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Johannesstift Diakonie
Johannesstift Diakonie: Kampagne „Ein Herz für Pflege“ am Start

Johannesstift Diakonie: Kampagne „Ein Herz für Pflege“ am Start

Vier Pflegekräfte stehen dicht beieinander. Links neben ihnen eine Herzgrafik mit der Aufschrift "Lust statt Frust"
Datum2021-12-16

Schön und fordernd: Berufe in der Pflege. Obwohl krisenfest, steckt das Berufsbild in der Krise. Ein hoher Imageverlust belastet die Branche seit Jahren, der verbunden ist mit der Erkenntnis: Es ist Zeit für einen Wandel. Der Johannesstift Diakonie ist es nicht erst seit Corona wichtig, für ihre Pflegenden einzustehen. Wir gestalten die Zukunft bereits heute: Überlastung vermeiden, Wertschätzung geben, Kommunikation auf Augenhöhe und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind bei uns keine Floskeln, sondern werden täglich gelebt. Um diese guten Bedingungen auch nach außen aufzuzeigen, startet am 17. Dezember 2021 der zweite Teil der Kampagne „Ein Herz für Pflege“.

Rund 2.600 Pflegekräfte arbeiten in den zehn Krankenhäusern der Johannesstift Diakonie, dem größten konfessionellen Gesundheits- und Sozialunternehmen in Berlin und Nordost-Deutschland. Gemeinsam mit den Pflegedirektorinnen aller Einrichtungen wurden nun die bereits bestehenden Stärken zusammengefasst, die zeigen, dass die Arbeit als Pflegekraft in den Einrichtungen der Johannesstift Diakonie nach wie vor attraktiv ist. Für viele Pflegende ist es immer noch der schönste Beruf der Welt – nur die Rahmenbedingungen müssen stimmen; so wie in der Johannesstift Diakonie. Dazu gehören in unseren Kliniken unter anderem folgende Punkte: 

  • Arbeiten in festen, gut strukturierten Teams
  • möglichst wenig Leasingkräfte im Einsatz
  • Berufsgruppen übergreifende Kommunikation auf Augenhöhe
  • im Nachtdienst ist keine*r allein auf Station
  • leistungsgerechte Vergütung nach Tarif mit regelmäßigen Steigerungen
  • attraktive Altersversorgung
  • Kinderbetreuung in familiären Notsituationen
  • Ideen, um Job und Familie unter einen Hut zu bringen
  • Errungenschaften des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

Um vor Überlastung zu schützen gilt die Regel, dass die Pflege bei Engpässen über eine Art „Notbremse“ mitbestimmt, wie die Auslastung gesteuert wird.

Teamgeist ja – Überlastung nein

Die aktuellen Statistiken der Johannesstift Diakonie belegen deutliche Erfolge: 

  • Im Schnitt werden Pflegefachkräfte lediglich 2,5mal im Jahr aus dem „Frei“ geholt, um für Kolleg*innen einzuspringen.
  • Die Fluktuation beträgt in den Pflegeberufen nur 3 Prozent.
  • 2020 wurden die Pflegepersonaluntergrenzen zu 98 Prozent eingehalten.
  • Die Leasing-Quote in den Kliniken beträgt im Schnitt nur 1,4 Prozent.

Prof. Dr. med. Lutz Fritsche, Vorstand Medizin, ergänzt noch eine weitere Zahl: „In einer aktuellen Umfrage vom Mai dieses Jahres bezeichneten 97 Prozent der Befragten das Klima in unseren Teams als gut oder sehr gut! Darauf können wir alle stolz sein.“

Diese Ergebnisse sind erfreulich, bedeuten jedoch keinen Stillstand in der Entwicklung.

Andreas Mörsberger, Sprecher des Vorstandes: „Wir sind stolz auf das Erreichte, werden uns aber auf keinen Fall auf den Ergebnissen ausruhen. Die Arbeitsvertragsrichtlinien (AVR) als Tarif der diakonischen Träger bieten bereits viele gute Rahmenbedingungen, die wir als Johannesstift Diakonie noch mit eigenen Aktivitäten erweitern. Dieser Verantwortung sind wir uns als soziales Unternehmen bewusst, hoffen aber auch auf Unterstützung durch die neue Bundesregierung und auf eine gute Zusammenarbeit mit dem neuen Senat von Berlin.“

Diese Erfolge teilt die Johannesstift Diakonie nun mit der Öffentlichkeit: Die Kampagne „Ein Herz für Pflege“ startet am 17. Dezember 2021 mit Aktionen auf Facebook, Instagram und unseren Websites.

Unter www.ein-herz-für-pflege.de erfahren Interessierte, warum es sich lohnt, in der Johannesstift Diakonie zu arbeiten.

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.800 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen