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Bauchdeckenstraffung

Bei einer Straffung der Bauchdecke (Abdominoplastik) wird überschüssige Haut am Bauch entfernt. Bei Bedarf kann verbliebenes Fettgewebe mittels Fettabsaugung (Liposuktion) reduziert werden. Die verbleibende Haut an Bauch und gegebenenfalls Schamhügel wird gestrafft. Der Bauchnabel muss in der Regel entsprechend versetzt werden. Die Bauchmuskulatur wird wieder in die korrekte Position zusammengefügt. Bei Bedarf können zusätzliche Erkrankungen (zum Beispiel ein Nabelbruch) versorgt werden.

Häufig gestellte Fragen

Der Grund für einen Hautüberschuss ist häufig eine starke Gewichtsabnahme oder eine Schwangerschaft, nach der sich die gedehnte Haut nicht vollständig zurückgebildet hat. In vielen Fällen liegt eine Erschlaffung beziehungsweise Auseinanderweichen der geraden Bauchmuskeln vor (Rektusdiastase), die eine Vorwölbung und ein Verstreichen der Taille bewirken. Der Schamhügel ist ebenfalls oftmals erschlafft und nicht selten liegen Bauchwandbrüche vor, wie beispielsweise eine Nabelhernie.

Während der Erstvorstellung beraten wir Sie ausführlich über die Details der Operation, mögliche Komplikationen und die Zeit nach dem Eingriff. Dabei erheben wir zunächst einen genauen Befund anhand dessen wir einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan erstellen.

In einem zweiten Gespräch besprechen wir detailliert den geplanten Eingriff und klären Sie umfassend auf, bevor wir einen Operationstermin vereinbaren.

Für eine Bauchdeckenstraffung planen Sie bitte einen stationären Krankenhausaufenthalt zwischen zwei und sieben Tagen ein.

Zum Teil werden die Kosten für die Behandlung von den Krankenkassen übernommen. Hierfür ist ein Kostenübernahmeantrag erforderlich, bei dem wir gern behilflich sind und mit unserer Erfahrung zur Seite stehen. Sollte die Kostenübernahme von der Krankenkasse abgelehnt werden, besteht natürlich die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. Bei Bedarf erstellen wir gern einen Kostenvoranschlag.

Bitte beachten Sie, dass Krankenkassen bei ästhetischen Operationen generell dazu verpflichtet sind, die Patient*innen an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Gegen dieses Risiko können Sie sich mit einer Folgekostenversicherung absichern. Auch hierzu informieren wir Sie gern.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel ein, die Acetylsalicylsäure enthalten (zum Beispiel Aspirin). Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen.

Mindestens vier Wochen vor der Operation sollte möglichst auf das Rauchen verzichtet werden.

Während und unmittelbar nach der Operation haben Sie ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose. Entsprechende Vorbeugemaßnahmen besprechen wir während der Vorgespräche. Weiterhin empfehlen wir vor der Operation eine Darmreinigung.

Nach der Operation müssen Sie ein Kompressionsmieder tragen, das bereits im Vorfeld im Sanitätshaus bestellt werden muss, damit es zum Zeitpunkt des Eingriffs einsatzbereit ist.

Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Wenige Tage vor der Operation vereinbaren wir daher einen zusätzlichen Termin in unserer Aufnahme. Hier nehmen wir die erforderlichen Voruntersuchungen vor, wie zum Beispiel Blutentnahme oder EKG, und Sie besprechen mit den Anästhesist*innen die Narkose. Falls gewünscht, können Sie Wahlleistungen vereinbaren.

In der Regel erfolgt die stationäre Aufnahme am Morgen des Operations-Tages. Bevor Sie in den Operationssaal gebracht werden, markieren und zeichnen wir die zu operierenden Bereiche an.

Die Operation dauert in der Regel zwischen 1,5 und 3 Stunden. In Abhängigkeit vom Ausmaß des Haut- beziehungsweise Fettgewebsüberschusses gibt es drei Operationskategorien:

  1. Mini-Abdominoplastik: Bei nur geringem Überschuss am Unterbauch ist eine Schnittführung oberhalb des Schambereiches ausreichend. Die Narbe ist vergleichsweise kurz. In der Regel ist es nicht notwendig, den Bauchnabel zu versetzen.
  2. Klassische Abdominoplastik: Bei größerem Hautüberschuss vor allem am Unterbauch und den Flanken nötig. Die Narbe verläuft quer. Der Bauchnabel würde bei dieser Operation verzogen und muss daher versetzt werden.
  3. Abdominoplastik: mit senkrechter Naht (ankerförmiger Schnitt) bei großem Überschuss, vor allem am Oberbauch. Auch hier wird die Position des Bauchnabels korrigiert.

Bei vorliegenden Bauchwandbrüchen, einer Rectusdiastase (Auseinanderweichen der Bauchmuskulatur) oder einem abgesunkenen Schamhügel können diese gleichzeitig während des Eingriffs versorgt werden.

Am Ende der Operation geben wir ein örtliches Betäubungsmittel in die Wunde, damit Sie keine größeren Schmerzen haben. Zurück auf der Station erhalten Sie zusätzlich Schmerzmittel, die an Ihren persönlichen Bedarf angepasst sind.

Jede Operation birgt Risiken, die wir durch Erfahrungswerte jedoch mindern können.

Einen entscheidenden Schritt können Sie selbst tun, indem Sie das Rauchen mindestens einen Monat vor der Operation reduzieren oder einstellen. Dadurch minimieren Sie das Risiko für Durchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen und Thrombosen.

Trotz größter Sorgfalt können bei jeder Operation in Einzelfällen dennoch Komplikationen wie Blutungen und Blutergüsse, Wundheilungsstörungen, Wundwasseransammlungen, Infektionen oder allergische Reaktionen auftreten.

Während der Operation legen wir Drainage-Schläuche, die Blut und Wundsekret ableiten sollen. Diese können meist nach zwei bis vier Tagen gezogen werden.

Bereits während des stationären Aufenthaltes unterstützen Sie unsere Physiotherapeut*innen bei der Mobilisation.

Nach fünf bis sieben Tagen können Sie in der Regel duschen und sollten die schmalen Pflasterstreifen anschließend mit einem Föhn trocknen. Die Hautfäden lösen sich selbst auf. Nur die Fadenenden müssen nach etwa drei Wochen gekürzt werden.

Zum Teil werden die Wunden geklebt. Dieser Wundkleber wird ebenfalls nach drei Wochen entfernt. Solange die Narben noch gerötet sind, sollten Sie direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, damit sie sich nicht verfärben.

Die Schmerzen sind nach der Operation relativ gering. Das Spannungsgefühl lässt meist bereits nach wenigen Tagen nach.

Im Anschluss an die Operation wird Kompressionskleidung angelegt, manchmal auch Mieder genannt. Diese muss für sechs Wochen kontinuierlich getragen werden. Während dieser Zeit sollten Sie sich schonen und auf körperliche Belastungen und Sport verzichten.

Im Operationsgebiet kommt es zwangsläufig zu einer Schwellneigung und einem Taubheitsgefühl der Bauchhaut. Beide Veränderungen sind nur vorübergehend. Es kann jedoch einige Wochen bis mehrere Monate dauern, bis diese sich wieder zurückbilden. Das endgültige Ergebnis sehen Sie nach etwa drei bis sechs 6 Monaten.

Bruststraffung

Im Rahmen des natürlichen Alterungsprozesses, nach Schwangerschaften und Stillzeit oder auch nach massiver Gewichtsreduktion kann es zu einer Erschlaffung der Brust, einer sogenannten Brustptosis kommen. Diese führt in der Regel nicht zu körperlichen Problemen. Allerdings kann es bei ausgeprägtem Befund zum Teil zu wiederkehrenden Entzündungen unter der Brust kommen. Für viele Frauen stellt dies jedoch eine erhebliche psychische Belastung dar.

Durch eine Bruststraffung kann die überschüssige Haut entfernt, die Brustwarze in eine höhere Position versetzt und so eine straffere Brust geformt werden. Bei sehr starker Involution der Brust kann ein kombiniertes Vorgehen mit Bruststraffung und Brustvergrößerung erforderlich sein.

Häufig gestellte Fragen

Während der Erstvorstellung beraten wir Sie ausführlich über die Details der Operation, mögliche Komplikationen und die Zeit nach dem Eingriff. Dabei erheben wir zunächst einen genauen Befund anhand dessen wir einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan erstellen.

Vor einer Operation an der Brust sollte eine Brustkrebserkrankung ausgeschlossen werden. Sie sollten sich daher in regelmäßigen gynäkologischen Kontrollen befinden und gegebenenfalls ist im Vorfeld der Operation eine weitere Diagnostik, zum Beispiel Mammografie sinnvoll.

In einem zweiten Gespräch besprechen wir detailliert den geplanten Eingriff und klären Sie umfassend auf, bevor wir einen Operationstermin vereinbaren.

Für eine Bruststraffung planen Sie bitte einen stationären Krankenhausaufenthalt zwischen ein und fünf Tagen.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel ein, die Acetylsalicylsäure enthalten (zum Beispiel Aspirin). Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen.

Mindestens vier Wochen vor der Operation sollte möglichst auf das Rauchen verzichtet werden.

Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Wenige Tage vor der Operation vereinbaren wir daher einen zusätzlichen Termin in unserer Aufnahme. Hier nehmen wir die erforderlichen Voruntersuchungen vor, wie zum Beispiel Blutentnahme oder EKG, und Sie besprechen mit den Anästhesist*innen die Narkose. Falls gewünscht, können Sie Wahlleistungen vereinbaren.

Nach der Operation müssen Sie einen Kompressions-BH tragen, welcher bereits im Vorfeld im Sanitätshaus bestellt werden muss, damit es zum Zeitpunkt des Eingriffs einsatzbereit ist.

In speziellen Situationen (zum Beispiel bei starken, wiederkehrenden Entzündungen) werden die Kosten für die Behandlung von den Krankenkassen übernommen. Hierfür ist ein Kostenübernahmeantrag erforderlich, bei dem wir Ihnen gern behilflich sind und mit unserer Erfahrung zur Seite stehen.

In der Regel handelt es sich bei einer Bruststraffung jedoch um einen ästhetisch motivierten Eingriff für den die Kosten selbst zu tragen sind. Bei Bedarf erstellen wir gern einen Kostenvoranschlag.

Bitte beachten Sie, dass Krankenkassen bei ästhetischen Operationen generell dazu verpflichtet sind, die Patient*innen an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Gegen dieses Risiko können Sie sich mit einer Folgekostenversicherung absichern. Auch hierzu beraten wir Sie gern.

In der Regel erfolgt die stationäre Aufnahme am Morgen des Operations-Tages. Bevor Sie in den Operationssaal gebracht werden, markieren und zeichnen wir die zu operierenden Bereiche an.
Zur Straffung der Brust gibt es verschiedene Operationstechniken. Die Operation dauert in der Regel zwischen zwei und vier Stunden. In Abhängigkeit von Ihren körperlichen Voraussetzungen und Vorstellungen haben wir das für Sie am besten geeignete Operationsverfahren ausgewählt.

Bei allen Techniken wird in der Regel die Brustwarze in eine höhere Position versetzt und der Warzenhof verkleinert. Daraus resultiert eine Narbe um den Warzenhof. Zur Entfernung der überschüssigen Haut ist meist eine zusätzliche Schnittführung senkrecht vom Warzenhof zur Unterbrustfalte und oft quer in der Unterbrustfalte erforderlich mit entsprechendem Narbenverlauf. Normalerweise wird kein Brustdrüsengewebe entfernt.

Während der Operation legen wir Drainage-Schläuche ein, die Blut und Wundsekret ableiten sollen. Diese können meist am Folgetag gezogen werden.

Nach fünf bis sieben Tagen können Sie in der Regel duschen und sollten die schmalen Pflasterstreifen anschließend mit einem Föhn trocknen. Die Hautfäden lösen sich selbst auf. Nur die Fadenenden müssen nach etwa drei Wochen gekürzt werden. Solange die Narben noch gerötet sind, sollten Sie direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, damit sich diese nicht verfärben.

In den ersten Wochen nach der Operation sollten Sie die Arme in den Schultern nur vorsichtig bewegen und nach Möglichkeit nicht auf dem Bauch sondern in Rückenlage schlafen.

Am Ende der Operation geben wir ein örtliches Betäubungsmittel in die Wunde, damit Sie keine größeren Schmerzen haben. Auf Station erhalten Sie dann zusätzlich an Ihren Bedarf angepasste Schmerzmittel.

Die Schmerzen sind nach der Operation relativ gering. Das Spannungsgefühl lässt meist bereits nach wenigen Tagen nach.

Im Operationsgebiet kommt es zwangsläufig zu einer Schwellneigung und einem Spannungsgefühl. Auch mit einem Taubheitsgefühl ist zu rechnen. Diese Veränderungen sind nur vorübergehend. Es kann jedoch mehrere Wochen bis Monate dauern bis diese sich wieder zurückbilden. Das endgültige Ergebnis sehen Sie daher erst nach drei bis sechs Monaten.

Noch während der Operation wird Ihnen der Kompressions-BH angelegt. Dieser muss für sechs Wochen kontinuierlich getragen werden. Während dieser Zeit sollten Sie sich schonen und auf körperliche Belastungen und Sport verzichten.

In Abhängigkeit von der Beschaffenheit Ihres Gewebes wird sich das Operationsergebnis durch den natürlichen Alterungsprozess, die Schwerkraft und zum Beispiel durch Gewichtsveränderungen wieder mit der Zeit verändern. Eine Wiederholung der Bruststraffung ist möglich.

Jede Operation birgt Risiken, die wir durch Erfahrungswerte jedoch mindern können.

Einen entscheidenden Schritt können Sie selbst tun, indem Sie das Rauchen mindestens einen Monat vor der Operation reduzieren oder einstellen. Dadurch minimieren Sie das Risiko für Durchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen und Thrombosen.

Trotz größter Sorgfalt können bei jeder Operation in Einzelfällen dennoch Komplikationen wie Blutungen und Blutergüsse, Wundheilungsstörungen, Infektionen oder allergische Reaktionen etc. auftreten. 

In Abhängigkeit vom Operationsverfahren besteht ein gewisses Risiko für den Verlust der Stillfähigkeit. Dies werden wir im Vorfeld ausführlich besprechen.

Brustvergrößerung

Die Gründe für eine Brustvergrößerung sind vielfältig: Häufig leiden die Patient*innen an einer zu kleinen Brust im Vergleich zu Ihrem Körperbau oder die Brust ist manchmal gar nicht angelegt oder fehlgebildet. Der natürliche Alterungsprozess, Schwangerschafts- und Stillperioden können zu einer Volumenabnahme und Erschlaffung der Brust führen. Für die Betroffenen stellen diese Veränderungen häufig eine erhebliche seelische Belastung dar.

Mit einer Brustvergrößerung kann eine Balance zwischen Körper und Brustgröße hergestellt werden.

Eine Brustvergrößerung wird in der Regel mittels Silikongel-Implantaten durchgeführt. Wir verwenden ausschließlich qualitativ hochwertige Implantate namhafter Hersteller. Andere Verfahren, wie zum Beispiel die Vergrößerung mit Eigenfett sind aktuell seltener und bedürfen einer gesonderten Beratung.

Häufig gestellte Fragen

Die Implantate werden zum einen nach Ihrer Form in runde und tropfenförmige/anatomische Implantate unterteilt sowie nach ihrer Oberflächenstruktur in glatte und raue (texturierte) Implantate.

  • Runde Implantate vergrößern die gesamte Brust mit Betonung im oberen Bereich.
  • Anatomisch geformte (tropfenförmige) Implantate bilden die natürliche Brustform nach und betonen stärker im unteren Brustbereich.
  • Raue Implantate zum Teil mit spezieller Beschichtung sollen zum einen ein Drehen von anatomisch geformten Implantaten verhindern und zum anderen die Kapselfibroserate senken. Allerdings stehen einige texturierte Implantate im Verdacht ein spezielles Lymphom zu verursachen.

Während der Erstvorstellung beraten wir Sie ausführlich über die Details der Operation, mögliche Komplikationen und die Zeit nach dem Eingriff. Dabei erheben wir zunächst einen genauen Befund anhand dessen wir einen auf Sie zugeschnittenen Therapieplan erstellen und mit Ihnen eine Implantat-Auswahl treffen. In einem zweiten Gespräch besprechen wir detailliert den geplanten Eingriff und klären Sie umfassend auf, bevor wir einen Operationstermin vereinbaren.

Für eine Brustvergrößerung planen Sie bitte einen stationären Krankenhausaufenthalt zwischen ein und zwei Tagen.

In speziellen Situationen, zum Beispiel bei komplettem Fehlen einer Brustanlage (Amastie) oder bestimmten Fehlbildungen, werden die Kosten für die Behandlung von den Krankenkassen übernommen. Hierfür ist ein Kostenübernahmeantrag erforderlich, bei dem wir Ihnen gern behilflich sind und mit unserer Erfahrung zur Seite stehen.

In der Regel handelt es sich bei einer Brustvergrößerung jedoch um einen ästhetisch motivierten Eingriff für den die Kosten selbst zu tragen sind. Bei Bedarf erstellen wir gern einen Kostenvoranschlag.

Bitte beachten Sie, dass Krankenkassen bei ästhetischen Operationen generell dazu verpflichtet sind, die Patient*innen an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Gegen dieses Risiko können Sie sich mit einer Folgekostenversicherung absichern. Auch hierzu beraten wir Sie gern.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel ein, die Acetylsalicylsäure enthalten (zum Beispiel Aspirin). Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen.

Mindestens vier Wochen vor der Operation sollte möglichst auf das Rauchen verzichtet werden.

Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Wenige Tage vor der Operation vereinbaren wir daher einen zusätzlichen Termin in unserer Aufnahme. Hier nehmen wir die erforderlichen Voruntersuchungen vor, wie zum Beispiel Blutentnahme oder EKG, und Sie besprechen mit den Anästhesist*innen die Narkose. Falls gewünscht, können Sie Wahlleistungen vereinbaren.

Nach der Operation müssen Sie einen Kompressions-BH tragen, welcher bereits im Vorfeld im Sanitätshaus bestellt werden muss, damit es zum Zeitpunkt des Eingriffs einsatzbereit ist.

In der Regel erfolgt die stationäre Aufnahme am Morgen des Operations-Tages. Bevor Sie in den Operationssaal gebracht werden, markieren und zeichnen wir die zu operierenden Bereiche an.

Die Operation dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.

Über einen Hautschnitt in der Unterbrustfalte (häufigste Variante), der Achselhöhle oder am Warzenhof wird ein Implantatlager geschaffen. Grob erläutert kann das Implantat entweder unter den Brustmuskel (submuskulär) oder auf dem Muskel (subglandulär) eingelegt werden.

Die subglanduläre Lage entspricht eher der natürlichen Brust, allerdings sind insbesondere bei dünner Weichteilbedeckung die Implantatkanten gegebenenfalls mehr zu tasten. Bei der Lage unter dem Muskel sind diese besser gepolstert.

Jede Operation birgt Risiken, die wir durch Erfahrungswerte jedoch mindern können. Einen entscheidenden Schritt können Sie selbst tun, indem Sie das Rauchen mindestens einen Monat vor der Operation reduzieren oder einstellen. Dadurch minimieren Sie das Risiko für Durchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen und Thrombosen.

Trotz größter Sorgfalt können bei jeder Operation in Einzelfällen dennoch Komplikationen wie Blutungen und Blutergüsse, Wundwasseransammlungen, Infektionen oder allergische Reaktionen auftreten.

  • Selten können die Implantate tastbar sein oder sich verschieben.
  • Eine relativ häufige Komplikation ist die Kapselfibrose. Jeder Fremdkörper wird von einer dünnen Bindegewebsschicht umgeben. Diese kann sich verdicken und zusammenziehen. Es kommt zu einer Deformierung des Implantates und häufig zu Schmerzen. Gegebenenfalls muss die Kapsel entfernt und das Implantat gewechselt werden. Selten treten Schäden an der Implantatkapsel auf oder geringe Mengen Silikongel werden durch die Kapsel ausgeschwitzt. Dies kann zu Reizungen des Gewebes und der Lymphknoten führen.
  • Vor einer Mammografieuntersuchung sollten Sie Ihrer*n behandelnde*n Ärzt*in über die Implantateinlage informieren.
  • Aktuell besteht der Verdacht, dass einige Implantate eine bösartige Lymphomerkrankung hervorrufen können. Entsprechende Untersuchungen zur Klärung laufen noch.

Während der Operation legen wir Drainage-Schläuche, die Blut und Wundsekret ableiten sollen. Diese können meist am Folgetag gezogen werden.

Nach fünf bis sieben Tagen können Sie in der Regel duschen und sollten die schmalen Pflasterstreifen anschließend mit einem Föhn trocknen. Die Hautfäden lösen sich selbst auf. Nur die Fadenenden müssen nach etwa drei Wochen gekürzt werden. Solange die Narben noch gerötet sind, sollten Sie direkte Sonnenbestrahlung vermeiden, damit sich diese nicht verfärben.

In den ersten Wochen nach der Operation sollten Sie die Arme in den Schultern nur vorsichtig bewegen und nach Möglichkeit nicht auf dem Bauch sondern in Rückenlage schlafen.

Am Ende der Operation geben wir ein örtliches Betäubungsmittel in die Wunde, damit Sie keine größeren Schmerzen haben. Auf Station erhalten Sie dann zusätzlich an Ihren Bedarf angepasste Schmerzmittel.

Die Schmerzen sind nach der Operation relativ gering. Das Spannungsgefühl lässt meist bereits nach wenigen Tagen nach.

Im Operationsgebiet kommt es zwangsläufig zu einer Schwellneigung und einem Spannungsgefühl. Auch mit einem Taubheitsgefühl ist zu rechnen. Diese Veränderungen sind nur vorübergehend. Es kann jedoch mehrere Wochen bis Monate dauern bis diese sich wieder zurückbilden. Das endgültige Ergebnis sehen Sie daher erst nach drei bis sechs Monaten.

Noch während der Operation wird Ihnen der Kompressions-BH angelegt. Dieser muss für 6 Wochen kontinuierlich getragen werden. Gegebenenfalls wird zusätzlich ein Gurt angelegt, um ein Verschieben der Implantate zu verhindern („Stuttgarter Gürtel“). Während dieser Zeit sollten Sie sich schonen und auf körperliche Belastungen und Sport verzichten.

Lipödem

Das Lipödem ist eine krankhafte Fettverteilungsstörung, die praktisch ausschließlich Frauen betrifft. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer disproportionalen Volumenvermehrung der Beine (zum Teil auch der Arme) im Vergleich zum restlichen Körper.

Eine definitive Untersuchung mit Nachweis der Erkrankung gibt es für das Lipödem bislang nicht. Sofern bei der klinischen Untersuchung bestimmte Kriterien erfüllt sind, ergibt sich die Diagnose des Lipödems. Häufig ist diese Erkrankung mit anderen Beschwerden vergesellschaftet wie zum Beispiel dem Lymphödem und der Adipositas.

Die grundsätzliche Behandlung besteht zunächst in der Kompressionstherapie und der physikalischen Therapie. Diese reduzieren die Beschwerden jedoch nur kurzfristig und müssen daher dauerhaft angewandt werden.

Zusätzlich kann durch die Fettabsaugung (Liposuction) das krankhaft vermehrte Fettgewebe dauerhaft reduziert werden, um so auch Spannungsgefühle und Schmerzen zu mindern. Die Erkrankung kann dadurch zwar nicht geheilt, der weitere Verlauf jedoch deutlich verzögert oder aufgehalten werden. Die vorherige konservative Therapie (Kompression, physikalische Therapie) kann in der Regel reduziert und in einigen Fällen sogar ausgesetzt werden.

Häufig gestellte Fragen

Durch die zunehmenden Schmerzen und Schwellung sind die betroffenen Frauen erheblich in ihrem Alltag eingeschränkt und die Erkrankung führt zu massiven Einschränkungen im familiären und beruflichen Umfeld.

Die Patientinnen klagen typischerweise über Spannungsgefühl in den betroffenen Regionen, Druckschmerzen, häufige Blutergüsse und Ödemneigung und daraus resultierenden Bewegungs- und Aktivitätseinschränkungen. Im Verlauf kommt es zu fortschreitenden Veränderungen an Haut und Unterhaut mit zunehmend grobknotiger Oberfläche bis hin zu massiven Überschüssen (sogenannten Wammen).

Das Lipödem wird in drei Stadien eingeteilt: nach AWMF

  • Stadium 1: Glatte Hautoberfläche mit gleichmäßig verdickter, homogen imponierender Unterhaut
  • Stadium 2: Unebene, überwiegend wellenartige Hautoberfläche, knotenartige Strukturen im verdickten Unterhautbereich
  • Stadium 3: Ausgeprägte Umfangsvermehrung mit überhängenden Gewebeanteilen (Wammenbildung)

Über die Ursachen dieser Erkrankung liegen kaum Kenntnisse vor und die Erkrankung ist leider noch immer relativ unbekannt, sodass die Patientinnen oft einen langen Leidensweg hinter sich haben und oft erst in einem fortgeschrittenen Stadium zu uns gelangen.

In einem ersten Beratungsgespräch erfolgt eine eingehende klinische Untersuchung und Befragung. Bei Diagnose eines Lipödems erörtern wir ausführlich Ihr Beschwerdebild und die sich daraus ergebenden operativen Möglichkeiten.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Veränderungen sind mehrere operative Schritte erforderlich, da die Menge an Fettgewebe, die bei einer Operation entfernt werden kann, auf etwa vier bis sechs Liter begrenzt ist. Die Operationen erfolgen im Abstand von circa drei bis sechs Monaten. Bei sehr ausgeprägtem Befund beziehungsweise minderer Hautelastizität können auch zusätzliche Straffungsoperationen zur Entfernung der resultierenden Hautüberschüsse erforderlich sein. Hierfür erstellen wir mit Ihnen gemeinsam einen detaillierten Behandlungsplan.

Nach ausreichender Bedenkzeit erfolgt in der Regel eine zweite Beratung mit detaillierter Planung, endgültiger Aufklärung und OP-Terminierung.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel ein, die Acetylsalicylsäure enthalten (zum Beispiel Aspirin). Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen. Mindestens vier Wochen vor der Operation sollte möglichst auf das Rauchen verzichtet werden.

Zum Teil werden die Kosten für diese Behandlung von den Krankenkassen übernommen. Hierfür ist ein Kostenübernahmeantrag erforderlich, bei dem wir Ihnen gern behilflich sind. Voraussetzung für eine Kostenübernahme ist unter anderem der Nachweis, dass bereits eine intensive konservative Therapie erfolgt ist. Bitte besorgen Sie daher ein entsprechendes Attest.

Sollte eine Kostenübernahme seitens der Krankenkasse abgelehnt werden besteht die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. Für Ihre Planung können wir bei Bedarf einen Kostenvoranschlag erstellen.

Die Operation erfolgt in der Regel stationär in Vollnarkose. Am Operationstag wird die Absaugung der betroffenen Körperpartien genau geplant und mit einem Stift markiert.

Während der Operation wird über mehrere winzige Hautschnitte das erkrankte Fettgewebe mit speziellen Absaugkanülen entfernt.

Wir verwenden hierzu die Wasserstrahlassistierte Absaugung (WAL), bei der mit Hilfe eines Wasserstrahls das Gewebe kontinuierlich aufgelockert und das Fettgewebe gleichzeitig abgesaugt wird. Dies ist besonders schonend für das umgebende Gewebe und die Haut. Die Gefahr von Blutungen oder Lymphödemen kann so deutlich minimiert werden.

Die Dauer der Operation variiert stark in Abhängigkeit vom Ausmaß der Absaugung.

Nach Beendigung der Operation wird Kompressionskleidung angelegt, um Schwellung und andere Komplikationen zu mindern. Die kleinen Narben sind zunächst gerötet und verblassen nach einigen Monaten. Bis dahin sollte UV-Bestrahlung der Narben vermieden werden.

Duschen ist nach zwei bis drei Tagen in der Regel wieder möglich. In den ersten Wochen nach der Operation empfehlen wir Bewegung (Spazierengehen) und leichte Aktivitäten. In Abhängigkeit vom Ausmaß der Absaugung sollten Sie für die ersten Wochen jedoch auf Sport, Massagen und Sauna verzichten. Nach sechs Wochen können Sie die körperliche Belastung schrittweise erhöhen.

Nach Abklingen des Betäubungsmittels klagen die meisten Patient*innen über Schmerzen vergleichbar mit einem Muskelkater. Sie erhalten dagegen weiter Schmerzmittel.

Auch ist nach der Operation mit leichten Missempfindungen/Taubheitsgefühl in den behandelten Arealen zu rechnen, welches ebenfalls mehrere Monate anhalten kann. In den ersten Tagen kann sich noch etwas Wundflüssigkeit über die kleinen Hautschnitte entleeren. Dies ist normal und keine Grund zur Beunruhigung.

Ein Fadenzug ist meist nicht erforderlich. Nach der Operation ist mit leichten Schwellungen und Verfärbungen der Haut durch leichte Einblutungen zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb einiger Tage bis Wochen wieder zurück. Rest-Schwellungen klingen jedoch zum Teil erst nach mehreren Monaten ab, sodass das endgültige Ergebnis nach sechs bis neun Monaten beurteilbar ist.

Bei der Fettabsaugung reduzieren wir die Anzahl der Fettzellen, entfernen jedoch niemals alle Zellen. Bei den verbliebenen Zellen kann die Erkrankung weiter fortschreiten. Gegebenenfalls kann daher im Verlauf eine erneute Absaugung notwendig werden.

Komplikationen sind insgesamt sehr selten, können trotz aller Sorgfalt allerdings bei jedem chirurgischen Eingriff vereinzelt auftreten. Bei der Fettabsaugung betrifft dies vor allem Blutungen und Blutergüsse, Schwellung, Infektionen, unschöne Narben und Narbenverziehungen, Konturunregelmäßigkeiten/Dellenbildung, allergische Reaktionen, Thrombosen und Taubheitsgefühl.

Fettabsaugung (Liposuktion)

Die Fettabsaugung (Liposuktion) ist das Mittel der Wahl, um unerwünschte und örtlich begrenzte Fettpolster zu entfernen, die auf herkömmliche Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und Sport nicht ansprechen. In den meisten Fällen sind Körperpartien wie Bauch, Oberschenkel, Hüften, Oberarme oder auch die klassischen „Reiterhosen“ betroffen.

Häufig erfolgt die Fettabsaugung in Kombination mit anderen Maßnahmen, zum Beispiel:

Häufig gestellte Fragen

Prinzipiell gibt es bei der Fettabsaugung keine Altersbeschränkung. Allerdings sollte die Haut noch straff und elastisch sein, um sich der neuen Kontur nach dem Eingriff anpassen zu können. Andernfalls ist unter Umständen ein zusätzliches Straffen des Hautmantels erforderlich.

Das Körpergewicht sollte stabil sein. Vor einer geplanten Gewichtsreduktion oder einer Schwangerschaft sind nicht die richtigen Zeitpunkte für eine Liposuktion.

Sie sollten sich vorher bewusst sein, aus welchen Gründen Sie diese Operation vornehmen möchten und mit welchem Ziel sie verbunden ist. Gemeinsam mit Ihnen besprechen wir dann die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken in Ihrem persönlichen Fall.

Eine Fettabsaugung ist nicht für Menschen geeignet, die ihr Fett allgemein reduzieren oder ihre Cellulite bekämpfen wollen. Denn das Ziel ist nicht, alle Fettzellen zu entfernen, sondern zu reduzieren und die Kontur zu verbessern.

In einem ersten Beratungsgespräch erörtern wir ausführlich Ihre Vorstellungen und die dazu passenden operativen Möglichkeiten. Nach ausreichender Bedenkzeit erfolgt in der Regel eine zweite Beratung mit detaillierter Planung und endgültiger Aufklärung. Sollten Sie noch offene Fragen haben, ist ausreichend Zeit, diese zu klären.

Eine Fettabsaugung erfolgt meist aus ästhetischen Gründen. Die Kosten werden daher in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Für Ihre Planung lassen wir gern einen Kostenvoranschlag erstellen. Die Preise variieren in Abhängigkeit vom Ausmaß der Absaugung.

Bitte beachten Sie, dass die Krankenkassen nach ästhetischen Operationen generell verpflichtet sind, die Patient*innen an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Gegen dieses Risiko können Sie sich mit einer Folgekostenversicherung absichern. Auch hierzu beraten wir Sie gern.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel ein, die Acetylsalicylsäure enthalten (zum Beispiel Aspirin). Aufgrund der blutverdünnenden Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen. Mindestens 4 Wochen vor der Operation sollte möglichst auf das Rauchen verzichtet werden.

Nach der Operation müssen Sie Kompressionskleidung tragen, die bereits im Vorfeld im Sanitätshaus bestellt werden muss, damit sie zum Zeitpunkt des Eingriffs einsatzbereit ist.

Der Eingriff erfolgt in der Regel ambulant.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Absaugung kann jedoch auch ein stationärer Aufenthalt von ein bis drei Tagen erforderlich sein. Bei kleineren Absaugungen ist eine Operation mit lokaler Betäubung möglich, bei größerem Ausmaß unter Vollnarkose.

Bei ambulanter Operation sorgen Sie bitte dafür, dass Sie jemand bringt und abholt sowie in den ersten 24 Stunden nach der Operation auf Sie aufpasst. Bereiten Sie Ihren Wohnbereich für die Erholung vor: zum Beispiel Vorrichtungen zur bequemen Lagerung, eventuell mit zusätzlichen Kissen, leicht erreichbare Getränke, Lesematerial und Coolpacks.

Am Operationstag wird die Modellierung der betroffenen Körperpartien genau geplant und mit einem Stift markiert. Während der Operation entfernen wir über mehrere minimale Hautschnitte von jeweils etwa fünf bis zehn Millimetern das Fettgewebe mit speziellen Absaugkanülen. Wir verwenden hierfür die Methode der Wasserstrahlassistierten Absaugung (WAL), die besonders schonend für das umliegende Gewebe und die Haut ist. Mithilfe eines Wasserstrahls wird das Gewebe kontinuierlich aufgelockert und Fettgewebe zeitgleich abgesaugt. Der Wasserstrahl besteht aus einer physiologischen Kochsalzlösung, der wir während der Operation Adrenalin zusetzen, um die Blutung zu vermindern. Zudem beugt ein beigemengtes lokales Betäubungsmittel Schmerzen während und nach der Operation vor.

Die Dauer der Operation variiert stark in Abhängigkeit vom Ausmaß der Absaugung zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden.

Nach Abschluss der Operation legen wir Ihnen Kompressionskleidung an. Diese soll die Schwellung mindern und verhindern, dass sich Wundflüssigkeit und Blut in den entstandenen Hohlräumen sammelt und zu Unregelmäßigkeiten führt. In den ersten Tagen kann etwas Wundflüssigkeit über die kleinen Hautschnitte austreten. Dies ist normal und kein Grund zur Beunruhigung.

Die kleinen Narben sind zunächst gerötet und verblassen nach einigen Monaten. Bis dahin sollten die Narben keiner UV-Strahlung ausgesetzt werden. Ein Fädenziehen ist meist nicht erforderlich.

Duschen ist in der Regel nach zwei bis drei Tagen wieder möglich. In den ersten Wochen nach der Operation empfehlen wir Bewegung (Spazierengehen) und leichte Aktivitäten. In Abhängigkeit vom Ausmaß der Absaugung sollten Sie für die ersten Wochen jedoch auf Sport, Massagen und Saunagänge verzichten. Nach sechs Wochen können Sie die körperliche Belastung wieder schrittweise erhöhen.

Nach Abklingen des Betäubungsmittels berichten die meisten Patient*innen über Schmerzen, die mit einem Muskelkater vergleichbar sind. Sie erhalten Schmerzmittel nach persönlichem Bedarf.

Auch ist nach der Operation mit leichten Missempfindungen und Taubheitsgefühl in den behandelten Arealen zu rechnen, welches ebenfalls mehrere Monate anhalten kann.

Noch während der Operation wird Ihnen die Kompressionskleidung angelegt. Diese muss für sechs Wochen getragen werden.

Nach der Operation ist mit leichten Schwellungen und Verfärbungen der Haut aufgrund kleiner Einblutungen zu rechnen. Beides bildet sich innerhalb einiger Tage bis Wochen wieder zurück. Restschwellungen klingen teilweise erst nach mehreren Monaten ab, sodass das endgültige Ergebnis nach sechs bis neun Monaten beurteilbar ist.

Bei der Fettabsaugung reduzieren wir die Anzahl der Fettzellen, entfernen jedoch niemals alle Zellen. Somit können wir ein dauerhaftes Ergebnis erzielen, sofern Sie Ihr Körpergewicht nach der Operation konstant halten. Bei stärkerer Zunahme oder Abnahme des Körpergewichts werden sich die verbliebenen Fettzellen entsprechend verändern. Auch der natürliche Alterungsprozess wird durch die Operation nicht verhindert. Voraussetzung für einen nachhaltigen Erfolg der Operation ist daher ein gesunder Lebensstil und ein stabiles Körpergewicht.

Trotz aller Sorgfalt können bei jedem chirurgischen Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten.

Bei der Liposuktion betrifft dies vor allem Blutungen und Blutergüsse, Schwellungen, Infektionen, Narbenverziehungen, Konturunregelmäßigkeiten oder Dellenbildung oder Taubheitsgefühl. Komplikationen sind jedoch insgesamt sehr selten.

Facelift

Durch die nachlassende Elastizität der Haut im Zusammenspiel mit der Schwerkraft entstehen altersbedingte Veränderungen, die insbesondere im Gesicht sehr auffällig sind. Das können zum Beispiel. Zornesfalten an der Stirn sein, Linien um Mund und Nase, hängende Partien an Kinn und Hals oder Lachfalten an den Augen.

Sie sind vorwiegend genetisch bedingt und beginnen meist bereits mit etwa 30 Jahren. Begünstigt wird die Alterung durch Umweltfaktoren wie Rauchen, UV-Strahlen, Alkohol, Stress und stärkere Gewichtsschwankungen. Doch wann der veränderten Erscheinung operativ entgegengewirkt werden soll, kann einzig und allein der Mensch selbst entscheiden.

Häufig gestellte Fragen

Meist sind nicht nur die Haut, sondern auch das Unterhautgewebe und die Muskulatur betroffen. Die eine Facelift-Operation gibt es nicht: Vielmehr handelt es sich um verschiedene Operationstechniken, die in Abhängigkeit vom individuellen Befund und den Zielen angewandt werden.

Häufig wird eine Straffung der Wangen und des Halses durchgeführt, welche beispielsweise mit einer Straffung der Augenlider oder der Stirn und Anhebung der Augenbrauen kombiniert werden kann. Diese Operationen können mehrere Stunden dauern.

Bei den meisten Techniken werden nicht nur die Haut, sondern auch das Unterhautgewebe und die Muskulatur gestrafft.

Die Kosten für ein Facelift werden in der Regel nicht von den Krankenkassen übernommen. Für Ihre Planung lassen wir Ihnen einen Kostenvoranschlag erstellen.

Bitte beachten Sie, dass die Krankenkassen nach ästhetischen Operationen generell verpflichtet sind, Sie an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Wir empfehlen dringend, sich gegen dieses Risiko mit einer Folgekostenversicherung abzusichern. Auch hierzu beraten wir Sie gern.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine Schmerzmittel ein, die Acetylsalicylsäure enthalten (zum Beispiel Aspirin). Durch die blutverdünnende Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen. Auf das Rauchen sollte nach Möglichkeit drei bis vier Wochen vor der Operation verzichtet werden.

Idealerweise sollen Sie nach der Operation keine stärkere Gewichtsreduktion planen, da das Ergebnis negativ beeinflusst werden kann. Bitte erscheinen Sie zur Operation ungeschminkt und mit frisch gewaschenen Haaren.

Die Operation erfolgt in der Regel während eines stationären Aufenthaltes von ein bis drei Tagen und in Vollnarkose.

Beim klassischen Facelift werden die Wangen und die Halsregion gestrafft. Der Hautschnitt verläuft beginnend in der Schläfenregion, vor dem Ohr entlang um das Ohrläppchen, hinter das Ohr und von da zum behaarten Hinterkopf. Wir verwenden hier in der Regel die sogenannte SMAS-Technik, bei der das Unterhautgewebe gesondert gelöst und gestrafft wird. Dies erhöht zwar den operativen Aufwand, sorgt jedoch für ein besseres Ergebnis, welches deutlich länger anhält.

Anschließend wird lediglich der Hautüberschuss entfernt, die Haut selbst jedoch ohne Spannung vernäht. Wir erzielen so eine schönere Narbenbildung und das Gesicht sieht nach der Operation nicht unnatürlich gestrafft aus.

Unter dem Begriff Facelift werden noch zahlreiche andere Operationsverfahren zusammengefasst. Neben dem klassischen Facelift sind unter anderem das Stirnlift mit Anhebung der Augenbrauen, das Mittelgesichtslift und das Kinn-/Halslifting zu nennen. Weiterhin gibt es auch sogenannte Mini-Straffungen oder Fadenlifts. Diese Techniken bieten nur einen begrenzten Erfolg und meist kein dauerhaftes Ergebnis.

In Abhängigkeit von Ihrem Befund und Ihren Wünschen beraten wir Sie gern.

Sie sollten das Gesicht für zwei bis drei Tage mit feuchten Kompressen oder weichen Gelkissen kühlen (tagsüber stündlich für 10 bis 20 Minuten) und sich insgesamt schonen. Eventuell eingelegte Drainagen werden meist nach einem Tag entfernt. Zwei bis drei Tage nach der Operation können Sie wieder duschen.

Infolge der Operation kommt es regelmäßig zu Schwellungen durch leichte Blutergüsse und zu Verfärbungen der Haut. Diese klingen normalerweise innerhalb von etwa zwei bis drei Wochen weitgehend ab.

Nach der Operation sollten Sie daher das Gesicht zur schnelleren Abschwellung kühlen. Es ist ratsam, sich im Vorfeld bereits ein paar Kompressen und kleine, weiche Coolpacks oder eine Kühlmaske zurechtzulegen. Auch wird ein leichtes Taubheitsgefühl auftreten, das für mehrere Wochen anhalten kann.

Nach der Operation sollten Sie sich schonen, Sport und starke körperliche Belastungen für drei bis sechs Wochen vermeiden. In Abhängigkeit von Ihrer Tätigkeit sollten Sie eine arbeitsfreie Zeit von zwei bis sechs Wochen einplanen. Das endgültige Ergebnis der Operation ist nach drei bis sechs Monaten beurteilbar.

Das Nahtmaterial wird etwa fünf bis zehn Tage nach dem Eingriff entfernt. Zwei bis drei Tage nach dem Fädenziehen können Sie wieder vorsichtig Cremes und Make-up auftragen. Die schmalen Narben sind nach der Operation zunächst gerötet und verblassen nach einigen Monaten. Während dieser Zeit sollten Sie eine UV-Bestrahlung der Narben vermeiden und Sonnenschutzcreme verwenden.

Das Ziel des Facelifts ist nicht das vollständige Beseitigen sämtlicher Falten. Dies würde zu einem maskenartigen Aussehen ohne Mimik führen. Ein gut gemachtes Facelift erkennt man an einer natürlich frischeren Ausstrahlung, bei der man eben nicht sieht, dass es erfolgt ist. Den natürlichen Alterungsprozesses können wir mit einem Facelift nicht aufhalten, jedoch für ein paar Jahre zurücksetzen.

Jede Operation birgt Risiken. Trotz größter Sorgfalt können vereinzelt Komplikationen auftreten. Infektionen sind bei Gesichtsoperationen extrem selten. Operationsbedingt besteht ein gewisses Risiko für Blutungen und Blutergüsse. In Bereichen der behaarten Kopfhaut kann es im Narbenbereich zu Haarverlust kommen. Werden Nerven irritiert, kann es zu Taubheitsgefühl oder vorübergehender Lähmung von Gesichtsmuskeln kommen, die sich in der Regel innerhalb von etwa drei bis sechs Monaten regenerieren. Permanente Lähmungen sind eine sehr seltene Komplikation.

Bei Menschen mit entsprechender Veranlagung kann es zu einer überschießenden oder auffälligen Narbenbildung kommen. In diesem Fall beraten wir Sie über die geeignete Nachbehandlung.

Gynäkomastie

Die Gynäkomastie ist eine abnorme Vergrößerung der männlichen Brust, die bei den Betroffenen zu erheblichen psychischen Belastung führen kann.

Wir unterscheiden die echte Gynäkomastie mit der Vergrößerung der Brustdrüse von der Pseudogynäkomastie, bei der eine Vergrößerung des Fettgewebes vorliegt – oftmals bei generellem Übergewicht.

Häufig gestellte Fragen

Die Ursachen sind sehr vielfältig: Zum einen spielt der Hormonhaushalt eine Rolle. Relativ normal ist eine Brustvergrößerung daher bei Neugeborenen durch die Hormone der Mutter, in der Pubertät und im Alter. Auch die Einnahme verschiedener Medikamente, Anabolika, Drogen, übermäßiger Alkoholkonsum und Übergewicht können eine Vergrößerung der Brust beim Mann verursachen. Zum anderen können verschiedene Tumore sowie Leber- und Nierenerkrankungen weitere Ursachen sein.

Vor einer Korrekturoperation steht zunächst die Diagnose der Ursache im Vordergrund. Hierfür sind verschiedene Untersuchungen erforderlich:

  • Blutuntersuchung mit kleinem Blutbild, Leber- und Nierenwerten, Schilddrüsenwerten, Hormonstatus (LH, FSH, Prolaktin, Testosteron, Östradiol, SHBG, DHEAS), Tumormarker (Alpha-1-Fetoprotein, HCG, CA 15-3)
  • urologische Untersuchung zum Ausschluss eines Tumors
  • Ultraschall der Brust zur Beurteilung des Drüsengewebes, gegebenenfalls mit Stanzbiospie

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen bringen Sie bitte zum ersten Beratungstermin mit. Wird eine Ursache gefunden, muss diese zunächst behandelt beziehungsweise der verursachende Faktor beseitigt werden. Meist bildet sich die Brust dann von selbst zurück. Erst wenn alle anderen Ursachen ausgeschlossen wurden, sollte eine operative Korrektur in Erwägung gezogen werden.

Ist eine notwendige Hormonbehandlung (zum Beispiel bei Prostatakrebs) die Ursache für eine Gynäkomastie, sollte jedoch frühzeitig eine operative Korrektur in Erwägung gezogen werden, um eine Überdehnung der Haut mit Zunahme der Brustvergrößerung und damit eine erforderliche Hautstraffung zu vermeiden.

In den meisten Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Korrekturoperation. Gern sind wir Ihnen bei der Antragstellung behilflich und stehen Ihnen mit unserer Erfahrung zur Seite.

Die Voraussetzung für die Kostenübernahme ist allerdings, dass die Ergebnisse der oben genannten Untersuchungen vorliegen. Sollte die Krankenkasse die Zahlung ablehnen, besteht natürlich die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. Für Ihre Planung lassen wir bei Bedarf einen Kostenvoranschlag erstellen.

Sollten Sie die Kosten selbst übernehmen wollen oder müssen, gilt dies unter Umständen als „medizinisch nicht indizierte, ästhetische Operation“. Hier ist die Krankenkasse verpflichtet, Sie an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Eventuell ist eine Folgekostenversicherung ratsam. Lassen Sie sich daher von uns beraten.

Vor einer Operation sollten Sie 14 Tage keine blutverdünnenden Medikamente, wie beispielsweise ASS oder Aspirin, einnehmen. Das Rauchen ist bereits drei bis vier Wochen vor der Operation auf ein Minimum zu reduzieren. Bei starkem Übergewicht sollten Sie versuchen, Ihr Gewicht durch Ernährungsumstellung und Sport zu reduzieren.

Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose und unter stationären Bedingungen. Über einen Schnitt am unteren Rand des Brustwarzenhofes wird die vergrößerte Brustdrüse entfernt und in der Regel eine angleichende Konturierung der Umgebung mittels Fettabsaugung durchgeführt. Bei sehr ausgeprägtem Befund kann zusätzlich eine Straffung des überschüssigen Hautmantels erforderlich sein, um eine natürliche Form zu erzielen. In der Regel wird pro Seite eine Drainage eingelegt, um Blut und Wundsekret abzuleiten. Am Ende der Operation geben wir zur Schmerzprophylaxe ein Betäubungsmittel in die Wunde und legen eine Kompressionsweste an, um die Heilung zu unterstützen.

Nach Abklingen des Betäubungsmittels berichten die meisten Patienten über Schmerzen, die mit einem Muskelkater vergleichbar sind. Sie erhalten dagegen Schmerzmittel, die an Ihren Bedarf angepasst werden.

Die Drainagen werden in der Regel nach ein bis zwei Tagen gezogen, die Fäden nach zwei bis drei Wochen gekürzt. Für sechs Wochen müssen Sie eine Kompressionsweste tragen. Die Schwellung wird nach einigen Wochen zurückgehen und das endgültige Ergebnis ist etwa drei bis sechs Monate nach der Operation beurteilbar.

In Abhängigkeit von Ihrer beruflichen Tätigkeit sind Sie nach einigen Tagen wieder arbeitsfähig. Stärkere körperliche Belastung und Sport sind für sechs Wochen zu vermeiden.

Die Narben sind zunächst gerötet und verblassen nach einigen Monaten. Bis dahin sollten sie vor UV-Strahlung geschützt werden.

Trotz aller Sorgfalt können bei jedem chirurgischen Eingriff vereinzelt Komplikationen auftreten. Bei der Gynäkomastie betrifft dies vor allem Blutungen und Blutergüsse, Schwellungen, Infektionen, Narbenverziehungen oder Taubheitsgefühl. Komplikationen sind insgesamt sehr selten.

Hyperhidrosis

Das Schwitzen ist ein lebenswichtiger Prozess zur Temperaturregulation des Körpers. Krankhaftes, übermäßiges Schwitzen (Hyperhidrosis) hingegen beeinträchtigt stark – bis hin zu massiven Einschränkungen im familiären und beruflichen Umfeld.

Bei der primären Hyperhidrosis liegt eine Überstimulation der Schweißdrüsen durch das vegetative Nervensystem vor.

Die sekundäre Hyperhidrosis hingegen ist ein Symptom einer anderen Erkrankung: Hormonelle Störungen, Medikamente oder auch verschiedene Tumore können eine vermehrte Schweißbildung verursachen. Im Vordergrund steht hier die Behandlung der Grunderkrankung.

Um ein umfassendes Therapiekonzept für die primäre Hyperhidrosis anbieten zu können, arbeiten wir eng mit der ein Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie zusammen.

Häufig gestellte Fragen

Wenn durch konservative Therapien (wie zum Beispiel Antitranspirantien, Iontophoresen und verschiedene Medikamente) die Schweißproduktion nicht ausreichend reduziert werden kann, bieten wir in unserem interdisziplinären Zentrum folgende Behandlungsmöglichkeiten der Hyperhidrosis an:

Vor der jeweiligen Therapie erfolgt mindestens ein ausführliches Gespräch, in dem wir Ihren Befund präzise erheben und umfassend auswerten. In Abhängigkeit vom Befund und den persönlichen Wünschen entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen, welches Verfahren am besten geeignet ist.  
Vor einer Therapie mit Botulinumtoxin A und einer Schweißdrüsenabsaugung führen wir in der Regel einen Jod-Stärke-Test (Minor-Test) durch, um das zu behandelnde Areal genau zu definieren. In der Regel besprechen wir in einem zweiten Beratungstermin nochmal detailliert die Behandlung und klären sie zur Operation auf.

Botulinumtoxin A ist ein Nervengift, das die Signalübertragung von der Nervenzelle auf Muskulatur und Schweißdrüsen blockiert: Die Überstimulation der Schweißdrüse wird verhindert. Die Wirkung ist allerdings nur vorübergehend und hält in der Regel für einige Monate an.
Die Behandlung erfolgt ambulant. Vor dem Einspritzen in der Achselhöhle wird die Haut mit einer Salbe betäubt. An Händen und Füßen ist eventuell eine örtliche Betäubung notwendig. Im Anschluss legen wir einen Pflasterverband an und die Areale sollten gekühlt werden.

Das Medikament wird seit vielen Jahren unter anderem zur gezielten Lähmung von Muskeln eingesetzt. Neben sehr seltenen allergischen Reaktionen, Schwellungen und Hautreizungen sind keine wesentlichen Nebenwirkungen bekannt. Bei enger Lagebeziehung von Muskeln und Haut kann es jedoch zu einer Schwächung dieser Muskeln kommen. Das betrifft vor allem die Areale an den Handflächen und im Gesicht.

Teilweise übernehmen die Krankenkassen die Kosten für diese Behandlung. Bei der Beantragung einer Kostenübernahme können wir Sie unterstützen. Die Höhe der Kosten ist im Wesentlichen abhängig von der benötigten Menge an Botulinumtoxin A. Für die Festlegung der Menge führen wir vor der Behandlung daher einen Jod-Stärke-Test (Minor-Test) durch, um das zu behandelnde Areal genau festzulegen.

Die Schweißdrüsenabsaugung (Kürettage) kommt nur an den Achselhöhlen infrage. Hier werden die Schweißdrüsen endgültig entfernt mittels kombinierter Absaugung und Ausschabung. Wir verwenden dabei die besonders schonende wasserstrahl-assistierte Absaugung (WAL), bei der das Gewebe um die Schweißdrüsen mittels „Wasserstrahl“ zunächst aufgelockert und somit besser geschont wird.

Die Operationstechnik ist minimalinvasiv: Über mehrere kleine Hautschnitte werden die Schweißdrüsen entfernt. Es verbleiben daher keine großen Narben. Den Eingriff führen wir in der Regel unter stationären Bedingungen und in kurzer Vollnarkose durch. Auf Wunsch kann die Operation auch in örtlicher Betäubung erfolgen.

Nach der Operation erhalten Sie einen Kompressionsschutzverband. Das Fäden ziehen ist in der Regel nicht erforderlich. Durch die Entfernung der Schweißdrüsen ist diese Methode im Gegensatz zur Behandlung mit Botulinumtoxin A dauerhaft. In manchen Fällen kann jedoch eine zweite Absaugung erforderlich sein.

Die Schweißdrüsenabsaugung ist ein komplikationsarmes Verfahren. Dem „Wasserstrahl“ wird immer ein Betäubungsmittel zugefügt, sodass der Eingriff schmerzarm ist.

In der Regel ist im Anschluss mit vorübergehenden Missempfindungen. Taubheitsgefühlen und Schwellungen in der Achselhöhle zu rechnen. Auch eine temporäre Verfärbung der Haut ist normal. Sehr selten sind andere Komplikationen wie zum Beispiel Verletzungen anderer Strukturen, Durchblutungsstörungen oder Infektionen.

Die Kosten für die Operation werden unter Umständen von den Krankenkassen übernommen. Auch hier können wir Sie bei der Beantragung der Antragstellung unterstützen. Sollte die Zahlung von der Krankenkasse abgelehnt werden, besteht natürlich die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. Für Ihre Planung lassen wir Ihnen bei Bedarf einen Kostenvoranschlag erstellen.

Vor einer Operation sollten Sie 14 Tage keine blutverdünnenden Medikamente, wie beispielsweise ASS oder Aspirin einnehmen. Das Rauchen ist bereits drei bis vier Wochen vor der Operation auf ein Minimum zu reduzieren.

Lidkorrektur

Die Haut um die Augen ist besonders dünn, wodurch Falten besonders stark sichtbar werden. Die erschlaffte Haut wölbt sich durch das Fettgewebe nach außen und es entstehen die berühmten Tränensäcke. Die Oberlider sinken ab und führen unter Umständen zu einer Sichtbehinderung. Gerade an den Augen als zentralem Bezugspunkt fallen diese altersbedingten Veränderungen auf – nicht zuletzt, da sie nicht durch Kleidung kaschiert werden können.

Bei einer Lidstraffung wird überschüssige Haut entfernt sowie bei Bedarf zusätzlich Muskulatur reduziert und Fettgewebe neu verteilt, um Knochenkanten abzupolstern. Zeitgleich können Zornesfalten behandelt oder die Position der Augenbrauen korrigiert werden. Das Ausmaß der Korrektur beurteilen wir nach der Untersuchung und besprechen ausführlich, was genau Sie an Ihrer Augenpartie stört und welche Korrekturmöglichkeiten es gibt.

Häufig gestellte Fragen

Eine Lidstraffung erfolgt in der Regel aus ästhethischen Gründen.

Bei sehr ausgeprägtem Befund ist unter Umständen vor der Operation eine augenärztliche Untersuchung zu empfehlen. Wird das Sichtfeld durch die erschlafften Oberlieder stärker eingeschränkt, kann ein Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse gestellt werden. Hierbei sind wir Ihnen gern behilflich.

Sollte die Kasse die Zahlung ablehnen, besteht natürlich die Möglichkeit, die Kosten selbst zu tragen. Für Ihre Planung lassen wir Ihnen bei Bedarf einen Kostenvoranschlag erstellen.

Bitte beachten Sie, dass Krankenkassen nach ästhetischen Operationen generell verpflichtet sind, Sie an den Kosten eventueller Komplikationen zu beteiligen. Gegen dieses Risiko können Sie sich mit einer Folgekostenversicherung absichern.

Bitte nehmen Sie 14 Tage vor der Operation keine blutverdünnenden Medikamente wie zum Beispiel Acetylsalicylsäure (Aspirin, ASS) ein. Durch die blutverdünnende Wirkung dieser Medikamente kann es zu verstärkten Blutungen kommen. Auf das Rauchen sollte nach Möglichkeit drei bis vier Wochen vor der Operation verzichtet werden.

Nach ausführlicher Beratung und Aufklärung in mindestens zwei Vorgesprächen wird die Operation mit örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose vorgenommen. Ob der Eingriff ambulant oder stationär erfolgen muss, hängt vom Umfang der Korrektur und auch von eventuellen Begleiterkrankungen ab.

Am Operationstag messen wir exakt die zu entfernende Haut aus und zeichnen die entsprechenden Partien an. Bitte erscheinen Sie zur Operation ungeschminkt und bringen Sie gern eine Sonnenbrille für den Weg nach Hause mit.

Wir entfernen die überschüssige Haut sanft über feine Schnitte, die in den Verlauf der Hautfalten gelegt werden, damit die späteren Narben möglichst unauffällig sind.

Nach der Operation sollten Sie die Augenpartie sofort kühlen, damit die Schwellung schneller zurückgeht. Daher ist es ratsam, wenn Sie sich im Vorfeld bereits ein paar Kompressen und kleine, weiche Kältekompressen oder eine Kühlbrille zurechtlegen.

Das Nahtmaterial wird nach etwa fünf bis achten Tagen entfernt. Zwei bis drei Tage später können Sie wieder vorsichtig Cremes und Make-up auftragen. Gönnen Sie Ihren Augen eine Ruhepause und vermeiden Sie übermäßiges Lesen und Fernsehen in den ersten Tagen nach der Operation.

Wir empfehlen, für mindestens zwei Wochen auf Kontaktlinsen zu verzichten, damit sich die Augen erholen können. Achten Sie bitte darauf, beim Einsetzen nicht zu stark an den frischen Wunden zu ziehen. Sport und starke körperliche Belastungen sollten für zwei bis drei Wochen vermieden werden. Zum Kaschieren der Schwellung und Blutergüsse empfiehlt sich das Tragen einer größeren Sonnenbrille. Das endgültige Ergebnis der Operation ist nach drei bis sechs Monaten beurteilbar.

Nach der Lidkorrektur wird es zu einer Schwellung und Verfärbung durch leichte Blutergüsse kommen. Diese klingen normalerweise innerhalb von etwa drei Wochen weitestgehend ab.

Durch die Schwellung können die Lider gespannt sein, sodass sich diese nicht vollständig schließen oder die Öffnung eingeschränkt ist. Diese Nachwirkung normalisiert sich in der Regel kurzfristig. Sie sollten die Augen daher für zwei bis drei Tage mit feuchten Kompressen oder weichen Gelkissen kühlen: tagsüber stündlich für 10 bis 20 Minuten. Und natürlich die Augen schonen, so gut es geht. Ob bei Bedarf eine Lymphdrainage erforderlich ist, entscheiden wir bei den Kontrolluntersuchungen.

Die Narbe verbleibt normalerweise als feine, dünne Linie, die sich an den natürlichen Lidfalten orientiert. Die Haut ist in Ruhe deutlich glatter, beim Lachen jedoch weiter gefältelt. Der Blick wird offener, das Aussehen wacher und die Augen wirken strahlender. Die unter Umständen extrem dünne und dunkle Haut der Unterlider kann durch diese Operation nicht aufgehellt oder verfestigt werden.

Jede Operation birgt Risiken. Die Lidstraffung ist ein komplikationsarmes Verfahren und die Wundheilung verläuft im Gesicht in der Regel unproblematisch. Infektionen sind bei Lidstraffungen extrem selten. Auch das Risiko von stärkeren Blutungen ist gering. Hier muss jedoch unter Umständen schnell gehandelt werden, da diese gegebenenfalls sogar das Risiko des Verlustes der Sehfähigkeit bergen.

Durch die Schwellung kann es vorübergehend zu einem Abstehen des Unterlides oder zu einem inkompletten Lidschluss kommen. Dieses Risiko besteht vor allem bei älteren Menschen und bei Zweit-Eingriffen. Bilden sich diese nicht zurück, kann ein weiterer Eingriff erforderlich werden.

Bei Patient*innen mit entsprechender Veranlagung kann es zu einer überschießenden oder auffälligen Narbenbildung kommen. In diesem Fall beraten wir Sie über die geeignete Nachbehandlung.

Eine leichte Trockenheit des Auges nach der Operation ist relativ normal. Unter Umständen kann der*die Augenärzt*in mit Tränenersatzmitteln Abhilfe schaffen. Kommt es zu einer stärkeren Bindehautreizung, wenden Sie sich bitte ebenfalls an Ihre*n behandelnde*n Augenärzt*in.

Kontaktperson
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Ansprechpartner*innen

Porträt Dr. med. Götz Habild
Dr. med. Götz Habild
Leitender Arzt
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Dr. med. Götz Habild

Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie

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030 3702-29278030 3702-29278phmc.waldkrankenhaus@jsd.de030 3702-29274030 3702-29274
Porträt Silke Pape
Silke Pape
Sekretariat
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Silke Pape

Erreichbar Dienstag bis Freitag von 07:00 bis 14:00 Uhr

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