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Johannesstift Diakonie
Corona-Update (Berlin)

Corona-Update (Berlin)

Aufgrund des öffentlichen Interesses berichtet die Johannesstift Diakonie in regelmäßigen Abständen über die Situation in ihren acht Berliner Krankenhäusern. Bitte beachten Sie, dass sich die aktuelle Lage schnell ändern kann und dieses Update nur eine Zeitpunktbetrachtung darstellt.

Datum2021-01-21

Impfungen in der Johannesstift Diakonie

Am 30. Dezember haben erste Mitarbeiter*innen in den Krankenhäusern der Johannesstift Diakonie in Berlin die erste Dosis Ihrer Schutzimpfungen gegen Covid-19 erhalten. Zunächst wurden Ärzt*innen und Pflegekräfte geimpft, die einem besonderen Expositionsrisiko ausgesetzt sind.

Während das Personal der Pflegeeinrichtungen in die Impfzentren des Landes eingeladen wird, führen die Berliner Krankenhäuser als eigene Impfzentren die Impfungen ihrer Mitarbeitenden selbst durch. Seitdem erfolgten weitere Lieferungen des Impfstoffes von BioNTech/Pfizer, die auch unmittelbar verbraucht wurden. Die Verteilung richtet sich nach den Vorgaben des Berliner Senats und orientiert sich an den Belegungszahlen mit Covid-19-Patient*innen des jeweiligen Krankenhauses. Da die Impfbereitschaft des Personals hoch ist, liegt der Engpass bei der Verfügbarkeit des Vakzins. Weitere Lieferungen des Impfstoffs werden in den kommenden Wochen erwartet. 

Die Johannesstift Diakonie beteiligt sich an der Impfkampagne der Diakonie Deutschland.

Covid-19-Status allgemein

Die Berliner Krankenhäuser der Johannesstift Diakonie gehören entsprechend des Konzeptes der Senatsverwaltung zu unterschiedlichen Covid-19-Versorgungsstufen. Unsere Level-2-Krankenhäuser sind das Martin Luther Krankenhaus und das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau. Diese wurden schon im Frühjahr stark in Anspruch genommen, so dass eines der Häuser auch mit der Corona-Prämie des Bundes honoriert wurde. Zwei unserer Einrichtungen sind Level-3-Krankenhäuser und unterstützen in der Pandemie insbesondere durch Übernahme der Behandlung von Nicht-Covid-Patient*innen. Dies sind die Evangelische Elisabeth Klinik und das Evangelische Krankenhaus Hubertus. Beide behandeln von Beginn an selbst Covid-19-Fälle. Unser fünftes Akutkrankenhaus die Evangelische Lungenklinik wurde von der Senatsverwaltung als zentrale Stelle Berlins zur Koordination der Versorgung von langzeitbeatmeten Patient*innen benannt. Die Evangelische Lungenklinik übernimmt langzeitbeatmete Patient*innen aus den anderen Krankenhäusern und entwöhnt diese von der maschinellen Beatmung. Damit werden in den Akuthäusern wieder Beatmungsplätze für neue Patient*innen frei.

Mittlerweile werden auch in unseren Geriatrischen Fachkliniken, dem Wichernkrankenhaus und dem EGZB, Covid-19-Patient*innen behandelt. Dies geschieht meist nicht in der infektiösen Akutphase, sondern in der Nachbehandlung und Rehabilitation älterer Menschen, wenn diese schon nicht mehr ansteckend sind. Hierdurch werden Behandlungsplätze in den Akutkrankenhäusern schneller frei.

Übersicht der Entwicklung in Berliner Krankenhäusern

Die untenstehenden Grafiken stellen den Verlauf in den Berliner Krankenhäusern insgesamt sowie in den Krankenhäusern der Johannesstift Diakonie in Berlin im Besonderen dar. 

Grafik: Verlauf der Covid-Intensivpatient*innen in Berlin (gesamt und beatmet)

Infolge des Lockdowns hat die Zahl der Covid-Patient*innen in den Berliner Krankenhäusern seit den Weihnachtsfeiertagen deutlich abgenommen. Auch bei der Anzahl intensivmedizinisch betreuter Patient*innen ist eine leichte Abnahme zu verzeichnen. 

Grafik: Verlauf der Covidpatient*innen der Johannesstift Diakonie in Berlin

In den Berliner Krankenhäusern der Johannesstift Diakonie war in den ersten Januarwochen eine Zunahme der peripher-stationären Covid-Patient*innen zu verzeichnen. 

Grafik: Verlauf der Covid-Intensivpatient*innen der Johannesstift Diakonie in Berlin (gesamt und beatmet)

Die Anzahl intensivmedizinisch behandelter Covid-Patient*innen in den Berliner Krankenhäusern der Johannesstift Diakonie schwankt in den letzten Wochen zwischen 25 und 30. Hinzu kommen aktuell 42 Intensivpatient*innen mit anderen Erkrankungen.

Stand bei der technischen Ausstattung

Die technische Ausstattung stellt keinen Engpass in der Versorgung dar. Die angeforderten zusätzlichen Beatmungsgeräte wurden komplett ausgeliefert und sind teilweise schon im Einsatz. 
Auch die Beschaffung von Schutzmaterialien stellt aktuell keinen Engpass dar.

Wissenswertes zum Covid-19-Status auf der Website

Intensivplätze, Schutzmaterial und Tests

Eine regelmäßig aktualisierte Information zum Status unserer Intensivplätze, zum Versorgungsstand mit Schutzausrüstung und zu den Covid-Tests finden Sie hier.

Die Johannesstift Diakonie verfügt über einen zuverlässig arbeitenden Zentraleinkauf durch die Johannesstift Diakonie Services, der die Versorgung für die eigenen Einrichtungen und viele weitere Krankenhäuser anderer Träger sicherstellt.

Verschieben/Absage von geplanten Aufnahmen

Täglich wird die Belegungssituation unserer Krankenhäuser analysiert und bewertet. Wenn diese es erfordert, werden in individueller Absprache mit den Betroffenen unter Berücksichtigung der medizinischen Dringlichkeit geplante Krankenhausaufenthalte verschoben.

Hygienetipps

Unsere Tipps zum Schutz vor der Übertragung des Corona-Virus finden Sie hier.

Sicherheitskonzept

Unser dreistufiges Sicherheitskonzept finden Sie hier.

Besuchsregelung

In den Berliner Krankenhäusern gilt die allgemeine Regelung, dass jede*r Patient*in pro Tag von einer Person für maximal eine Stunde Besuch empfangen darf. Wenn unter den Mitarbeitenden oder Patient*innen außerhalb der Covid-19-Stationen Infektionen nachgewiesen werden, erlassen wir mit Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes vorübergehende Besuchsbeschränkungen. Einzelheiten entnehmen Sie aktuell der Website des jeweiligen Krankenhauses.

Personalsituation

Auch in der Pandemie wollen wir eine Überlastung des pflegerischen und ärztlichen Personals vermeiden, da nur gesunde und ausgeruhte Mitarbeitende eine optimale Behandlung und Pflege gewährleisten können. Mit unserer Personalausstattung liegen wir daher im Durchschnitt über den Personaluntergrenzen. Nicht zu vermeiden ist, dass bei ungeplanten Krankheits-Ausfällen kurzzeitig mit einer knapperen Besetzung gearbeitet werden muss. Grundsätzlich verzichten wir auf Leasingpersonal. In Einzelfällen greifen wir allerdings auf Leasingpersonal zurück, sofern sich der Betrieb mit eigenem Personal überhaupt nicht umsetzen lässt. In der aktuellen Situation bieten wir Teilzeitkräften die Möglichkeit zur Stundenaufstockung.

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Die Johannesstift Diakonie bildet Pflegepersonal in eigenen Pflegefachschulen aus und qualifiziert bestehende Mitarbeitende laufend weiter. Im Rahmen der ersten Covid-Welle haben wir umfangreich Pflegepersonal anderer Bereiche im Rahmen von Beatmungstrainings und Geräteeinweisungen weitergebildet. Dieses zusätzlich qualifizierte Personal kann langjährig ausgebildete intensivmedizinische Fachkräfte nicht ersetzen, aber Unterstützung leisten, so dass die unterschiedlichen Bereiche gemeinsam der Mehrbelastung durch die Pandemie standhalten können.

Ausfälle durch Infektionenen bei Mitarbeitenden

Da die Infektionszahlen berlin- und deutschlandweit weiter ansteigen, müssen auch unsere Mitarbeitenden häufiger in Quarantäne. Dies beruht bisher überwiegend auf Ansteckungen im privaten Bereich. Leider kann es so immer wieder zu Engpässen in einzelnen Bereichen oder Leistungen kommen. Wir versuchen soweit möglich, Ausfälle durch Aushilfen aus anderen Bereichen zu kompensieren. Mit steigenden Fallzahlen wird es allerdings zunehmend wahrscheinlicher, dass dies nicht überall in optimaler Weise gelingt.

Informationen zum Coronavirus

Grafik: Persönlicher Schutz, schnelle Infektionserkennung und räumliche Trennung

Sicherheitskonzept

Schutz durch ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept vor CoV-2-Infektionen: persönlicher Schutz, schnelle Infektionserkennung & räumliche Trennung.

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Gib Corona keine Chance

Tipps zum Schutz vor dem neuem Coronavirus Covid-19 (SARS-CoV-2): Hände waschen, richtig husten und niesen, auf Abstand gehen und weitere Empfehlungen.

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Grafik Covid-19-Status: Intensivbetten, Schutzausrüstung und Testdauer

Covid-19-Status

Transparente Informationen über unsere Intensivbetten-Kapazitäten, Verfügbarkeit von Schutzausrüstung sowie Geschwindigkeit der Covid-19-Testung.

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Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.800 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen