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Johannesstift Diakonie
Jugendhilfe für nachhaltiges Bildungsprojekt ausgezeichnet

Jugendhilfe für nachhaltiges Bildungsprojekt ausgezeichnet

BNE-Qualitätssiegel für Projekt „Weltretter werden!“

Drei Jugendliche mit Obst- und Gemüsekisten in den Händen.
Datum2021-12-21

Für ihr außerschulisches Bildungsangebot „Weltretter werden!“ erhielt die Johannesstift Diakonie Jugendhilfe als eine von drei Einrichtungen in Brandenburg das Qualitätssiegel der Servicestelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Potsdam.

Im Kleinen die Welt retten

Ob Licht ausschalten, Fahrräder selbst reparieren, Kosmetik sparsam nutzen oder statt der Tüte lieber die Brotdose verwenden: Im Projekt „Weltretter werden!“ geht es darum, den Jugendlichen zu zeigen, wie sie die Erde und ihre Ressourcen mithilfe von kleinen Veränderungen ein Stückchen mehr schützen können. Neben Aufgaben für jede*n einzelne*n Jugendliche*n vermitteln gemeinsame Ausflüge, Feste und Thementage viel Wissen. Das Projekt entstand in zwei Wohngruppen im Landkreis Oberhavel. Das Brandenburger Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) lobte den engen Bezug des Projekts zur Lebenswelt der jungen Menschen, beispielsweise indem das eigene Konsumverhalten und seine Konsequenzen hinterfragt werden. Hervorgehoben wurde dieser Aspekt insbesondere, da die jungen Menschen in den Wohngruppen aufgrund von biografischen Herausforderungen häufig zunächst andere Schwerpunkte haben als das Thema Nachhaltigkeit. Andreas Lorch, Geschäftsführer der Johannesstift Diakonie Jugendhilfe: „Ökologische Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen unserer Zeit und gerade für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen relevant. Wir möchten ihnen in unseren Einrichtungen das nötige Bewusstsein und Wissen für entsprechendes Handeln vermitteln.“

Die Johannesstift Diakonie Jugendhilfe nimmt das BNE-Qualitätssiegel zum Anlass, das Projekt intern weiterzuentwickeln und sich künftig stärker mit anderen Akteuren für nachhaltige Entwicklung zu vernetzen.

Die Zertifizierungskommission hatte die drei ausgezeichneten Projekt aus einer Vielzahl von Bewerbungen ausgewählt. MLUK-Staatssekretärin Silvia Bender: „Ich wünsche den Zertifizierten, dass mit ihren hochwertigen Angeboten auch weiterhin mehr Menschen für die Themen der Nachhaltigkeit erreicht und sensibilisiert werden können und somit ein Beitrag geleistet wird für einen sorgsamen Umgang mit der Natur und unserer Umwelt.“

Transparenz, Partizipation, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit

Die Johannesstift Diakonie Jugendhilfe ist nicht nur im Bereich nachhaltige Entwicklung aktiv. Seit Februar ist sie nach den Richtlinien der Gemeinwohlökonomie (GWÖ) zertifiziert, die die Werte Transparenz, Partizipation, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Verantwortung für Natur und Umwelt ins Zentrum stellt. Zu den ökologisch nachhaltigen Dingen, an denen die Jugendhilfe bereits arbeitet, gehören unter anderem der Einsatz von Hybridfahrzeugen, LEDs, nachhaltigen Reinigungsmitteln, Dienstfahrrädern, Recyclingpapier und Ökostrom.

Die Servicestelle Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) unterstützt die Qualitätsentwicklung entsprechender Projekte in Brandenburg und macht die vielfältige BNE-Landschaft sichtbar. Sie wurde 2019 vom MLUK ins Leben gerufen.

Mehr dazu:Projekt „Weltretter werden!“ und Johannesstift Diakonie Jugendhilfe 

Über die Johannesstift Diakonie Jugendhilfe

Die Evangelisches Johannesstift Jugendhilfe gGmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Johannesstift Diakonie gAG mit stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten der Hilfen zur Erziehung, Jugendsuchthilfe, Betreuungsangeboten für Mütter und ihre Kinder, der Kindertagesbetreuung, schulbezogener Sozialarbeit an Grund- und Oberschulen sowie Erziehungs- und Familienberatung. Sie beschäftigt circa 500 Mitarbeitende in Berlin, Neubrandenburg, den Landkreisen Oberhavel und Havelland sowie Eisenach.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.800 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen