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Ausgezeichnete Versorgung im Wedding: Zentrum für Altersmedizin erhält Qualitätssiegel Geriatrie

Drei Frauen stehen links von einem Roll-Up Banner des EGZB. Zwei von ihnen halten ein gerahmtes Zertifikat in den Händen.
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Einrichtung EGZB

Das neue Jahr hat für das Evangelische Geriatriezentrum, EGZB, gut angefangen: Es erhielt erstmals das Qualitätssiegel Geriatrie für Akuteinrichtungen – den Nachweis für hohe Qualität in der medizinischen Versorgung. Es ist damit die zweite Klinik in Berlin, die als ganzes Haus dieses Zertifikat vom Bundesverband Geriatrie erhält.

Für das Siegel musste die Klinik im vergangenen Jahr ein aufwendiges Qualitätsprüfverfahren durchlaufen, welches von verschiedenen Experten des Fachgebietes Altersmedizin entwickelt wurde. „Damit können wir nun auch nach außen zeigen, was für ausgezeichnete Arbeit in unserem Haus geleistet wird“, so Martin Grenz, Geschäftsführer des EGZB. „Gleichzeitig ist es ein Ansporn für ständige Verbesserung im Haus.“

Patientensicherheit an erster Stelle

Ende vergangenen Jahres nahm der Qualitätsprüfer nahm alles genau unter die Lupe. Zu klärende Fragen waren zum Beispiel Kompetenzen des Personals im Bereich Geriatrie, die Ausstattung des Hauses und auch das Einhalten von Qualitätsrichtlinien, etwa bei der Organisation der Arbeit. Die Prüfungen nützen vor allem den Patienten. Ariane Stahnke, Qualitäts- und Risikomanagerin des Hauses, sagt: „Erst wenn alle Tätigkeiten im Krankenhaus strukturiert in den Blick genommen werden, können Fehler aufgedeckt werden – bevor sie überhaupt passieren“. Gerade deshalb sind regelmäßige Überprüfungen notwendig.

Zertifikat ist freiwillig

Jede Klinik ist zum Qualitätsmanagement gesetzlich verpflichtet – die Zertifizierung mit dem Qualitätssiegel ist jedoch freiwillig. Drei Jahre behält das Siegel seine Gültigkeit bis das Haus sich neuen Qualitätskontrollen stellen muss. Danach findet ein sogenanntes Wiederholungsaudit statt, das eine erneute Zertifizierung zum Ziel hat. „Möglich ist so ein Qualitätszertifikat nur in Teamarbeit. Ohne eine gute Zusammenarbeit wäre das nicht zu schaffen“, sagt Ariane Stahnke. Die verschiedenen Berufsgruppen in der Klinik, wie therapeutisches und medizinisches Fachpersonal, Hauswirtschafts- und Pflegekräfte, müssen dafür stets im Austausch miteinander stehen. Jeder muss wissen, was der andere macht, damit es funktioniert.

Der ältere Mensch im Mittelpunkt

Das EGZB ist ein Fachkrankenhaus für Innere Medizin, Akutgeriatrie und Frührehabilitation und gehört zur Johannesstift Diakonie. Es behandelt im Schnitt jährlich 3.500 Patientinnen und Patienten hohen Alters. Ziel der Behandlung ist, dass diese ihre Selbständigkeit für das Leben in gewohnter Umgebung zurückgewinnen. Zudem ist die Klinik akademisches Lehrkrankenhaus der Charité-Universitätsmedizin Berlin und forscht in Kooperation mit der Charité auf dem Gebiet der Altersmedizin. Zum weiteren Angebot auf dem EGZB-Gelände gehören neben der geriatrischen Tagesklinik weitere Einrichtungen der ambulanten und stationären Versorgung für ältere Menschen wie die Tagespflege und das Pflege & Wohnen am EGZB.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.300 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen