Schließen

Suchen & Finden

Newsmeldung (Detailansicht)
Johannesstift Diakonie
Paul Gerhardt Hospizdienst bekommt Ehrenpreis der Werner und Maren Otto Stiftung

Paul Gerhardt Hospizdienst bekommt Ehrenpreis der Werner und Maren Otto Stiftung

Zwei Frauen und ein Mann halten gemeinsam einen Ehrenpreis in die Kamera.
Datum2022-10-19

Der Ehrenpreis der Werner und Maren Otto Stiftung wurde am 18. Oktober an den Paul Gerhardt Hospizdienst für das außergewöhnliches Engagement, den respektvollen Umgang mit den anvertrauten Menschen und den unermüdlichen Einsatz verliehen. Seit zehn Jahren begleiten die speziell ausgebildeten ehrenamtlichen Helfer*innen des Paul Gerhardt Hospizdienstes Menschen in deren letzter Lebensphase und lassen auch An- und Zugehörige in ihrem Schmerz nicht allein. Insgesamt sind seit Beginn des Hospizdienstes 138 Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung ausgebildet worden, mehr als 114 sind derzeit in Begleitungen von Menschen an ihrem Lebensende eingebunden. Zwanzig engagierte Frauen und Männer befinden sich aktuell in der Ausbildung, um dann im Anschluss in der Sterbebegleitung tätig sein zu können. Drei hauptamtliche Mitarbeitende koordinieren den Hospizdienst. Neben Ausbildung und Unterstützung der ehrenamtlich Mitarbeitenden bieten sie Beratungen zu Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten und vielen anderen Fragen zur Selbstbestimmung am Ende des Lebens an.

Respektvoll und zugewandt

Begleitend laden die Mitarbeitenden des Paul Gerhardt Hospizdienstes alle zwei Wochen zum Trauercafé ein. Hier können An- und Zugehörige, die um einen Verstorbenen trauern, in geschütztem Raum und vertrauensvollem Miteinander reden oder zuhören und werden in dem Erleben bestärkt, dass sie mit ihrer Trauer nicht allein sind. Für die Unterstützung und Begleitung trauernder Menschen sind in den vergangenen Jahren im Paul Gerhardt Hospizdienst zusätzlich 32 ehrenamtliche Trauerwegbegleitende ausgebildet worden. 

Die Werner und Maren Otto Stiftung unterstützt in Berlin und Brandenburg Projekte und Initiativen zur Verbesserung der Situation älterer Menschen und des Pflegepersonals in der Altenhilfe und hier besonders im Palliativbereich. Seit 2019 vergibt sie den Ehrenpreis an besonders engagierte Ehrenamtliche. Er ist mit 500 Euro dotiert und wurde von Dr. Karin Barnard, Mitglied des Kuratoriums der Werner und Maren Otto Stiftung, überreicht. 

Werner Otto gehörte zu den Wirtschaftspionieren der Nachkriegszeit. Anlässlich seines 100. Geburtstags errichtete er 2009 mit seiner Frau Maren die Werner und Maren Otto Stiftung und brachte damit seine Dankbarkeit für ein langes, gesundes und erfülltes Leben zum Ausdruck. Satzungsgemäßer Zweck der Stiftung ist die Förderung der Altenhilfe, insbesondere in Berlin und Brandenburg. Schwerpunkt sollen Einrichtungen der Altenhilfe einschließlich der Verbesserung der Ausbildung von Pflegepersonal sein.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 10.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen