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Johannesstift Diakonie
Ein besonderer Gottesdienst

Ein besonderer Gottesdienst

Bischof Christian Stäblein predigt im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau

Sieben kirchliche Mitarbeitende stehen für ein Gruppenfoto in der Kirche
Datum2021-02-03

Die Johannesstift Diakonie begrüßt am 31. Januar 2021 Bischof Christian Stäblein, den Leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau.

Zum Auftakt seines Besuches, bei dem sich der Bischof einen Eindruck von der besonderen Situation der Mitarbeitenden und Patient*innen des Krankenhauses verschaffen möchte, feiert Stäblein mit der Krankenhausgemeinde Gottesdienst. „Wir freuen uns über das hohe Maß an Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden und auch den Patient*innen, das Bischof Stäblein durch den persönlichen Besuch im Waldkrankenhaus zum Ausdruck bringt“, so Andreas Mörsberger, Vorstandssprecher der Johannesstift Diakonie. Das vergangene Jahr in der Corona-Krise führe insbesondere bei den Mitarbeitenden zu einer mentalen Ermüdung. Da bedürfe es Momenten, in denen die Menschen innehalten, den anstrengenden Alltag unterbrechen und neue Kräfte tanken können. Und solche Momente biete der Gottesdienst.

Diese Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitenden bringt Bischof Stäblein auch in seiner Predigt zum Ausdruck, in der er einen Moment im Krankenhausalltag beschreibt, in dem die Zuwendung der Pflegenden den Weg der Patientin zurück ins Leben bahnt – manchmal einfach durch ein klares, offenes und fürsorgliches Wort, manchmal durch ein Gebet, das über die Corona-Krise hinausweise auf eine Wirklichkeit, in der manches sich zum Guten wende. 

Im Rahmen eines Gespräches nach dem Gottesdienst, an dem neben der Seelsorgerin des Evangelischen Waldkrankenhauses auch der Vorstand der Johannesstift Diakonie, der Leitende Theologe und das Krankenhausdirektorium teilnehmen, zeigt sich der Bischof beeindruckt von der Ernsthaftigkeit und Besonnenheit, mit denen in dieser außergewöhnlichen Zeit die medizinische und pflegerische Versorgung erfolgt. 

Nicht nur die hohe Leistungsbereitschaft der Kolleg*innen ist Thema, sondern auch die besonderen Belastungen durch die intensivmedizinische Begleitung von Corona-Patient*innen. Das Klinikdirektorium lenkt den Blick aber auch auf diejenigen Betroffenen, die momentan nicht oder nur eingeschränkt behandelt werden können, da durch gesetzliche Bestimmungen die Behandlung von Nicht-Corona-Patient*innen auf das Nötigste beschränkt ist. Zudem werde um die grundlegenden ethischen Fragen auf allen Ebenen der Mitarbeitenden gerungen, die im Rahmen der Corona-Pandemie besonders hervortreten: von Fragen der medizinischen Ressourcenbegrenzung, Therapieabbrüchen, der Triagierung bis hin zur Frage nach der ethischen Grenze der Möglichkeiten moderner medizinischer Versorgung. 

„Dem begegnen wir mit einem umfassenden Angebot an ethischen Reflexionsräumen und seelsorglicher Begleitung der Mitarbeiter*innen und Patient*innen in allen Einrichtungen der Johannesstift Diakonie“, so Dr. Werner Weinholt, Leitender Theologe der Johannesstift Diakonie. Hierbei tun die Seelsorgenden und Ethikberater*innen zusammen mit dem psychosozialen Dienst neben dem übrigen Krankenhauspersonal im Evangelischen Waldkrankenhaus einen in hohem Maß systemrelevanten Dienst. Besonders daran erkenne man die Wichtigkeit eines konstruktiven und engen Zusammenspiels von Kirche und Diakonie, was der Besuch des Bischofs in besonderer Weise symbolisiere.

Bischof Christian Stäblein hält eine Predigt in der Kirche
Bischof Christian Stäblein, Leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.300 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen