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Geschenk ins Hospiz „gebeamt“

Das Katharina von Bora Hospiz freut sich immer wieder über notwendige Spenden – jetzt wurde ein Geschenk in die Einrichtung für schwerstkranke und sterbende Menschen fast sprichwörtlich „gebeamt“. Einen großen Anteil daran hat Marco Glaß, Vorsitzender des Vereins Projektschmiede e.V.

Gruppenfoto mit vier Personen, zwei halten einen modernen Beamer in der Hand.
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„Anfang des Jahres war ich mit meinen Mitarbeitenden zu Besuch im Hospiz und wir haben hier eine Schulung durchgeführt“, berichtet Marco Glaß, der mit seiner Frau Ramona einen Betreuungsdienst leitet und für behinderte Menschen Betreuung und Unterstützung im Alltag, Reisen und Freizeitausflüge anbietet. „Ich selbst war total berührt und begeistert von der Arbeit im Hospiz und auch im neuen Tageshospiz. Allerdings ist mir auch aufgefallen, dass das Team für die Präsentation seiner Arbeit nur einen Leih-Beamer hatte.“

Weil er von Annemarie Buttinger, die das Katharina von Bora Hospiz leitet, erfuhr, dass öfter Präsentationen für Besucher oder Firmen stattfinden, kam ihm eine Idee: Das Hospiz sollte einen eigenen Beamer erhalten. Schon wenig später konnte er das Hospiz-Team überraschen: Peter von Bartnitzke, Geschäftsführer der Firma TCONET, hatte sofort zugesagt, sich an der Spende für den Beamer mit zu beteiligen – gemeinsam mit dem Verein Projektschmiede e.V.. „Wir engagieren uns schon viele Jahre im sozialen Bereich, bisher meist für sozial benachteiligte Kinder,“ so Peter von Bartnitzke. Und die Projektschmiede engagiert sich schon seit 2011 für die Kinder- und Jugendhilfe und fördert Sport, Gesundheitswesen, Naturschutz, Kunst und Kultur. „Durch gezielte Förderung möchten wir im Landkreis Wittenberg und darüber hinaus zusammen mit unseren Partnern soziale Projekte anschieben und tatkräftig unterstützen“, so Marco Glaß.

Das Hospiz zu unterstützen, war für beide Ehrensache – und so konnte kürzlich ein Beamer im Wert von 1.000 Euro an das Hospiz-Team überreicht werden. „Wir sind Marco Glaß und Herrn von Bartnitzke für die großzügige Spende sehr dankbar“, freut sich Annemarie Buttinger.

Gruppenfoto mit vier Personen, zwei halten einen modernen Beamer in der Hand.
Peter von Bartnitzke (2. von rechts, Geschäftsführer TCONET) und Marco Glaß (Vorsitzender Projektschmiede e.V.) überreichen den Beamer an Pflegedienstleiterin Gundel Lesniewitsch und Hospizleiterin Annemarie Buttinger (links).

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 11.400 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen

Über das Katharina von Bora Hospiz

Das im Mai 2018 eröffnete Katharina von Bora Hospiz in der Lutherstadt Wittenberg ist dank des überwältigenden Engagements der Wittenberger Bevölkerung entstanden. Unzählige Aktionen und Initiativen haben zum Gelingen des Projektes am Standort des Evangelischen Krankenhauses Paul Gerhardt Stift beigetragen. So konnten aus einer ehemaligen Bettenstation 10 Gästezimmer, ein Angehörigenzimmer sowie eine großzügige Wohnküche entstehen. Mit dem Katharina von Bora Hospiz wird die Versorgungskette für schwerstkranke und sterbende Menschen neben der Palliativeinheit am Paul Gerhardt Stift, dem Ambulanten Hospizdienst und der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung im Landkreis Wittenberg vervollständigt.