Schließen

Suchen & Finden

Newsmeldung (Detailansicht)

Trauerhilfe am Telefon

Johannesstift Diakonie startet Angebot zur Trauerbewältigung in der Corona-Krise

Datum

Wenn ein geliebter Mensch verstirbt, steht oft die ganze Welt Kopf. Das gesamte Leben verändert sich und steht im ersten Moment still. Doch Trauer, Trostspenden oder eine Umarmung sind in Zeiten von Corona nicht so einfach. „Aus diesem Grund haben die Hospizfachkräfte der Johannesstift Diakonie in Berlin und Wittenberg eine gemeinsame Idee umgesetzt und ein Trauerhilfe-Telefon ins Leben gerufen“, sagt Sindy Herrmann, Leiterin des Katharina von Bora Hospizes und des Ambulanten Hospizdienstes in Wittenberg.

Ausgebildete Hospizfachkräfte sind auch in der Corona-Zeit für alle Hinterbliebenen da und sprechen mit ihnen über ihre Sorgen, nehmen auf was Angst macht und versuchen gemeinsam zu besprechen, wie die Situation bewältigt werden kann. „Und manch einer braucht vielleicht auch nur jemanden, der zuhört – auch dafür sind wir gern da“, ergänzt Sindy Herrmann.

Wer einen geliebten Menschen verloren hat, kann im Telefongespräch erste Schritte durch das Trauererleben finden und wird auf seinem Weg der Trauer begleitet.

Die Hospizfachkräfte stehen am Trauerhilfe-Telefon täglich in der Zeit von 08:00 bis 20:00 Uhr zur Verfügung und sind unter der Rufnummer 0174 24 707 55 erreichbar.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.300 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen