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Johannesstift Diakonie
Festakt im Französischen Dom besiegelt Fusion

Festakt im Französischen Dom besiegelt Fusion

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe wünscht Paul Gerhardt Diakonie gAG alles Gute und Gottes Segen

Gruppenbild mit sechs Männern und zwei Frauen. Alle festlich gekleidet, in einer Kirche stehend.
Datum2018-01-31

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Französischen Friedrichstadtkirche in Berlin besiegelten das Evangelische Johannesstift und die Paul Gerhardt Diakonie ihren Zusammenschluss zur Paul Gerhardt Diakonie gAG. Die Fusion war bereits 2015 von den Aufsichtsgremien beider Unternehmen beschlossen worden. Der Sprecher des Vorstandes der Paul Gerhardt Diakonie, Pfarrer Martin von Essen, eröffnete den Festakt und begrüßte die Geladenen mit den Worten: „Wir freuen uns sehr, dass wir heute nach drei Jahren der Vorbereitung die zum 1. Januar vollzogene Fusion feiern und unter den Segen Gottes stellen.“ Die Paul Gerhardt Diakonie gAG ist Mitglied im Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche. Für ein konfessionelles Sozialunternehmen ist es selbstverständlich, solche Entwicklungen mit einem Gottesdienst zu feiern.

Der Festakt stand – wie bereits der gesamte Fusionsprozess – unter dem Motto des Liedes „Vertraut den neuen Wegen“ von Klaus-Peter Hertzsch (Evangelisches Gesangbuch 395), auf das sich auch Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe in seinem vorab übermitteltem Gratulationsschreiben bezog: „Auf ‚den neuen Wegen‘– welche Worte könnten besser auf diesen so wichtigen Schritt passen (...) – wünsche ich allseits alles Gute und Gottes Segen!“

Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz Dr. Dr. h. c. Markus Dröge hielt die Predigt. „Unser Auftrag als Christen und als Kirche ist es, im Konzert der Krankenhäuser und der sozialen Unternehmungen mitzuspielen. Wir können zeigen, wie wir diese Arbeit verstehen und was uns daran wichtig ist“, so der Bischof vor rund 400 Gästen in der Französischen Friedrichstadtkirche. „Der neue Bund fürs diakonische Leben, den die Paul Gerhardt Diakonie und das Evangelische Johannesstift geschlossen haben, schafft die Möglichkeit, wirtschaftlich handlungsfähig zu bleiben. So bleibt die Chance gewahrt, die Kultur zu leben, die wir als christliche Kultur schätzen und die sich niederschlägt in dem Menschenbild, das wir vertreten, in der ganzheitlichen Betrachtung des Menschen und in dem liebevoll-wertschätzenden Blick auf die, die schwach und krank sind.”

Auch Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin, beglückwünschte die beiden Unternehmen und ihre Vertreter zu diesem Schritt und betonte die „Verpflichtung und Verantwortung“, die ein so großer diakonischer Träger für die Menschen eingeht. Sie erinnerte an die Gründungsväter beider Unternehmen, denen immer eins wichtig war: die „Hilfe für die, die Hilfe benötigen.“ Ulrich Seelemann, Aufsichtsratsvorsitzender der neuen gAG bedankte sich ausdrücklich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern: „Nur durch ihr großes Engagement und ihre vorausdenkende Mitarbeit konnte diese Fusion gelingen.“

Der festliche Gottesdienst wurde von Mitarbeitenden beider Unternehmensteile gestaltet. Die musikalische Begleitung übernahmen Prof. Dieter Falk, Pianist und Musikproduzent (Pur, Patricia Kaas, Pe Werner), die Gruppe „drum attack – Trommeln gegen Gewalt und Drogen“ der Jugendsuchthilfeeinrichtung NEUStart in Zootzen sowie der Kantor des Evangelischen Johannesstifts, Jürgen Lindner und weitere Musiker.

Bereits am 27. November 2017 war der Verein Paul Gerhardt Diakonie e. V. im Rahmen eines Rechtsformwechsels in eine gemeinnützige Aktiengesellschaft umgewandelt worden. Alleinige Aktionärin ist die Stiftung Evangelisches Johannesstift SbR. Die Tochtergesellschaften des Evangelischen Johannesstifts sowie die Tochtergesellschaften der Paul Gerhardt Diakonie arbeiten seit dem 1. Januar 2018 gemeinsam unter einem Dach. Die Paul Gerhardt Diakonie gAG wird als strategische Management-Holding geführt.

Bischof Dröge spricht auf einer Kanzel zu den Gästen
Dr. Dr. h. c. Markus Dröge, Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg schlesische Oberlausitz

Über die Johannesstift Diakonie

Die Johannesstift Diakonie gAG ist das größte konfessionelle Gesundheits- und Sozialunternehmen in der Region Berlin und Nordostdeutschland. Über 9.800 Mitarbeitende leisten moderne Medizin, zugewandte Betreuung und Beratung im Einklang mit den christlich-diakonischen Werten des Unternehmens. Der Träger betreibt Einrichtungen in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Niedersachsen mit einem vielfältigen Angebot in den Bereichen:

  • Krankenhäuser und ambulante Versorgungszentren
  • Pflege- und Wohneinrichtungen sowie Hospize
  • Behindertenhilfe
  • Kinder-, Jugend- und Familienhilfe
  • Arbeit, Beschäftigung und Soziales
  • Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Ergotherapie
  • Dienstleistungen für Gesundheits- und Sozialeinrichtungen