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Hospiz- und Palliativversorgung vulnerabler Gruppen

Vulnerable Personengruppen sind oftmals einem erhöhten Risiko ausgesetzt, gesundheitliche Ungleichheiten zu erfahren und benötigen daher auch im Bereich der Hospiz- und Palliativversorgung eine besondere Fürsorge. 

Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung von vulnerablen Gruppen im Rahmen von Kooperationsprojekten

Von Anfang an setzt sich die Johannesstift Diakonie gAG insbesondere für die Versorgung von vulnerablen Patient*innengruppen besonders mit schweren lebenseinschränkenden Erkrankungen ein. Im Rahmen von wissenschaftlichen und innovativen Projekten wird die Verbesserung der Betreuung und Versorgung dieser Patient*innen und Bewohner*innen ausgebaut.

Eines dieser wichtigen  Projekte ist „HoPaK“. Dieses fördert seit 2024 die sektorenübergreifende palliative bzw. hospizliche Hand-in-Hand-Versorgung vor allem an Schnittstellen zum und im Krankenhaussetting. Dabei liegt der Fokus auf Menschen mit Demenz, Menschen mit Behinderungen sowie Inhaftierte und Haftentlassene. „HoPaK“ wird von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege gefördert und unterstützt.

Menschen ohne eigenen Wohnraum unterstützen wir gemeinsam mit der Berliner Stadtmission im Rahmen der Koordinierungsstelle zur Versorgung Wohnungsloser mit lebensbegrenzender Erkrankung in Berlin (Projekt KoWohl).

Seit 2023 unterstützt die Johannesstift Diakonie Geflüchtete aus der Ukraine, die aufgrund lebenseinschränkender Erkrankungen oder hoher Pflegebedürftigkeit eine besondere Versorgung benötigen. Gestartet durch das Bezirksamt Spandau werden heute durch Finanzierung und Kooperation mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) zwei Einrichtungen betrieben.

Menschen mit Demenz

Für Menschen mit dementiellen Erkrankungen und palliativem Versorgungsbedarf stellt die Versorgung im Krankenhaussetting sowie die Weiterversorgung nach Entlassung aus dem Krankenhaussetting eine große Herausforderung dar. Diese Patient*innengruppe ist in besonderem Maße auf das individuelle Umfeld angewiesen. Die fremde Umgebung inklusive der Abläufe in einem Krankenhaus beeinträchtigen Menschen mit Demenz zusätzlich.

Durch interdisziplinäre Netzwerkarbeit und Sensibilisierung von Mitarbeitenden setzen wir uns für demenzsensible Abläufe in der Krankenhausversorgung ein.

Menschen mit Behinderungen

Bei Patient*innen mit schweren körperlichen oder/ und geistigen Behinderungen mit palliativem Versorgungsbedarf stellt die Versorgung im Krankenhaussetting aber auch die Weiterversorgung nach Entlassung aus dem Krankenhaussetting eine Herausforderung dar.

In Kooperation mit der „Johannesstift Diakonie Proclusio“ und dem Berliner Forum "Vorsorge und Versorgung von Menschen mit Behinderung am Lebensende" betrachten wir bereits seit 2023 die Schwierigkeiten hinsichtlich einer palliativen Versorgung von Menschen mit Behinderungen.

Daraus resultierend wurden Tools und Bildungsformate zur Verbesserung der allgemeinen Versorgung im Krankenhaussetting entwickelt.

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Wohnungslose

Menschen ohne eigenen Wohnraum unterstützen wir gemeinsam mit der Koordinierungsstelle zur Versorgung Wohnungsloser mit lebensbegrenzender Erkrankung in Berlin.

Die Koordinierungsstelle wendet sich an alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden in Strukturen der Palliativ- und Hospizarbeit, der Wohnungslosenhilfe und an die für die Belange wohnungsloser Menschen zuständigen Ämter und Institutionen. Ihr zentrales Ziel ist eine Hand-in-Hand-Versorgung wohnungsloser Menschen mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung durch eine schwellenlose Versorgungskette. 

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Geflüchtete

Seit 2023 unterstützt die Johannesstift Diakonie Geflüchtete aus der Ukraine, die aufgrund lebenseinschränkender Erkrankungen oder hoher Pflegebedürftigkeit eine besondere Versorgung benötigen. Gestartet durch das Bezirksamt Spandau werden heute durch Finanzierung und Kooperation mit dem Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) zwei Einrichtungen betrieben.

Inhaftierte und Haftentlassene

Im Bereich des Justiz- und Maßregelvollzugs wird der bestehende Kontakt aufgenommen und ausgebaut. Gemeinsam mit den Einrichtungen soll erneut eruiert werden, welche konkreten Unterstützungsbedarfe für die Mitarbeitenden bestehen, um praxisnahe Arbeitshilfen und unterstützende Materialien zu erstellen. Unter anderem wird dem Bedarf nach einer zentralen Anlaufstelle für Fragen des Case Managements nachgegangen.

Kontaktperson
Kontaktperson

Ansprechpartner*innen

Porträt Dr. med. Karin Barnard
Dr. med. Karin Barnard
Leitung
Leitung

Dr. med. Karin Barnard

Ansprechpartnerin Paul-Gerhardt-Förderverein e.V.

Ansprechpartnerin Paul-Gerhardt-Förderverein e.V.
030 762891-112030 762891-112karin.barnard@jsd.de030 762891-264030 762891-264
Porträt Dr. med. Julia Grieb
Dr. med. Julia Grieb
Stellvertretende Leitung
Stellvertretende Leitung

Dr. med. Julia Grieb

030 762891-123030 762891-123julia.grieb@jsd.de