein Krankenhaus gehört – entscheidend muss sein, was es für die Versorgung der Menschen leistet. Unterschreiben Sie jetzt und setzen Sie ein Zeichen für eine verlässliche Krankenhausversorgung in Berlin – auch in Zukunft.

Mit meiner Unterstützung befürworte ich die oben dargestellte Forderung. Ich reiche damit nicht selbst eine Petition ein. Die Johannesstift Diakonie wird die Petition beim Abgeordnetenhaus von Berlin einreichen und die Zahl der Unterstützenden nutzen, um dem Anliegen politisch Nachdruck zu verleihen. Mein Name wird nicht veröffentlicht.
Fragen & Antworten
Die Krankenhausreform soll dafür sorgen, dass Patientinnen und Patienten auch künftig gut und verlässlich versorgt werden.
Dafür sollen sich Krankenhäuser stärker auf bestimmte Behandlungen spezialisieren. Nicht jede Klinik soll künftig alles anbieten. Bestimmte medizinische Leistungen sollen stärker dort gebündelt werden, wo die notwendige Erfahrung, das Fachpersonal und die technische Ausstattung vorhanden sind.
Ein Beispiel: Wer mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus kommt, braucht eine gute wohnortnahe Versorgung. Bei einer komplizierten Operation an der Bauchspeicheldrüse kann es dagegen sinnvoll sein, in einem spezialisierten Zentrum behandelt zu werden, dessen Ärztinnen und Ärzte solche Eingriffe häufig durchführen und das über die dafür notwendige Ausstattung verfügt.
Die Reform versucht also, zwei Dinge miteinander zu verbinden: eine gute Versorgung in der Nähe und eine stärkere Spezialisierung dort, wo sie medizinisch sinnvoll ist.
Das Ziel ist eine bessere Qualität der Behandlung. Dieses Ziel unterstützen wir ausdrücklich.
Krankenhäuser sollen sich künftig stärker auf bestimmte medizinische Leistungen konzentrieren. Das kann die Qualität verbessern, weil Behandlungsteams mehr Erfahrung mit bestimmten Erkrankungen und Eingriffen haben.
Ein Beispiel: Ein Krankenhaus kann heute verschiedene komplexe Eingriffe anbieten. Künftig kann das Land entscheiden, dass bestimmte Eingriffe nur noch von Kliniken durchgeführt werden dürfen, die dafür festgelegte Anforderungen erfüllen. Dazu können beispielsweise ausreichend spezialisiertes Personal, die notwendige technische Ausstattung und Erfahrung mit der Behandlung gehören.
Welche Leistungen ein Krankenhaus künftig anbieten darf, entscheiden die Bundesländer im Rahmen ihrer Krankenhausplanung auf Grundlage der gesetzlichen Vorgaben.
Ja, es kann deshalb künftig vorkommen, dass ein Krankenhaus eine bestimmte Behandlung nicht mehr anbietet. Das kann in Einzelfällen auch bedeuten, dass eine Behandlung nicht am bisherigen Standort fortgeführt werden kann und eine andere geeignete Klinik die weitere Versorgung übernimmt.
Für Patientinnen und Patienten kann Spezialisierung deshalb auch bedeuten, für bestimmte Behandlungen einen weiteren Weg in Kauf nehmen zu müssen. Im Gegenzug sollen sie dort von besonders erfahrenen Teams und spezialisierten Strukturen profitieren.
Genau deshalb ist eine gute Krankenhausplanung so wichtig: Spezialisierung soll die Qualität verbessern, darf aber nicht zu Versorgungslücken führen.
Weil sich Medizin verändert.
Viele Behandlungen werden spezialisierter und komplexer. Deshalb ist es sinnvoll, medizinische Leistungen dort zu bündeln, wo besondere Erfahrung und die notwendigen Voraussetzungen vorhanden sind. Nicht jedes Krankenhaus muss alles anbieten.
Diesen Grundgedanken der Krankenhausreform halten wir für richtig und unterstützen ihn ausdrücklich.
Entscheidend ist aber, wie die Reform umgesetzt wird. Sie sollte gute Strukturen verbessern und nicht leistungsfähige Krankenhäuser schwächen.
Die Krankenhausreform gilt für alle Krankenhäuser. Aber nicht alle Krankenhäuser arbeiten unter den gleichen finanziellen Bedingungen.
Das zeigt sich besonders deutlich in Berlin: Das Land unterstützt seine eigenen Krankenhäuser (Charité und Vivantes) zusätzlich mit Steuergeldern. In den vergangenen Jahren wurden dafür mehrere hundert Millionen Euro bereitgestellt, unter anderem für zusätzliche Investitionen und zum Ausgleich von Jahresfehlbeträgen.
Freigemeinnützige Krankenhäuser wie die der Johannesstift Diakonie erhalten diese zusätzliche Unterstützung nicht. Wenn bei uns Verluste entstehen, müssen wir sie grundsätzlich aus eigener Kraft ausgleichen. Gleichzeitig investieren auch wir in unsere Krankenhäuser und übernehmen einen wichtigen Teil der Gesundheitsversorgung in Berlin.
Genau darin sehen wir die Ungleichbehandlung: Alle Krankenhäuser versorgen Menschen, beschäftigen Fachkräfte, investieren in moderne Medizin und müssen die Anforderungen der Krankenhausreform erfüllen. Aber sie tun dies unter unterschiedlichen finanziellen Bedingungen.
Wir fordern deshalb keine Sonderbehandlung. Wenn das Land Krankenhäuser zusätzlich unterstützt, sollten dafür transparente und für alle Träger gleiche Kriterien gelten.
Denn entscheidend sollte sein, was ein Krankenhaus für die Versorgung der Menschen leistet und nicht, wem es gehört.
Niemand kann heute seriös sagen, wie die Berliner Krankenhauslandschaft in einigen Jahren genau aussehen wird.
Klar ist aber: Die Krankenhausreform wird Veränderungen bringen. Leistungen werden neu verteilt, stärker gebündelt und möglicherweise an einzelnen Standorten nicht mehr angeboten.
Genau deshalb machen wir frühzeitig auf das Thema aufmerksam.
Berlin braucht auch künftig ein stabiles Netz leistungsfähiger Krankenhäuser. Wer medizinische Hilfe braucht, muss sich darauf verlassen können, sie rechtzeitig und in guter Qualität zu bekommen.
Dafür gibt es selten nur einen Grund.
Viele Krankenhäuser stehen unter erheblichem wirtschaftlichem Druck. Gleichzeitig fehlen in vielen Bereichen Fachkräfte und die Kosten für Personal, Energie, Medikamente und andere Leistungen sind gestiegen.
Hinzu kommt die Krankenhausreform. Sie sieht vor, dass sich Kliniken stärker spezialisieren und bestimmte Leistungen gebündelt werden.
Deshalb wird sich die Krankenhauslandschaft verändern. Entscheidend ist, dass diese Veränderungen geplant erfolgen und die Versorgung der Menschen gesichert bleibt.
Weil es nicht nur um unsere Krankenhäuser geht.
Es geht darum, wie die Menschen in Berlin künftig medizinisch versorgt werden.
Politische Entscheidungen, die heute getroffen werden, können Auswirkungen darauf haben, welche medizinischen Angebote morgen noch zur Verfügung stehen.
Verantwortung bedeutet für uns, nicht nur über gute Gesundheitsversorgung zu sprechen, sondern unseren Beitrag dazu zu leisten.
Wir behandeln Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer persönlichen Situation. Wir investieren in moderne Medizin und unsere Standorte. Wir bilden junge Menschen aus und entwickeln unsere Angebote weiter.
Diese Verantwortung übernehmen wir jeden Tag. Und damit wir das dauerhaft tun können, brauchen wir verlässliche und faire Rahmenbedingungen.
Wir möchten deshalb frühzeitig auf diese Entwicklung aufmerksam machen und darüber ins Gespräch kommen, bevor funktionierende Versorgungsstrukturen verloren gehen.
Das verstehen wir als Teil unserer Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Berlin.
Unser „Noch!“ ist keine Drohung. Es ist eine Erinnerung daran, dass gute Gesundheitsversorgung nicht selbstverständlich ist.
Heute können wir Menschen zuverlässig versorgen. Wir wollen, dass das auch in Zukunft so bleibt.
Dafür braucht es neben leistungsfähigen Krankenhäusern und engagierten Mitarbeitenden auch verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.
Unser „Noch!“ ist deshalb vor allem ein Appell: Kümmert euch heute um die Gesundheitsversorgung von morgen.
Weil gute Medizin gute Voraussetzungen braucht.
Ein Krankenhaus benötigt rund um die Uhr qualifizierte Mitarbeitende, moderne Medizintechnik, Operationssäle, Intensivstationen, Notaufnahmen und funktionierende Gebäude. Gleichzeitig müssen wir in Ausbildung, Digitalisierung und die Weiterentwicklung der Medizin investieren.
All das muss finanziert werden.
Als gemeinnütziges Unternehmen geht es uns dabei nicht darum, Gewinne an Eigentümer auszuschütten. Wirtschaftliche Stabilität brauchen wir, damit wir investieren und unsere Aufgabe dauerhaft erfüllen können: Menschen gut zu versorgen.
Für Patientinnen und Patienten sollte es keinen Unterschied machen, wem ein Krankenhaus gehört. Wer medizinische Hilfe braucht, wird bei uns versorgt.
Bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gibt es jedoch Unterschiede.
Landeseigene Krankenhäuser können zusätzliche finanzielle Unterstützung aus öffentlichen Mitteln erhalten. Freigemeinnützige Krankenhäuser wie die der Johannesstift Diakonie müssen vergleichbare wirtschaftliche Belastungen grundsätzlich aus eigener Kraft bewältigen.
Dabei übernehmen wir genauso Verantwortung für die Gesundheitsversorgung in Berlin: Wir betreiben Notaufnahmen, Intensivstationen und hoch spezialisierte Medizin, bilden Fachkräfte aus und investieren in unsere Krankenhäuser.
Deshalb geht es uns nicht um die Frage, wer ein Krankenhaus besitzt. Es geht darum, welche Leistungen ein Krankenhaus für die Menschen erbringt.
Wer vergleichbare Verantwortung für die Versorgung übernimmt, sollte deshalb auch unter fairen und vergleichbaren Bedingungen arbeiten können.
Wir wünschen uns einen offenen Dialog darüber, wie die Krankenhausversorgung in Berlin langfristig gesichert werden kann.
Dazu gehören transparente Entscheidungen, verlässliche Planung und faire Bedingungen für alle Krankenhäuser.
Bei der Frage, welche Krankenhäuser welche Aufgaben übernehmen und wie sie unterstützt werden, sollten Qualität, Versorgungsbedarf und Leistungsfähigkeit entscheidend sein und nicht die Trägerschaft.
Denn eine gute Gesundheitsversorgung für Berlin ist eine gemeinsame Aufgabe.
Gerade weil wir wirtschaftlich stabil sind, wollen wir frühzeitig auf die Entwicklung aufmerksam machen.
Wirtschaftliche Stabilität gibt uns die Möglichkeit, zu investieren und schwierige Zeiten zu bewältigen. Sie kann aber eine dauerhafte Lücke zwischen den tatsächlichen Kosten eines Krankenhauses und seiner Finanzierung nicht unbegrenzt ausgleichen.
Wenn diese Lücke dauerhaft besteht, fehlen irgendwann Mittel für Investitionen, medizinische Angebote geraten unter Druck oder können nicht im bisherigen Umfang fortgeführt werden.
Dann wird aus einem wirtschaftlichen Problem eines Krankenhauses sehr schnell eine Frage der Versorgung.
Deshalb betrifft dieses Thema am Ende jeden Menschen, der darauf angewiesen ist, im richtigen Moment die richtige medizinische Hilfe zu bekommen.
Verantwortung bedeutet für uns, nicht nur über gute Gesundheitsversorgung zu sprechen, sondern unseren Beitrag dazu zu leisten.
Wir behandeln Menschen unabhängig von ihrer Herkunft oder ihrer persönlichen Situation. Wir investieren in moderne Medizin und unsere Standorte. Wir bilden junge Menschen aus und entwickeln unsere Angebote weiter.
Diese Verantwortung übernehmen wir jeden Tag.
Damit wir das dauerhaft tun können, brauchen wir verlässliche und faire Rahmenbedingungen.
Wir wünschen uns einen offenen Dialog darüber, wie die Krankenhausversorgung in Berlin langfristig gesichert werden kann.
Dazu gehören transparente Entscheidungen, verlässliche Planung und faire Bedingungen für alle Krankenhäuser.
Bei der Frage, welche Krankenhäuser welche Aufgaben übernehmen und wie sie unterstützt werden, sollten Qualität, Versorgungsbedarf und Leistungsfähigkeit entscheidend sein und nicht die Trägerschaft.
Denn eine gute Gesundheitsversorgung für Berlin ist eine gemeinsame Aufgabe.
Der Krankenhausträger ist vereinfacht gesagt die Organisation, zu der ein Krankenhaus gehört und die Verantwortung für seinen Betrieb trägt.
In Deutschland gibt es unterschiedliche Träger. Krankenhäuser können beispielsweise einem Bundesland oder einer Kommune gehören. Dann spricht man von öffentlichen Trägern. Daneben gibt es freigemeinnützige Träger, zu denen auch die Johannesstift Diakonie gehört, sowie private Träger.
Für Patientinnen und Patienten sollte diese Unterscheidung keine Rolle spielen. Egal, wer ein Krankenhaus trägt: Seine Aufgabe ist es, Menschen gut und sicher zu versorgen.
Für unsere Kampagne ist die Trägerschaft trotzdem wichtig. Denn obwohl die Krankenhäuser gemeinsam die Gesundheitsversorgung sicherstellen, unterscheiden sich ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass bei politischen Entscheidungen die Leistung für die Versorgung zählt und nicht, wem ein Krankenhaus gehört.




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