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Zertifizierte Qualität – für uns ein Muss

Um unsere Ziele nachhaltig und nachvollziehbar zu erreichen, ist das gesamte Krankenhaus seit 2014 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Daneben haben sich die medizinischen Zentren und Kliniken den führenden Verfahren der jeweiligen Fachgesellschaften unterzogen.

Unser Qualitätsanspruch

Das Qualitäts- und Risikomanagement im Evangelischen Waldkrankenhaus versteht sich als Dienstleister für die Patient*innen und alle im Krankenhaus Tätigen sowie externe und interne Anspruchsgruppen und Partner*innen.

Wir arbeiten ziel- und qualitätsorientiert, interprofessionell und interdisziplinär. Ein hierarchieübergreifendes, vertrauensvolles und wertschätzendes Miteinander ist die selbstverständliche Grundlage unseres Handelns.

Ziel des Qualitäts- und Risikomanagements ist die Sicherung und die stetige Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Leistungen sowie die Sicherheit der Patient*innen und Mitarbeitenden. Zum Wohle unserer Patient*innen und Mitarbeitenden werden unsere Prozesse stetig überprüft und verbessert.

Aufgaben des Qualitäts- und Risikomanagements (Auszug)

  • Qualitätszirkel
  • Fehleranalysen
  • Interne Audits
  • Interprofessionelle Treffen
  • Morbiditäts- und Mortalitätskonferenzen (M&M-Konferenzen)
  • Prozessanalysen und -optimierung
  • Schulungen zu verschiedenen Themen

Unsere Arbeit und Qualitätspolitik orientiert sich dabei an den unternehmensinternen Leitsätzen.

Risikomanagement

Im Bereich des Risikomanagements dienen Maßnahmen und Methoden wie das Critical Incident Reporting System (CIRS), Fehleranalysen und Audits dazu, Risiken im Rahmen der Patient*innenversorgung zu identifizieren, zu analysieren, zu bewerten und zu bewältigen.

Dabei dienen alle Maßnahmen übergeordneten Zielen wie

  • eine Sicherheitskultur weiter zu entwickeln,
  • die Patient*innensicherheit, die Sicherheit der am Versorgungsprozess Beteiligten und die Sicherheit der Organisation zu erhöhen,
  • den Versicherungsschutz zu gewährleisten und aufrechtzuerhalten sowie
  • die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Beispiele abgeleiteter Maßnahmen

  • Namensarmbänder
  • OP-Checkliste
  • Seiten-Markierung
  • Informationsmaterialien zu Themen wie Sturzrisiko und Dekubitusrisiko
  • Funkklingel in besonderen Bereichen
  • Aufklärungsfilme
  • Hilfsmittel wie Niedrigflurbetten
  • Umsetzung des Vier-Augen-Prinzip
  • Risikoscreenings

Qualitätsbericht

Jährlich stellen wir den strukturierten Qualitätsbericht nach § 137 Abs. 3 SGB V zur Verfügung. Der Qualitätsbericht gibt einen Überblick über die Strukturen und Leistungen unseres Hauses. Zum Beispiel enthält er Angaben zum Diagnose- und Behandlungsspektrum, zur Häufigkeit einer Behandlung, zur Personalausstattung und Anzahl der Komplikationen sowie zur Barrierefreiheit.

Für Sie zum Download

Qualitätsindikatoren

Zur Überwachung der Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität engagiert sich das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau über die Teilnahme an dem gesetzlich geregelten Verfahren zur externen vergleichenden Qualitätssicherung nach §§ 137 und 135a SGB V hinaus durch die Teilnahme an folgenden freiwilligen Verfahren zur externen und internen Qualitätssicherung.

Verfahren zur Sicherung der Qualität

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau ist Mitglied der Initiative Qualitätsmedizin (IQM). IQM ist eine trägerübergreifende Initiative, offen für alle Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist es, die medizinische Behandlungsqualität im Krankenhaus für alle Patient*innen zu verbessern.

Der gemeinsame Handlungskonsens der Mitglieder besteht aus folgenden drei Grundsätzen:

  • Qualitätsmessung mit Indikatoren auf Basis von Routinedaten
  • Transparenz der Ergebnisse durch deren Veröffentlichung
  • Qualitätsverbesserung durch Peer Review Verfahren

Damit gehen wir freiwillig weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätssicherung hinaus und setzen im Interesse bester Medizin und größtmöglicher Patient*innensicherheit Maßstäbe. Dies beinhaltet auch die regelmäßige Information der Öffentlichkeit über die medizinischen Qualitätsergebnisse.

Das Evangelische Waldkrankenhaus Spandau beteiligt sich am externen Qualitätssicherungsprojekt KISS (Krankenhaus-Infektions-Surveillance-System) des Robert-Koch-Instituts. In diesem Rahmen werden unter anderem die nosokomialen postoperativen Wundinfektionen („Krankenhausinfektionen“) zu ausgewählten Operationen erfasst, gemeldet und anhand von Referenzdaten bewertet. Dies ist ein extern validiertes Verfahren, das heißt die Wahrhaftigkeit der Daten wird in Abständen überprüft und nur bei Erfüllung der Vorgaben wird die weitere Teilnahme zugelassen.

Vorteile im Rahmen der Teilnahme am KISS zeigen sich in rückläufigen Zahlen von im Krankenhaus erworbenen Infektionen und damit verbunden einer Einsparung von Behandlungskosten (zum Beispiel bei Antibiotika).

Mit dem Ziel der Überprüfung und Verbesserung der Ergebnisqualität bei der stationären Behandlung von älteren und hochbetagten Patient*innen beteiligt sich die Klinik für Akutgeriatrie im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau durch eine freiwillige Teilnahme an dem externen Qualitätssicherungsprojekt Gemidas.

Die gemessenen Qualitätsindikatoren beziehen sich vor allem auf die Bereiche Stürze, Mangelernährung und Schmerzen. Hierfür werden spezielle Behandlungsdaten unter Wahrung datenschutzrechtlicher Bestimmungen erfasst und extern ausgewertet.

Durch die Teilnahme am Gemidas-Projekt ist das Thema Stürze im Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau noch mehr ins Bewusstsein gerückt. Die systematische Herangehensweise hat zu einer Reduzierung der Stürze geführt.

In unserem interdisziplinären medizinischen Perinatalzentrum legen wir besonderen Wert auf höchste Qualität. Darum beteiligen wir uns neben den üblichen, vom G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) vorgeschriebenen Qualitätsangaben, am weltweit größten Qualitätsnetzwerk, dem Vermont Oxford Neonatal Network (VON). Das VON erfasst weltweit mehr als 49.000 Frühgeborene pro Jahr mit einem Geburtsgewicht unter 1.500 g. Das Perinatalzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau ist, gemeinsam mit einer weiteren Klinik in Deutschland, Mitglied des VON. Die jährliche Datenauswertung des Netzwerks ermöglicht den einzelnen Einrichtungen, ihre Behandlungsqualität zu vergleichen und Verbesserungsmöglichkeiten festzustellen. Unsere Behandlungsergebnisse bezüglich typischer Komplikationen (Morbidität) und Sterblichkeit (Mortalität) sind auch im internationalen Vergleich bemerkenswert gut.

Kontaktperson
Kontaktperson

Ansprechpartner*innen

Porträt Mechthild Ammermann
Mechthild Ammermann
Stellvertretende Pflegedirektorin
Stellvertretende Pflegedirektorin

Mechthild Ammermann

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau | PflegedirektionEvangelisches Waldkrankenhaus Spandau

Leitung Qualitäts- und Risikomanagement
Diplom-Pflegewirtin

Leitung Qualitäts- und Risikomanagement Diplom-Pflegewirtin
030 3702-2322030 3702-2322mechthild.ammermann@jsd.de030 3702-2037030 3702-2037
Porträt Oliver Butz-Depis
Oliver Butz-Depis
Assistenz der Pflegedirektion
Assistenz der Pflegedirektion

Oliver Butz-Depis

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau | PflegedirektionEvangelisches Waldkrankenhaus Spandau

Schwerpunkt: Qualitäts- und Risikomanagement

Schwerpunkt: Qualitäts- und Risikomanagement
030 3702-2338030 3702-2338oliver.butz-depis@jsd.de030 3702-2037030 3702-2037

Kontakt

Außenansicht des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau

Adresse

Evangelisches Waldkrankenhaus Spandau | Qualitäts- und Risikomanagement
Stadtrandstraße 555
13589 Berlin

Telefon

Fax

030 3702-2037

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