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Wie alles begann

Am 25. April 1858 wurde das Evangelische Johannesstift von Johann Hinrich Wichern gegründet und seit 1910 ist das Johannesstift in Berlin-Spandau zu Hause. Über die Jahre wechselten die Arbeitsfelder: vom Dienst an Gefangenen und ihren Angehörigen zum evangelischen Internat bis hin zur Einrichtung für hilfsbedürftige alte, junge und behinderte Menschen.

Ende der 1920er Jahre wurden im Evangelischen Johannesstift die Grundlagen der heutigen Arbeit im Johannesstift mit den Hauptarbeitszweigen Jugendhilfe, Behindertenhilfe und Altenhilfe/Geriatrie gelegt.

Mehr dazu: Evangelisches Johannesstift

Erhalten der Selbstständigkeit

Aus den Pflegeheimen entwickelten sich seit den 1960er Jahren Einrichtungen mit Rehabilitationsangeboten. Die Wiederherstellung und das möglichst lange Erhalten der Selbstständigkeit wurden angestrebt. Das Rehabilitationsprinzip kam auch in den Behindertenheimen zur Anwendung. Ziel war die möglichst selbstständige künftige Lebensführung.

Therapeutische Maßnahmen wie Gymnastik, Gehschule, Beschäftigungstherapie, Logopädie und andere Methoden wurden dafür angeboten und weiterentwickelt.

Ausbildung mit Tradition

Mit der 1962 eingerichteten Altenpflegeausbildung gehörte das Evangelische Johannesstift zu den ersten Ausbildungsstätten in der Bundesrepublik. Man reagierte damit erstens auf die demographische Entwicklung, die zu einer Vergrößerung des Altenhilfebereichs im Stift geführt hatte, zweitens auf den chronischen Mangel an geeignetem Personal für die Pflegearbeit.

Die damals zweijährige Ausbildung unterteilte sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Das Johannesstift konnte von der Ausbildung in doppelter Weise profitieren. Zum einen bildete es einen Teil des künftigen Personals selbst aus, zum anderen erhielt es durch den praktischen Ausbildungsteil zusätzliche Arbeitskräfte im Pflegebereich.

Altenhilfe im Wandel

Die im Dezember 2006 gegründeten selbständigen, gemeinnützigen Gesellschaften Evangelisches Johannesstift, Wichernkrankenhaus, Evangelisches Johannesstift Altenhilfe und Evangelisches Johannesstift Behindertenhilfe nehmen ihren Betrieb auf.

In der Seeburger Straße erfolgt die Grundsteinlegung für ein neues Seniorenzentrum auf dem Gelände der Johanna-Stiftung in Spandau.

In der Seeburger Straße wird im Oktober das Pflege & Wohnen Johannastift (damals: Seniorenzentrum Johannastift) eröffnet. Im November eröffnet das stationäre Simeon-Hospiz im Caroline-Bertheau-Haus.

Das Evangelische Johannesstift und Paul Gerhardt Diakonie fusionieren. Die Marke Pflege & Wohnen im Johannesstift entsteht. Trägergesellschaft ist nun die Evangelisches Johannesstift Altenhilfe gGmbH.