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Die Trauer gehört dazu

Die Trauer gehört dazu

Evelyn, Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit 2018 im Paul Gerhardt Hospiz

Evelyn, Gesundheits- und Krankenpflegerin, seit 2018 im Paul Gerhardt Hospiz
2020-12-29

„Früher waren Tod und Sterben für mich Tabuthemen. Das hat sich allerdings geändert seitdem ich im Zuge der Ausbildung bei der Johannesstift Diakonie meine ersten Erfahrungen im Hospiz sammeln durfte. Heute arbeite ich dort und bin damit sehr glücklich. Die Arbeit im Hospiz und die Nähe zu den Gästen lassen sich mit der normalen Stationsarbeit nicht vergleichen. Wir sind ein sehr offenes Team in ganz verschiedenen Altersgruppen und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit. Jeder kann seine Erfahrungen an andere Kolleginnen und Kollegen weitergeben und so lernen wir von und miteinander. Ich bin sehr froh darüber, dass wir in den Nachtdiensten zu zweit arbeiten. Gerade in medizinischen Notfällen können wir uns absprechen und gemeinsam entscheiden. Das gibt mir, aber auch anderen Kolleginnen und Kollegen, viel Sicherheit.

Für mich geht es darum, unseren Gästen den letzten Abschnitt ihres Lebens so schön wie möglich zu gestalten. Dabei sind häufig die kleinen Dinge entscheidend. Wir kochen ihnen ihr Lieblingsessen oder wir gehen zusammen spazieren. Manchmal hilft es auch schon, wenn man zusammen lachen kann oder ein offenes Ohr für die Gäste hat. Natürlich arbeiten wir professionell, aber man baut eine persönliche Beziehung zueinander auf. Dadurch kann es an manchen Tagen auch sehr emotional werden. Es ist wichtig, dass man diese Gefühle zulassen kann, dies ist ein Teil meiner Arbeit. Ich schätze das große Vertrauen im Team. Wir sprechen miteinander und nehmen uns auch mal in den Arm. Im „Raum der Stille“ können sich alle eine Auszeit nehmen, ob Mitarbeitende, Gäste oder Angehörige. Trauer ist ein wichtiger Aspekt im Leben und ein großer Teil meiner Arbeit.“

„Ich schätze das große Vertrauen im Team. Wir sprechen miteinander und nehmen uns auch mal in den Arm.“

„Früher waren Tod und Sterben für mich Tabuthemen. Das hat sich allerdings geändert seitdem ich im Zuge der Ausbildung bei der Johannesstift Diakonie meine ersten Erfahrungen im Hospiz sammeln durfte. Heute arbeite ich dort und bin damit sehr glücklich. Die Arbeit im Hospiz und die Nähe zu den Gästen lassen sich mit der normalen Stationsarbeit nicht vergleichen. Wir sind ein sehr offenes Team in ganz verschiedenen Altersgruppen und bringen unterschiedliche Erfahrungen mit. Jeder kann seine Erfahrungen an andere Kolleginnen und Kollegen weitergeben und so lernen wir von und miteinander. Ich bin sehr froh darüber, dass wir in den Nachtdiensten zu zweit arbeiten. Gerade in medizinischen Notfällen können wir uns absprechen und gemeinsam entscheiden. Das gibt mir, aber auch anderen Kolleginnen und Kollegen, viel Sicherheit.

Für mich geht es darum, unseren Gästen den letzten Abschnitt ihres Lebens so schön wie möglich zu gestalten. Dabei sind häufig die kleinen Dinge entscheidend. Wir kochen ihnen ihr Lieblingsessen oder wir gehen zusammen spazieren. Manchmal hilft es auch schon, wenn man zusammen lachen kann oder ein offenes Ohr für die Gäste hat. Natürlich arbeiten wir professionell, aber man baut eine persönliche Beziehung zueinander auf. Dadurch kann es an manchen Tagen auch sehr emotional werden. Es ist wichtig, dass man diese Gefühle zulassen kann, dies ist ein Teil meiner Arbeit. Ich schätze das große Vertrauen im Team. Wir sprechen miteinander und nehmen uns auch mal in den Arm. Im „Raum der Stille“ können sich alle eine Auszeit nehmen, ob Mitarbeitende, Gäste oder Angehörige. Trauer ist ein wichtiger Aspekt im Leben und ein großer Teil meiner Arbeit.“

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