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Herzrhythmusstörungen & Herzschwäche

Dank moderner Medizin lassen sich Herzrhythmusstörungen und Herzschwäche heute vielseitig behandeln. Grundvoraussetzung ist eine ausführliche Diagnostik anhand moderner Untersuchungsmethoden.

Unter Herzrhythmusstörungen (Arrhythmien) versteht man einen fehlerhaften Herzschlag. Rund um die Uhr sorgen kleine Stromstöße dafür, dass sich der Herzmuskel rhythmisch zusammenzieht und so Blut durch unseren Körper pumpt. Bei einer Rhythmusstörung werden diese elektrischen Impulse nicht korrekt gebildet oder weitergeleitet. Schwindelattacken, Bewusstlosigkeit, Atemnot oder plötzliches Herzrasen in Ruhephasen können Anzeichen hierfür sein.

Bei einer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist der Herzmuskel nicht mehr so leistungsfähig wie der eines gesunden Menschen. Daher gelingt es ihm nicht, genügend Blut durch den Körper zu pumpen und Organe, Muskeln und andere Gewebe ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen. Die Ursachen sind meist jahrelanger Bluthochdruck oder Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen. Bewusstlosigkeit, Atemnot, aber auch Wassereinlagerungen in den Füßen, Beinen oder am Bauch können Anzeichen für eine Herzschwäche sein.

So entsteht unser Herzschlag

Der Sinusknoten im rechten Vorhof sendet elektrische Signale aus, die unseren Herzrhythmus bestimmen. Diese Reize breiten sich bis zum AV-Knoten aus, der die Impulse an die Herzkammern weiterleitet. Es entsteht eine Kontraktion (ein Zusammenziehen), wodurch Blut gepumpt wird. Je nach körperlicher Belastung passt der Sinusknoten den Herzrhythmus an.

Was ist ein Sinusrhythmus?

Der Sinusrhythmus bezeichnet den normalen, regelmäßigen Herzschlag des Menschen. Ein gesundes Herz schlägt im Ruhezustand zwischen 60- und 80-mal pro Minute.

Elektrokardiogramm: regelmäßiger Herzschlag

Behandlung von Herzrhythmusstörungen & Herzschwäche

Viele Herzrhythmusstörungen sowie bestimmte Arten von Herzschwächen lassen sich mithilfe moderner implantierbarer elektronischer Geräte behandeln. Dazu zählen Herzschrittmacher (bei langsamen Rhythmusstörungen) und Defibrillatoren (bei schnelleren Rhythmusstörungen). Sie überwachen den Herzrhythmus und geben elektrische Impulse, wenn das Herz aus dem Takt gerät. Als eine von wenigen Kliniken in Berlin implantieren das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau und das Martin Luther Krankenhaus auch die sogenannten subkutanen Defibrillatoren. Diese dienen zur Prophylaxe von plötzlichem Herztod und werden risikoarm direkt unter der Haut eingesetzt – das Herz bleibt dabei unberührt. 

Andere Herzrhythmusstörungen lassen sich gezielt durch Ablationen behandeln. Dabei werden Stellen im Herzen, die die Arrhythmien verursachen, millimetergenau verödet. Antiarrhythmika (Medikamente gegen die Störungen) sind danach in der Regel nicht mehr notwendig. 

Moderne Diagnostik in der Johannesstift Diakonie

Um Patient*innen zielgenau zu behandeln, ist zunächst eine ausführliche Diagnose das oberste Gebot. Unklare Brustbeschwerden oder bestimmte Formen von Herzrhythmusstörungen lassen sich beispielsweise mittels Langzeit-EKG und Fahrradergometrie abklären. Auch die Anwendung sogenannter Ereignisrecorder, die unter die Haut implantiert werden, ist möglich. Die Recorder sind etwa vier Zentimeter lang und überwachen den Herzrhythmus dauerhaft, um Bewusstlosigkeit bzw. Schwindelattacken zu analysieren und zu dokumentieren. Sie kommen bei eher langsamen Rhythmusstörungen zum Einsatz. 

Bei schnelleren Störungen empfiehlt sich mitunter eine elektrophysiologische Untersuchung (EPU). Dabei werden biegsame Sonden (Elektrodenkatheter) an bestimmten Stellen des Herzens positioniert, um die Signalleitung genau nachzuvollziehen. Gewissermaßen ein EKG, das direkt aus dem Herzen abgeleitet wird und auch versteckte Störungen sichtbar macht. Die Untersuchung findet minimalinvasiv und in mildem analgosediertem Zustand (Dämmerschlaf) des*der Patient*in statt. Der gesamte Vorgang ist kaum spürbar und erfolgt unter strenger Überwachung des Herzrhythmus und Blutdrucks.

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